Der richtige Zeitpunkt für eine Werbeaktionen à la „Tag des Bades“ ist jetzt
Dieser Artikel über Badwerbung beginnt mit Heizungen. Der Heizungsmarkt hat sich in den vergangenen Jahren spürbar verändert. In den vergangenen Tagen noch mal extrem, mit dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz GModG und der Änderung der Förderbedingungen dazu. Auch wenn die Wärmepumpe langfristig ein zentrales Geschäftsfeld bleiben kann, rechnen Marktbeobachter damit, dass der Boom der vergangenen Jahre nicht in gleicher Intensität anhalten wird. Für zahlreiche SHK-Betriebe rückt deshalb ein Bereich wieder stärker in den Fokus, der seit jeher zu den tragenden Säulen des Handwerks gehört: die Badmodernisierung.
Dabei geht es nicht nur darum, freie Kapazitäten zu füllen. Das Badezimmer zählt zu den hochwertigen Modernisierungsprojekten im privaten Wohnungsbau. Es verbindet Beratung, Planung, Installation, die Koordination mehrerer Gewerke und häufig auch einen hohen gestalterischen Anspruch. Wer dieses Geschäftsfeld stärkt, investiert nicht nur in zusätzliche Aufträge, sondern in die langfristige Sichtbarkeit seines Unternehmens bei potenziellen Kunden. Er schärft sein Profil in der Außendarstellung.
Vor diesem Hintergrund kommt der Tag des Bades, den die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) am 19. September 2026 erneut bundesweit veranstaltet, zu einem günstigen Zeitpunkt. Ein solcher Aktionstag bringt viel Nutzen mit sich, auch für Betriebe, die bereits erfolgreich am Markt sind.
Mehr als ein Marketingtag
Auf den ersten Blick wirkt der Tag des Bades wie eine klassische Marketingaktion. Tatsächlich verfolgt die Initiative ein deutlich weitergehendes Ziel: Sie soll das Thema Badmodernisierung insgesamt stärker im Bewusstsein der Verbraucher verankern. Denn anders als bei vielen anderen Investitionen beschäftigen sich Menschen nur selten mit ihrem Badezimmer. Eine grundlegende Modernisierung erfolgt häufig erst nach 20 oder sogar 30 Jahren. Viele Eigentümer leben lange mit und in einem Bad, das ihren Bedürfnissen längst nicht mehr entspricht. Sei es in puncto Komfort, Barrierefreiheit, Energieeffizienz oder Optik.
Ein bundesweiter Aktionstag schafft einen konkreten Anlass, sich wieder mit dem eigenen Bad auseinanderzusetzen. Gleichzeitig erhalten SHK-Betriebe einen willkommenen Aufhänger, um Kunden einzuladen, ihre Ausstellung zu präsentieren oder über aktuelle Entwicklungen zu informieren.
Da muss früher oder später jeder ran, heute besser als morgen.
Das Bad ist ein Beratungsprodukt
Ein modernes Badezimmer entsteht heute weit weniger durch den Kauf einzelner Produkte als durch eine professionelle Planung. Genau darin liegt die besondere Stärke des SHK-Handwerks. Kunden erwarten Lösungen, die zu ihrem Gebäude, ihrem Budget und ihrer persönlichen Lebenssituation passen. Ob bodengleiche Dusche, barrierearme Gestaltung, nachhaltiger Wasserverbrauch oder wohnliches Design, jedes Bad ist anders, jede Badplanung ist anders.
Diese Beratungsleistung wird häufig unterschätzt. Viele Verbraucher wissen zwar, welche Armatur oder welche Fliese ihnen gefällt - wie daraus jedoch ein funktionierendes Gesamtkonzept entsteht, erschließt sich oft erst im Gespräch mit einem erfahrenen Fachbetrieb. Der Tag des Bades bietet die Gelegenheit, genau diese Kompetenz sichtbar zu machen.
Gemeinsam mehr Aufmerksamkeit erzeugen
Natürlich kann ein einzelner Betrieb mit eigener Werbung viel erreichen. Doch jede lokale Marketingmaßnahme stößt irgendwann an ihre Grenzen. Beim Tag des Bades kommunizieren Hersteller, Großhandel, Fachhandwerk und Branchenverbände gleichzeitig über dasselbe Thema. Dadurch entsteht eine Aufmerksamkeit in den Medien bundesweit, die ein einzelnes Unternehmen allein kaum erzeugen könnte, die dann wieder regional aufgenommen wird von den Betrieben, die aktiv mitmachen. So schließt sich ein (Werbe-)Kreis, der auf diese Art in der SHK-Branche auch nur gemeinsam entstehen und wirken kann.
Für teilnehmende Betriebe bedeutet das, dass sie ihre eigene Kommunikation mit einer bundesweiten Initiative verbinden können. Das stärkt die Glaubwürdigkeit und liefert zugleich einen konkreten Anlass für Einladungen, Veranstaltungen oder Pressearbeit. Der Betrieb bleibt dabei mit seinem eigenen Namen und seiner eigenen Marke im Mittelpunkt, er profitiert aber von der zusätzlichen Reichweite einer gemeinsamen Branchenaktion.
Ein Anlass, der Kundengespräche erleichtert
Viele Betriebe verfügen über attraktive Ausstellungen und kompetente Mitarbeiter. Was häufig fehlt, ist ein guter Anlass, Kunden gezielt einzuladen. Genau hier setzt der Tag des Bades an. Ein Beratungstag, eine Ausstellungseröffnung, Fachvorträge zu barrierefreien Bädern oder Produktpräsentationen erhalten durch den Aktionstag einen klaren Rahmen. Die Einladung lautet nicht einfach: „Besuchen Sie unsere Ausstellung“, sondern: „Besuchen Sie uns am Tag des Bades.“
Das klingt nach einem kleinen Unterschied, tatsächlich fällt vielen Interessenten der erste Schritt genau dadurch leichter. Wer noch keine konkrete Kaufentscheidung getroffen hat, nutzt einen solchen Aktionstag häufig, um sich zunächst unverbindlich zu informieren.
Gegen Baumärkte und für professionelle Badplanung
Im Wettbewerb stehen SHK-Betriebe heute nicht nur mit anderen Handwerksunternehmen. Baumärkte, Onlinehändler und Anbieter standardisierter Badkonzepte werben ebenfalls um Modernisierer. Hinzu kommen spezialisierte Unternehmen wie Viterma, die bundesweit mit Komplettlösungen auftreten. Die Antwort des Handwerks sollte jedoch nicht darin bestehen, diese Wettbewerber anzugreifen. Der eigentliche Unterschied liegt an anderer Stelle.
Es schließt sich ein (Werbe-)Kreis, der auf diese Art in der SHK-Branche auch nur gemeinsam entstehen und wirken kann.
Während viele alternative Angebote einzelne Produkte oder standardisierte Lösungen verkaufen, bietet der SHK-Fachbetrieb eine individuelle Gesamtleistung: Beratung, Planung, Koordination aller Gewerke, fachgerechte Installation und langfristigen Service. Genau dieser Mehrwert sollte im Mittelpunkt der Kommunikation stehen. Nicht die Botschaft „Kaufen Sie nicht im Baumarkt“ überzeugt Kunden, sondern die Frage: „Was gewinnen Sie durch professionelle Badplanung?“ Diese positive Positionierung entspricht auch dem Leitgedanken der aktuellen VDS-Kampagne „Mein gutes Bad“.
Warum sogar erfolgreiche Betriebe profitieren können
Immer wieder stellt sich die Frage, warum ein Betrieb teilnehmen sollte, wenn die Auftragsbücher ohnehin gut gefüllt sind. Die Antwort liegt weniger im kurzfristigen Vertrieb als in der langfristigen Positionierung. Wer kontinuierlich sichtbar bleibt, wird in seiner Region als kompetenter Ansprechpartner wahrgenommen. Dieses Image entsteht nicht erst dann, wenn Aufträge fehlen, sondern wächst über viele Jahre.
Hinzu kommt, dass Badprojekte meist langfristig geplant werden. Zwischen der ersten Information und dem eigentlichen Auftrag liegen häufig mehrere Monate. Marketing wirkt deshalb selten sofort. Es sorgt vielmehr dafür, dass der Betrieb im entscheidenden Moment gesehen werden, wenn der potenzielle Kunde übers neue Bad nachdenkt.
Darüber hinaus kann der Tag des Bades helfen, gezielt Wunschprojekte anzusprechen. Wer hochwertige Komplettbäder, barrierefreie Lösungen oder anspruchsvolle Modernisierungen realisieren möchte, erreicht mit einer professionellen Veranstaltung häufig genau diese Zielgruppe.
Auch bestehende Kunden lassen sich erneut aktivieren. Nicht jeder Besucher plant unmittelbar einen Umbau. Manche sammeln Ideen für später oder empfehlen den Betrieb im Freundes- und Bekanntenkreis weiter. Nicht zuletzt bieten Veranstaltungen Gelegenheit, das eigene Team vorzustellen, Auszubildende einzubinden oder die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber zu zeigen.
Nicht nur für einzelne Betriebe, für die ganze Branche
Der Tag des Bades verfolgt letztlich noch ein weiteres Ziel. Er soll die Wahrnehmung professioneller Badplanung insgesamt stärken. Ein interessanter Vergleich ist die Küchenbranche. Kaum jemand würde heute eine hochwertige Küche allein nach einzelnen Produkten auswählen. Selbstverständlich gehören Beratung, Planung, Visualisierung und Montage dazu. Beim Badezimmer ist dieses Bewusstsein längst nicht so selbstverständlich.
Genau hier setzt der Tag des Bades an. Er macht deutlich, dass ein gutes Bad weit mehr ist als Waschbecken, Dusche oder Armaturen. Erst das Zusammenspiel aus Planung, Gestaltung, Technik und handwerklicher Ausführung schafft eine dauerhaft überzeugende Lösung. Je mehr qualifizierte Betriebe diese Botschaft gemeinsam vermitteln, desto stärker wird sie auch von den Verbrauchern wahrgenommen.
„In Zeiten großer Veränderungen ist es schwer, den Mut und den richtigen Zeitpunkt für Bau- oder Umbauprojekte zu finden. Sicher ist hingegen der Sanierungsbedarf vieler privater Bäder in Deutschland, zur Bewältigung der Altersentwicklung unserer Gesellschaft. Da muss früher oder später jeder ran, heute besser als morgen“, sagt Jens J. Wischmann, Geschäftsführer der VDS.
Ein gemeinsamer Impuls für das Badgeschäft
Die Rahmenbedingungen für das SHK-Handwerk verändern sich. Während sich das Heizungsgeschäft nach den außergewöhnlichen Marktbewegungen der vergangenen Jahre zunehmend normalisiert, gewinnt die Badmodernisierung wieder stärker an strategischer Bedeutung. Der Tag des Bades bietet dafür einen passenden Rahmen.
Er verbindet bundesweite Aufmerksamkeit mit regionalem Engagement, stärkt das Image professioneller Badplanung und gibt Betrieben einen Anlass, ihre Leistungen einem breiten Publikum zu präsentieren. Für manche Unternehmen entstehen daraus unmittelbar neue Projekte. Für andere steht die langfristige Positionierung im Vordergrund. Wieder andere nutzen den Aktionstag, um ihre Ausstellung, ihr Team oder ihre Beratungsqualität sichtbar zu machen.
Unabhängig vom individuellen Ziel verfolgt die Aktion einen gemeinsamen Gedanken: Sie stärkt das Bewusstsein dafür, dass ein gutes Bad nicht zufällig entsteht, sondern das Ergebnis qualifizierter Planung, handwerklicher Kompetenz und persönlicher Beratung ist. Genau darin liegt die eigentliche Bedeutung des Tags des Bades: nicht als einmalige Werbeaktion, sondern als gemeinsamer Impuls für ein Geschäftsfeld, das auch künftig zu den wichtigsten Standbeinen des SHK-Handwerks gehören wird. Wer jetzt dabei ist, wird auch künftig dabei sein!
Aufmerksamkeit schaffen: Die Kampagne „Tag des Bades“ ist mehr als Marketing. Der bundesweite Aktionstag rückt Badmodernisierung ins Bewusstsein.
Kundenvorteile zeigen: Was unterscheidet SHK-Fachbetriebe von Baumarkt oder Onlinehandel? Der Schlüssel liegt in der professionellen Badplanung.
Effekte nutzen: Warum sich Werbung trotz guter Auftragslage lohnen kann und wie das die Außendarstellung des Handwerks langfristig stärkt.
Der Blickfang (oder Keyvisual, wie die Profis sagen) zum Tag des Bades 2026, der am 19. September stattfindet. Kostenfreie Werbematerialen stehen jetzt zum Download zur Verfügung.
Kostenfreie Werbemittel für das lokale Marketing zum Aktionstag am 19. September 2026
Aktionsmittel für das lokale Veranstaltungsmarketing – Logo, Plakate, Werbemittel – stehen Fachgroßhändlern und Fachhandwerkern in den internen Bereichen der Websites der Verbände DG Haustechnik und ZVSHK zum Download bereit. Das Werbematerial gibt es kostenfrei.
Der Tag des Bades ist eine Initiative aller Partner der Sanitärfachbranche. Als Dachverband aus Industrie, Handel und Handwerk koordiniert die VDS (Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft) den jährlichen Aktionstag, der Fachbetrieben die Möglichkeit gibt, Sichtbarkeit zu schaffen, Neukontakte zu gewinnen und ihr Beratungsprofil als Bad-Profis zu schärfen. Fachgroßhändler und SHK-Fachhandwerksbetriebe profitieren gleichermaßen von der bundesweiten Medienkampagne, die den Aktionstag begleitet.
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