Bei der Sanierung historischer Gebäude stoßen Fachhandwerker regelmäßig an dieselbe Grenze: Im Bestand reicht der Platz für eine normgerechte Duschentwässerung schlichtweg nicht aus. Heizungs-, Elektro- und Wasserleitungen lassen wenig Spielraum im Boden; herkömmliche Duschrinnen mit Rinnenkörper, Geruchsverschluss und Ablaufleitung sind zudem meist zu hoch. Der Beitrag zeigt am Beispiel des Umbaus einer ehemaligen Stadtsparkasse in der denkmalgeschützten Altstadt von Dinkelsbühl, wie sich diese Herausforderung meistern lässt.
Die korrekte Installation der Entwässerung von bodengleichen Duschen stellt trotz der Vielzahl unterschiedlicher Produkte mit ihren jeweiligen spezifischen Anforderungen in der Regel keine große Herausforderung für Fachhandwerker dar. Dennoch gibt es auch für erfahrene Installateure einige Punkte, die es zu beachten gilt. Denn Routine sorgt zwar für Sicherheit, kann aber auch zu Fehlern bei ungewohnten Produkten oder Anwendungen führen. Der Beitrag zeigt, wo typische Stolperfallen lauern und worauf es bei der Planung und Umsetzung ankommt.
Während Teil 1 (SBZ 06.25) der zweiteiligen Serie die grundlegende Hydraulik, die Normanforderungen und die Bedeutung von Lüftungs- und Anschlussverhältnissen erläutert hat, richtet sich der Blick nun auf jene Abschnitte des entwässerungstechnischen Autobahnnetzes, in denen die Geschwindigkeitssprünge und Druckverhältnisse besonders kritisch werden. Es geht um Fallleitungen mittlerer Höhe zwischen 10 und 22 m und Hochhausfallleitungen über 22 m. Hier entstehen Druckbereiche, die sorgfältige konstruktive Maßnahmen erfordern. In Teil 2 beleuchtet Markus Purschke die dafür zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und zeigt, worauf es bei deren Umsetzung ankommt.
Entwässerungssysteme in Gebäuden stellen Fachplaner und Ausführende vor ähnliche Herausforderungen wie der Autobahnverkehr: Es gilt, einen reibungslosen Fluss ohne Rückstau und Störungen zu gewährleisten. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch in den extremen Geschwindigkeitsdifferenzen, die in den verschiedenen Leitungsabschnitten auftreten. Damit es hier nicht zu Problemen kommt, müssen Fallleitungslängen, Umlenkungen, Lüftungskonzepte und Anschlussverhältnisse korrekt berücksichtigt werden. Wie das gelingt, erläutert Markus Purschke in Teil 1 dieser zweiteiligen Serie.
Wasser wird knapper – nicht allein global, sondern auch in Deutschland. Der Klimawandel verändert die Niederschlagsmuster, die Trockenperioden nehmen zu. Ein sparsamer Umgang mit der Ressource Trinkwasser ist unumgänglich. Das ist gleichzeitig eine der zentralen Herausforderungen der Zukunft, denn es gilt, an vielen Stellschrauben zu drehen. Doch was kann die Gebäudetechnik dazu beitragen und an welchen Stellen kann dies geschehen? Ein Appell von Thomas Wollstein.
Sorgfältige Planung, fachgerechter Einbau und ordnungsgemäßer Betrieb von Fettabscheidern stellen sicher, dass die Anlagen störungsfrei funktionieren und kein fetthaltiges Abwasser in die öffentliche Kanalisation gelangt. Bernd Ishorst hat in Teil 1 des Beitrags die wichtigsten Begriffe und Anforderungen für den Einsatz von Fettabscheidern gemäß den geltenden Regelwerken in der SBZ 12.25 zusammengefasst. Nun geht er in Teil 2 auf die verschiedenen Verfahren und Methoden zur korrekten Bemessung der Anlagen ein und stellt entsprechende Berechnungsbeispiele vor.
Starkregenereignisse werden häufiger und intensiver – mit direkten Folgen für die SHK-Praxis. Die neuen Kostra-DWD-2020-Werte führen vielerorts zu deutlich höheren Bemessungsregenspenden, während der Entwurf der novellierten DIN 1986-100 die Definition der Rückstauebene präzisiert. Damit verändern sich die Grundlagen der Gebäude- und Grundstücksentwässerung. Roland Priller erläutert, welche Auswirkungen das für die Planung und Ausführung hat, wo typische Stolperfallen lauern, was jetzt für Bestandsanlagen gilt und wer im Schadenfall haftet.
In Pfullendorf eröffnet der Geberit Campus als neues Zentrum für Weiterbildung und bereitet Fachkräfte gezielt auf künftige Branchenanforderungen vor.
Der neue Sanitär-Hub der SHK+E Essen nimmt konkrete Formen an: Für den ersten Messetag stehen die inhaltlichen Schwerpunkte fest.
Universal-Übergangsfitting, beheizbare Wandverkleidung, modularer Pumpen-Einbausatz, Softwaremodul zur Wärmepumpen-Auslegung, designorientierte Armaturen.
Damit fetthaltiges Abwasser aus gewerblichen Küchen nicht in die öffentliche Kanalisation gelangt, kommen Fettabscheider zum Einsatz. Sorgfältige Planung, fachgerechter Einbau und ordnungsgemäßer Betrieb sind für eine störungsfreie Funktionsweise der Anlagen von entscheidender Bedeutung. Dabei müssen viele Aspekte beachtet werden, etwa die normgerechte Verlegung der Zulauf- und Lüftungsleitungen, der Rückstauschutz, die korrekte Auslegung sowie die fachkundige Inspektion und Wartung. Bernd Ishorst fasst in Teil 1 des zweiteiligen Beitrags die wichtigsten Begriffe und Anforderungen für den Einsatz von Fettabscheidern gemäß den geltenden Regelwerken zusammen.
Intelligentes Wärmeverteilsystem, werkzeuglose Flanschverbindung, Hebeanlage für aggressive Medien, solare Übertragungsstationen, minimalistische Dusche.
Der BTGA führt im Januar ein Webinar zum Entwurf der novellierten Norm DIN 1986-100 „Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke“ durch.
Das kostenfreie Webinar „Abwärme kompakt – Mit industrieller Abwasserwärme Energiekreisläufe schließen“ beleuchtet die Nutzungsoptionen des thermischen Potenzials.
Die Hebeanlage Hebefix Pro von Pentair Jung Pumpen fördert fäkalienfreies Schmutzwasser und aggressive Medien bis 15 % Salzgehalt. Das steckerfertige Gerät ersetzt die bisherigen Modelle Hebefix Plus und Hebefix Extra und vereint nach Herstellerangaben deren Vorteile in einer Anlage. Möglich ist die...
Fettabscheider sind essenziell für einen sicheren, hygienischen und umweltgerechten Betrieb von Abwassersystemen. Worauf es bei Planung, Bemessung und Wartung ankommt.
Anlässlich der Ausstellungeröffnung von Künstlerin Marie Jeschke lädt der Keramikhersteller Laufen zu einem öffentlichen Gespräch mit Gästen aus Wasserwirtschaft und Stadtentwicklung ein.
In einem Wohnquartier für Senioren sorgen eine Flächenheizung sowie Abwassertechnik von Rehau für Komfort bei gleichzeitiger Energieeffizienz.
Bei der NahDran Tour 2025 stellt Geberit Neuheiten der Sanitärtechnik und Badausstattung an deutschlandweit 60 Veranstaltungen vor. Im Mittelpunkt steht das neue Duofix Installationselement.
Düker, Spezialist für Lösungen und Produkte rund ums Wasser, blickt auf eine 555-jährige Geschichte zurück. Die SBZ gratuliert.
Robert Habeck besuchte den Ikea-Markt Berlin-Lichtenberg und besichtigte dort drei Großwärmepumpen von Ochsner, die das Gebäude heizen und kühlen.
Der Zoo Berlin hat eine Wellness-Oase für Nashörner gebaut. Dort wurden rund 12 km Rohrleitungssysteme und 25 Rehau-Awaschacht PP verlegt.
Wasserspezialist INTEWA zeigt an Bier und Limonade, wie Regenwasser mit Ultrafiltrationstechnik trinkbar wird.
Mit SuperTube-Formstücken schlägt Geberit ein neues Kapitel bei der Abwasserinstallation in mehrgeschossigen Gebäuden oder bei verzogener Fallleitung auf.
Geberit lädt die SHK-Branche ein, bei der NahDran Tour 2024 gemeinsam das 150-jährige Jubiläum des Sanitärherstellers zu feiern.