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Während in den vergangenen Jahren die Heizung das treibende Gesprächsthema der SHK-Branche war, wird sie zunehmend auf die hinteren Plätze verdrängt. Vor allem das Geschäft mit dem Bad nimmt an Schwung zu. Die aktuelle Lage zeigt, dass der Heizungsmarkt strukturell unter Druck steht: Absatzzahlen...
Welche technischen Risiken Wärmepumpen während Stromausfällen in frostigen Zeiten drohen, beleuchtet Fachjournalist Dietmar Stump. Er ordnet technische Risiken, wie das Einfrieren wasserführender Komponenten, mögliche Kältemittelleckagen und das reale Gefährdungspotenzial verschiedener Wärmepumpensysteme ein. Neben konstruktiven und mechanischen Frostschutzmaßnahmen bleibt jedoch immer die fachgerechte Installation ausschlaggebend.
Die energetische Sanierung des Gebäudebestands wirft zentrale Fragen auf: Welche Maßnahmen sind in welcher Reihenfolge sinnvoll – Dämmung oder Heizungswechsel – und welche Wärmepumpentechnologie passt zum jeweiligen Objekt? In seiner zweiteiligen Serie gibt Fachjournalist Martin Schellhorn einen praxisnahen Leitfaden zur Sanierungsreihenfolge sowie zur objektspezifischen Bewertung gängiger Wärmepumpensysteme.
Wie energieeffiziente und praxisnahe Lösungen im SHK-Bereich konkret umgesetzt werden können, diskutiert SBZ-Redakteurin Katrin Drogatz-Krämer mit Robert Oberberger, Geschäftsführer der Richter + Frenzel GmbH + Co. KG, und Ralph Bertelt, Vorstand der eQ-3 AG. Im Oktober 2025 gaben beide Unternehmen den Start ihrer Vertriebspartnerschaft bekannt. Im Gespräch geht es um Home-Energy-Management-Systeme, Energieeinsparungen, den automatischen hydraulischen Abgleich sowie um die zentrale Rolle von Schulungen, Partnerschaft und die direkte Nähe zum SHK-Handwerk.
Im vorherigen Teil der Praxisserie zur Flächenheizung und -kühlung zeigte Frank Hartmann, Geschäftsführer eines Planungsbüros und eines Handwerksbetriebs, die Umsetzung der neuen Wärmeübergabe im Obergeschoss eines Einfamilienhauses von 1988. Der Fokus liegt jetzt auf dem Erdgeschoss: Eine Fußbodenheizung mit Estrich in Nassbauweise ersetzt die bisherige Lösung. Herzstück ist der Umbau des Kachelofens mit künftiger Integration eines wassergeführten Kachelofeneinsatzes. Die vorbereitenden Arbeiten werden Schritt für Schritt erläutert.
Die Allianz Freie Wärme informiert: Niemand muss auf die Ergebnisse der Kommunalen Wärmeplanung warten, bevor eine Heizung eingebaut oder modernisiert werden kann.
Die Bestandsgebäude der Bauverein Wesel AG zeigen nach einem Jahr Pilotbetrieb, dass sich der Energieverbrauch bereits mit überschaubaren Maßnahmen senken lässt. Elektronische Heizkörperregler wurden in Zusammenarbeit mit dem Hersteller unter Praxisbedingungen erprobt und mit Referenzgebäuden verglichen. Die Ergebnisse liefern konkrete Anhaltspunkte, welches Einsparpotenzial ohne Eingriffe in die Heizungsanlage möglich ist.
Bei einem Wohnquartier setzt der Bauträger auf ein dezentrales Versorgungskonzept mit Wohnungsstationen. Diese übernehmen in den einzelnen Wohneinheiten sowohl die Wärmeverteilung als auch die Warmwasserbereitung. In Verbindung mit einem Fernwärmeanschluss entsteht eine kompakte Systemlösung, die den technischen Aufwand reduziert und hygienische Anforderungen an die Trinkwassererwärmung berücksichtigt.
Bestandsgebäude energieeffizient beheizen zeigt, wie SHK-Betriebe moderne Heiztechnik, erneuerbare Energien und digitale Tools einsetzen, um Energie zu sparen, CO₂-Emissionen zu reduzieren und den Komfort für Bewohner zu erhöhen. Ob Wärmepumpe im Altbau, Solarthermie, smarte Messsysteme oder kommunale Wärmeplanung – praxisnahe Beispiele und Expertentipps machen das Heizen zukunftsfähig und wirtschaftlich.
Mit dem Umzug in die Erdgeschosswohnung ihres Zweifamilienhauses erfüllte sich ein Ehepaar den Wunsch nach einem altersgerechten, barrierearmen Wohnumfeld. Zur Komfortsteigerung wurden die Räumlichkeiten saniert und modernisiert – inklusive des Einbaus neuer Heizkörper sowie der Installation einer Fußbodenheizung. Die aufeinander abgestimmten Produkte des Herstellers Kermi wurden für die Wärmeübertragung verwendet.
Im aktuellen Teil seiner Praxisserie zur Flächenheizung und -kühlung beschreibt Frank Hartmann, Geschäftsführer eines Planungsbüros und eines Handwerksbetriebs, die praktische Ausführung der neuen Wärmeübergabe im Obergeschoss eines Bestandsgebäudes. Nach den vorangegangenen beiden Teilen zu Initialberatung, Bestandsaufnahme sowie Planung und Projektierung im bewohnten Zustand liegt der Fokus nun auf der Umsetzung des ersten Bauabschnitts, der raumweise zum Ende der Heizperiode begonnen wurde.
Moderne Infrarotpaneele von Dimplex erzeugen eine direkte Strahlungswärme, ohne die Raumluft aufzuheizen. Eine reduzierte Luftzirkulation mindert Staubaufwirbelung, was ein Vorteil insbesondere für Allergiker ist. Für SHK- und Elektro-Fachhandwerker eröffnen sich neue Möglichkeiten in der energetischen Sanierung, Raumgestaltung und Badplanung.
Die Umrüstung eines bewohnten Hauses auf nachhaltige Heiztechnik warf in der Handwerkspraxis noch vor wenigen Jahren viele Fragen auf. Heute sind immer mehr Fachbetriebe topfit darin, betagte Heizsysteme durch Wärmepumpen zu ersetzen. Eine wichtige Rolle als Wegbereiter und -begleiter spielen in dieser Entwicklung Produkthersteller wie Brötje.
Wenn Kunden von der Notwendigkeit einer Heizungserneuerung überrascht werden und ihnen das hierzu erforderliche Budget fehlt, können sie mittels Mietmodell die neue Heizung dennoch umsetzen. Warum es für kleinere Handwerksbetriebe attraktiv sein kann, eine Wärme-Contracting-Partnerschaft einzugehen und ihren Kunden ein solches Mietmodell anzubieten, erläutern die Geschäftsführer der WCG Wärme Contracting GmbH Christian Hoffmann und Dirk Drews im Interview mit SBZ-Redakteurin Katrin Drogatz-Krämer.
Das Thema Contracting für Wärmepumpen wird immer wichtiger für Handwerkspartner und Endkunden, beobachten Christian Hoffmann und Dirk Drews von der WCG Wärme Contracting GmbH aus Oldenburg. Beide Geschäftsführer stellen neue Wege vor, die sich hieraus für das SHK-Handwerk eröffnen.
Die Installation moderner Heizsysteme stellt im Neubau nicht nur planerisch, sondern auch technisch neue Anforderungen, so Hersteller UWS. Insbesondere bei einer Kombination aus Wärmepumpe und Fußbodenheizung, also einem typischen Niedertemperaturnetzwerk, ist die Qualität des Heizungswassers für die Langlebigkeit und Effizienz der gesamten Anlage entscheidend.
Die bedarfsgeführte Vorlauftemperaturregelung könnte zum Gamechanger für Wärmepumpen werden. Anstatt sich nur nach der Außentemperatur zu richten, reagiert das System auf den tatsächlichen Wärmebedarf in jedem Raum – und spart so spürbar Energie. Eine aktuelle Feldstudie aus dem SHK-Handwerk zeigt, welches Potenzial in der Technologie steckt. Untersucht wurde über einen Zeitraum von knapp drei Jahren, wie sich die Effizienz von Wärmepumpen durch die intelligente Kombination von guter Wärmepumpentechnik mit ausgeklügeltem Smart-Home-System noch weiter steigern lässt. Die Urheber Christina Stadelmann und Frank Selg nennen Details im Gespräch mit SBZ-Chefredakteur Dennis Jäger.
2026 wird ein gutes Heizungsjahr. Wenn Politik, Branchenverbände und SHK-Handwerk endlich an einem Strang ziehen. Und zwar in eine Richtung, nicht entgegengesetzt. Dazu gehört, dass die Entscheider in Berlin wieder ein offenes Ohr für die Belange der Branche haben. Es wird dann ein gutes...
Nach dem Auftakt der Modernisierungsserie zu den Themen Initialberatung und Bestandsaufnahme ermöglicht Frank Hartmann im zweiten Teil einen Blick hinter die Kulissen der technischen Planung: von anlagentechnischen Projektierungs- und Planungsleistungen der Wärmeübergabe über die Wärmeverteilung bis hin zum Anlagenkonzept und der Bauablaufplanung. Der Geschäftsführer eines Planungsbüros und eines Handwerksbetriebs zeigt, wie aus ersten Analysen fundierte Planungen und Angebote entstehen.
Mit der historischen Liegenschaft zeigt Baden-Württemberg, wie die Wärmewende gelingen kann: Statt fossilem Gas liefert künftig ein Mix aus Holzpellets und erneuerbarer Energie zwei Drittel der benötigten Wärme. Das Pilotprojekt ist das erste von zehn Mustervorhaben des Bundeslandes auf dem Weg zur Klimaneutralität, das Klaus W. König, Fachjournalist für ressourcenschonende Haustechnik, vorstellt.
Die Wärmewende ist in vollem Gange und die Wärmepumpe gilt als Herzstück dieser Transformation. Insbesondere im Gebäudebestand treffen neue Technologien oft auf veraltete Anlagentechnik und unzureichende Daten, wodurch sich der Austausch fossiler Heizsysteme gegen regenerative Wärmequellen zu einer komplexen Angelegenheit entwickeln kann. Das Greentech-Unternehmen Mywarm nutzt Echtzeitdaten, um das Potenzial von Wärmepumpen zu heben.
Die Integration moderner Heiztechnologien in denkmalgeschützte Altbauten gilt oft als besondere Herausforderung, wie Stephan Neumann-Weinkopf beobachtet. Der VDI-Sachkundige für Wärmepumpen und Geschäftsführer des Fachhandwerksbetriebs –Weinkopf GmbH aus Scheuerfeld im Westerwald möchte dazu ermutigen, innovative Lösungen auch im Bestand zu nutzen. Er erläutert am Beispiel einer Villa aus dem Jahr 1880, wie ein effizienter Einsatz von Wärmepumpen aussehen kann.
Ratenkauf als Alternative im Wärmepumpenvertrieb: Wie SHK-Fachbetriebe mit integrierter Finanzierung ihre Abschlussquoten steigern und sich im Markt gegen Enpal, Aira und Co. behaupten.
Mit dem wachsenden Druck zur Eigenverbrauchsoptimierung rücken technische Lösungen wie Heizstäbe in den Fokus. Sie ermöglichen die direkte Umwandlung überschüssigen Photovoltaikstroms in Warmwasser und tragen damit zur Netzstabilität, Kostensenkung und Dekarbonisierung bei. Im Beitrag erläutert Tobias Fuchslechner von my-PV aus Oberösterreich, wie es funktioniert.
Obwohl allen einleuchtet, dass der hydraulische Abgleich sich für Eigentümer, Mieter und Installateure rechnet, sind viele SHK-Fachleute noch zurückhaltend bei der flächendeckenden Umsetzung. Hinzu kommt, dass im Markt die unterschiedlichsten Mythen zum Thema kursieren, mit denen Meinolf Rath von IMI Hydronic Engineering aufräumt.