Wärmemengenzähler, Wasserzähler und Heizkostenverteiler müssen bis 31. Dezember 2026 in Gebäuden fernablesbar sein. Viele Eigentümer und Verwalter haben bereits umgerüstet, doch Fachkräftemangel, technische Herausforderungen und Millionen auszutauschender Geräte setzen die Branche aktuell unter Druck. Worauf es jetzt ankommt und welche Folgen drohen, klärt SBZ-Fachredakteurin Katrin Drogatz-Krämer im Austausch mit Michael Keuthen, Geschäftsführer der Engelmann Sensor GmbH.
Ein privater Projektentwickler aus Oldenburg will seinen Gebäudebestand bis 2035 vollständig regenerativ beheizen. Gemeinsam mit der Weber & Reil GmbH wurden hierfür seit August 2025 Versorgungsszenarien und technische Konzepte entwickelt. Mit neun Luft/Wasser-Wärmepumpen startet die nachhaltige Wärmeversorgung mehrerer Bestandsgebäude.
Mit neun Luft/Wasser-Wärmepumpen stellt die Weber & Reil GmbH in Oldenburg gleich mehrere Bestandsgebäude auf regenerative Wärmeversorgung um. Im Interview spricht Geschäftsführer Thorsten Weber mit SBZ-Redakteurin Katrin Drogatz-Krämer über ein Projekt, das ein Signal an das SHK-Handwerk darstellt: Große Wohnanlagen lassen sich auch im Bestand rein mit Wärmepumpentechnik zuverlässig beheizen – sofern Planung und Hydraulik stimmen.
Der sechste Teil der Praxisserie zur nachhaltigen Heizungsmodernisierung von Frank Hartmann knüpft an den vorherigen Fachbeitrag an, in dem die Montage einer neuen Wärmebereitstellung und die Herstellung der Betriebsbereitschaft eines Einfamilienhauses von 1988 beschrieben wurden. Im abschließenden Serienteil stehen die Inbetriebnahme der wichtigsten Komponenten der gesamten Heizungsanlage einschließlich der Betreibereinweisung im Fokus.
Ein neu errichtetes Einfamilienhaus kombiniert Infrarotheizung mit einer Photovoltaikanlage und einem Batteriespeicher, um effizient und kostengünstig zu heizen. Rund 80 % des jährlichen Energiebedarfs werden dabei durch Solarenergie gedeckt. Das Projekt zeigt, dass weitgehende Energieautarkie im Alltag realisierbar ist.
Hybride Heizanlagen liegen im Trend, denn kombinierte elektrische und wassergeführte Systeme steigern Effizienz und Nachhaltigkeit. Doch mit der technischen Komplexität wachsen auch die Anforderungen, dem Endkunden investitionsintensive Lösungen, wie Wärmepumpen mit PV, Solarthermie und Speichertechnik, zu erklären. Vertriebsprofi Wendelin Heinzelmann bei Ritter Energie gibt SBZ-Redakteurin Katrin Drogatz-Krämer wertvolle Einblicke in erfolgreiche Strategien der Kundenberatung.
In diesem dritten und letzten Teil zum Thema Heizlast stelle ich, Elmar Held, ehemaliger Chefredakteur von SBZ Monteur und öffentlich bestellter Sachverständiger, das vereinfachte Verfahren in den Mittelpunkt. Hiermit lässt sich die notwendige Leistung einer Wärmepumpe sehr gut ermitteln.
Ein Mess- und Prüftechnikproduzent ersetzte seine alte Ölheizungszentrale, die das Verwaltungsgebäude aus dem Jahr 1928 sowie den angrenzenden Fertigungsneubau von 2010 versorgte, durch Wärmepumpen. Ziel war, die Wärmeversorgung vollständig zu elektrifizieren und die Hoch- und Niedertemperaturkreise der unterschiedlichen Gebäudebereiche zu trennen.
Im zweiten Teil meiner dreiteiligen Serie zum Thema Heizlast erläutere ich, Elmar Held, ehemaliger Chefredakteur von SBZ Monteur und öffentlich bestellter Sachverständiger, meine Praxisbeobachtungen zu diesem Thema. Im Fokus dieses Berichts steht der Goldstandard der Berechnung: Die Leistungsbestimmung nach DIN/TS 12831 bietet maximale Planungssicherheit. Der bisher verbrauchte Brennstoff hingegen bietet keinen ausreichenden Anhaltspunkt für eine Wärmepumpenauslegung.
Im letzten Teil der Praxisserie zur Flächenheizung und -kühlung befasste sich Frank Hartmann, Geschäftsführer eines Planungsbüros und eines Handwerksbetriebs, mit der Umsetzung der neuen Wärmeübergabe im Erdgeschoss eines Einfamilienhauses von 1988. Der aktuelle Teil gibt Einblicke in die Demontage der bestehenden Ölkesselanlage, den Einbau eines wassergeführten Kachelofeneinsatzes und einer Luft/Wasser-Wärmepumpe sowie die Installation der Speichertechnik. Zudem wird die Integration der Systeme in die vorhandene PV-Anlage einschließlich Batteriespeicher erläutert.
SHK-Handwerksbetriebe können mit intelligentem Heizungsmonitoring ihre Effizienz steigern und Kunden fundierter beraten. Wie das in der Praxis funktioniert, erläutert der Geschäftsführer der Juconn GmbH Julian Dawo. Juconn entwickelt digitale Lösungen für die Wohnungswirtschaft und die SHK-Branche. Ein zentrales Angebot des Unternehmens ist die Plattform Immoconn. Sie nutzt KI-gestütztes Monitoring und moderne Sensorik, um Heizungsanlagen transparenter zu machen, Heizkosten zu senken und CO₂-Emissionen zu reduzieren.
Auf drei Teile gesplittet zeige ich, Elmar Held, früherer Chefredakteur von SBZ Monteur, was mir als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger in den letzten Jahren zum Thema Wärmepumpenauslegung aufgefallen ist. Dabei starte ich mit einem beschränkt einsetzbaren Verfahren in dieser Ausgabe. In der nächsten SBZ stelle ich den Goldstandard vor und im dritten Schritt beschreibe ich ein Verfahren, das sich in edlem, aber „nur“ silbernen Schimmer zeigt. Welchen Standard ich für angemessen halte und welchen nicht, erfahren Sie bereits hier.
Welche Reihenfolge ist bei der energetischen Sanierung von Wohnungsbeständen sinnvoll? Fachjournalist Martin Schellhorn beantwortete diese Frage im ersten Teil der Februarausgabe. Was beim Heizungswechsel mit Blick auf die am Markt verfügbaren Wärmepumpentechnologien zu beachten ist, erläutert er im zweiten und letzten Teil dieser Serie.
Die energetische Sanierung des Gebäudebestands wirft zentrale Fragen auf: Welche Maßnahmen sind in welcher Reihenfolge sinnvoll – Dämmung oder Heizungswechsel – und welche Wärmepumpentechnologie passt zum jeweiligen Objekt? In seiner zweiteiligen Serie gibt Fachjournalist Martin Schellhorn einen praxisnahen Leitfaden zur Sanierungsreihenfolge sowie zur objektspezifischen Bewertung gängiger Wärmepumpensysteme.
Wie energieeffiziente und praxisnahe Lösungen im SHK-Bereich konkret umgesetzt werden können, diskutiert SBZ-Redakteurin Katrin Drogatz-Krämer mit Robert Oberberger, Geschäftsführer der Richter + Frenzel GmbH + Co. KG, und Ralph Bertelt, Vorstand der eQ-3 AG. Im Oktober 2025 gaben beide Unternehmen den Start ihrer Vertriebspartnerschaft bekannt. Im Gespräch geht es um Home-Energy-Management-Systeme, Energieeinsparungen, den automatischen hydraulischen Abgleich sowie um die zentrale Rolle von Schulungen, Partnerschaft und die direkte Nähe zum SHK-Handwerk.
Im vorherigen Teil der Praxisserie zur Flächenheizung und -kühlung zeigte Frank Hartmann, Geschäftsführer eines Planungsbüros und eines Handwerksbetriebs, die Umsetzung der neuen Wärmeübergabe im Obergeschoss eines Einfamilienhauses von 1988. Der Fokus liegt jetzt auf dem Erdgeschoss: Eine Fußbodenheizung mit Estrich in Nassbauweise ersetzt die bisherige Lösung. Herzstück ist der Umbau des Kachelofens mit künftiger Integration eines wassergeführten Kachelofeneinsatzes. Die vorbereitenden Arbeiten werden Schritt für Schritt erläutert.
Die Bestandsgebäude der Bauverein Wesel AG zeigen nach einem Jahr Pilotbetrieb, dass sich der Energieverbrauch bereits mit überschaubaren Maßnahmen senken lässt. Elektronische Heizkörperregler wurden in Zusammenarbeit mit dem Hersteller unter Praxisbedingungen erprobt und mit Referenzgebäuden verglichen. Die Ergebnisse liefern konkrete Anhaltspunkte, welches Einsparpotenzial ohne Eingriffe in die Heizungsanlage möglich ist.
Bei einem Wohnquartier setzt der Bauträger auf ein dezentrales Versorgungskonzept mit Wohnungsstationen. Diese übernehmen in den einzelnen Wohneinheiten sowohl die Wärmeverteilung als auch die Warmwasserbereitung. In Verbindung mit einem Fernwärmeanschluss entsteht eine kompakte Systemlösung, die den technischen Aufwand reduziert und hygienische Anforderungen an die Trinkwassererwärmung berücksichtigt.
Im aktuellen Teil seiner Praxisserie zur Flächenheizung und -kühlung beschreibt Frank Hartmann, Geschäftsführer eines Planungsbüros und eines Handwerksbetriebs, die praktische Ausführung der neuen Wärmeübergabe im Obergeschoss eines Bestandsgebäudes. Nach den vorangegangenen beiden Teilen zu Initialberatung, Bestandsaufnahme sowie Planung und Projektierung im bewohnten Zustand liegt der Fokus nun auf der Umsetzung des ersten Bauabschnitts, der raumweise zum Ende der Heizperiode begonnen wurde.
Nach dem Auftakt der Modernisierungsserie zu den Themen Initialberatung und Bestandsaufnahme ermöglicht Frank Hartmann im zweiten Teil einen Blick hinter die Kulissen der technischen Planung: von anlagentechnischen Projektierungs- und Planungsleistungen der Wärmeübergabe über die Wärmeverteilung bis hin zum Anlagenkonzept und der Bauablaufplanung. Der Geschäftsführer eines Planungsbüros und eines Handwerksbetriebs zeigt, wie aus ersten Analysen fundierte Planungen und Angebote entstehen.
Feuchteschäden und Schimmelpilzbefall sind in vergleichsweise undichten Bestandsgebäuden durch den Einsatz von raumluftabhängigen Feuerstätten, wie Gas-Etagenheizungen, eher selten anzutreffen. Erfolgt jedoch im Zuge einer Sanierung ein Heizungsaustausch, entfällt in aller Regel die Nachströmung der Verbrennungsluft. Werden zusätzlich die Fenster ausgetauscht, wird das Gebäude außerdem deutlich dichter. Warum dann häufig eine zusätzliche lüftungstechnische Maßnahme erforderlich ist, erläutern Prof. Dr.-Ing. Thomas Hartmann und Dr.-Ing. Anne Hartmann vom ITG Dresden.
In der SHK-Branche hat sich in den letzten 50 Jahren die Fußbodenheizung zum Niedrigtemperatur-Standard im Neubau entwickelt. Andere Systeme, wie Flächenheizung/-kühlung an Wänden, Dachschrägen und Decken, stehen in ihrem Schatten, obwohl sie insbesondere im Bestandsbau Potenzial besitzen. SBZ-Redakteurin Katrin Drogatz-Krämer hat mit Frank Hartmann gesprochen. Er ist Gas-Wasser-Installateur, Heizungs- und Lüftungsbauer, Elektriker, Baubiologe und Lehmbauer. Der Geschäftsführer des Planungsbüros Forum Wohnenergie und des Handwerksbetriebs Wohnwärmegestalter arbeitet derzeit an einem Fachbuch über Flächenheizung/-kühlung. Es greift die Defizite in der SHK-Ausbildung auf und behandelt zudem weitere wassergeführte Heiz- und Kühlflächen.
Die Flächenheizung und -kühlung sorgt für eine vollständige Wärmeübergabe über Boden, Wand und Decke. Als effizientes Niedrigtemperaturheizsystem eignet sie sich ideal für den Betrieb mit Wärmepumpen und ist auch mit anderen Wärmeerzeugern und solarthermischer Heizungsunterstützung kombinierbar, wie der Wohnwärmegestalter „Forum Wohnenergie“ unter der Leitung von Frank Hartmann bereits an vielen Wohngebäuden und Nichtwohngebäuden demonstrieren konnte.
Die Integration einer solarthermischen Anlage zur Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung sowie eine konsequente Optimierung der Wärmeübergabe war die Zielsetzung eines Modernisierungsprojekts in Mainfranken, mit der das Forum Wohnenergie, das sich als Wohnwärmegestalter versteht, beauftragt wurde.
Flächenheizung in der Modernisierung ▪ Im Neubau hat sich die Flächenheizung längst etabliert. Sie steht für behagliche, energieeffiziente und wartungsarme Wärmeübergabe. Etwas anders sieht die Situation im größten Wachstumsmarkt aus, der Renovierung. Der überwiegende Teil der Bestandsgebäude wird über herkömmliche Heizkörper mit Wärme versorgt. Hilfestellung, um das komplexe Thema in der Modernisierung anzugehen, bietet u. a. die sogenannte Schnittstellenkoordination „Bestandsbauten“.