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Digitalisierung

Studie zeigt: Wachs­tum durch Soft­ware, KI kaum ge­nutzt

Hat Ihr Betrieb in den letzten fünf Jahren in die Digitalisierung investiert?

HERO

Hat Ihr Betrieb in den letzten fünf Jahren in die Digitalisierung investiert?

Eine aktuelle Studie von HERO Software in Zusammenarbeit mit Statista hat den Stand der Digitalisierung, Automatisierung und des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz im Bauhandwerk, inklusive SHK-Betrieben, untersucht. Die Ergebnisse zeigen ein klares Umsatzwachstum bei digitalisierten Unternehmen, aber auch erhebliche Hürden bei der Einführung komplexerer Technologien wie KI.

Die Untersuchung, basierend auf einer telefonischen Befragung im Sommer 2025, beleuchtet aktuelle Daten, Vorteile und Herausforderungen digitaler Prozesse. Demnach berichten 100 % der digitalisierten Betriebe von Umsatzwachstum nach der Implementierung digitaler Lösungen. Betriebe, die digitale Komplettlösungen nutzen, sparen zudem wöchentlich über 20 Stunden.

Digitalisierungsgrad variiert stark

Die Investitionsbereitschaft in digitale Technologien hängt stark von der Betriebsgröße ab. Während 61 % aller befragten Betriebe in den letzten fünf Jahren in Digitalisierung investierten, waren es bei Kleinstbetrieben lediglich 16 %. Große Handwerksunternehmen liegen hier bei 100 %. Insgesamt bewerten 73 % der Betriebe die Digitalisierung als wichtig oder sehr wichtig für den Wettbewerb.

In vielen Handwerksbetrieben dominieren Insellösungen, bspw. für die Auftragsverwaltung. Umfassende Handwerkersoftwares und integrierte Systeme sind in weniger als der Hälfte der Betriebe etabliert. Ein signifikanter Anteil von 30 bis 50 % der Betriebe erledigt zentrale Aufgaben wie Buchhaltung, Dokumentation und Lagerverwaltung weiterhin analog mit Stift und Papier. Fünfzig Prozent der Betriebe führen ihre Lagerverwaltung noch per Hand.

Automatisierung: Potenzial und Hürden

Automatisierungen gewinnen im Handwerk an Bedeutung, wobei 98 % der Betriebe mit einer integrierten Komplettlösung automatisierte Prozesse als wichtig erachten, gegenüber 65 % der Unternehmen ohne entsprechende Software. Der höchste Automatisierungsgrad findet sich in Verwaltung und Buchhaltung (47 %), gefolgt von Projektabläufen und Baustellendokumentation (44 %). Operative Bereiche wie Kundenkommunikation, Mitarbeitendenverwaltung und Lagerprozesse sind mit 17 bis 28 Prozent deutlich weniger automatisiert.

Die größte Hürde für weitere Automatisierungsmaßnahmen ist das fehlende technische Know-how, das von 53 % der Betriebe genannt wird. Die Studie zeigt, dass Automationen im Handwerk zu spürbaren Vorteilen führen: 70 % der Betriebe berichten von mehr Effizienz, 63 % von geringeren Fehlerquoten und 45 % von einer besseren internen Zusammenarbeit.

Künstliche Intelligenz: Bekannt, aber selten genutzt

Künstliche Intelligenz ist im Handwerk weitgehend bekannt; 96 % der Betriebe kennen KI-Tools wie ChatGPT. Trotzdem ist die aktive Nutzung gering: Nur 2 % der Betriebe setzen KI täglich ein, während 35 % sie noch gar nicht verwenden. Ein relevanter Anteil (25 %) testet entsprechende Tools mehrmals pro Woche, weitere 27 % einmal wöchentlich.

KI wird vor allem in kundenorientierten Bereichen eingesetzt: 31 % der Betriebe nutzen sie im Marketing, und 23 % in der Kundenkommunikation. Bei internen Abläufen wie Buchhaltung, Dokumentation, Arbeitsplanung und Lagerverwaltung liegen die Nutzungsraten lediglich zwischen 7 und 10 %.

Als Vorteile von KI nennen 58 % der Betriebe eine höhere Entscheidungsqualität und 56 % eine spürbare Zeitersparnis. Die größten Probleme bei der Umsetzung sind die technische Komplexität (56 %), Datenschutzbedenken (50 %) und mangelnde Digitalkompetenz (43 %).

Weitere Informationen zur Studie

Die Studie wurde unter anderem mit Betrieben aus dem SHK-Gewerbe durchgeführt und zeigt, dass diese Branche zwar auf dem Weg der Digitalisierung ist, aber noch erhebliches Potenzial in der Nutzung von Automatisierung und KI ungenutzt lässt. ■
Quelle: HERO / fl

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Inhalt

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