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Landesinnungsmeister einstimmig wiedergewählt

Uwe Loth bleibt Landesinnungsmeister des Fachverbands SHK Hessen. Die Delegierten bestätigten ihn beim Delegiertentag am Ende Juni 2026 in Gießen einstimmig für eine weitere Amtszeit. Auch die beiden stellvertretenden Landesinnungsmeister Nils Löser von der Innung Marburg und Martin Schneider von der Innung Dieburg/Odenwaldkreis wurden ohne Gegenstimmen wiedergewählt. Damit setzt das hessische SHK-Handwerk auf Kontinuität in seiner ehrenamtlichen Führung. Das ist, gerade in diesen gesellschafts-politisch herausfordernden Zeiten ein starkes Signal.

Privatwirtschaft geht vor kommunaler Wirtschaft.

Björn Hendrischke

Bild: SBZ/Jäger

Einstimmig bestätigt wurden zudem die Mitglieder des Vorstands sowie die Vorsitzenden und Mitglieder der Fachausschüsse. Thomas Dresch wurde für seine langjährigen Verdienste um das hessische SHK-Handwerk in den Ehrenvorstand gewählt. In seinem Jahresbericht zog Uwe Loth eine positive Bilanz des zurückliegenden Verbandsjahres. Dabei verwies er auf die politische Diskussion um das Gebäudemodernisierungsgesetz, die Interessenvertretung gegenüber Politik und Öffentlichkeit sowie die Nachwuchsförderung als zentrale Aufgaben des Verbandes. Zugleich betonte er das Zusammenspiel von Innungen, Landesverband und Zentralverband bei der Vertretung der Brancheninteressen.

Passend dazu: besonderer Gast der Tagung war Daniel Föst, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands SHK. Er berichtete über aktuelle bundespolitische Entwicklungen und die Arbeit des Zentralverbands in Berlin. Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere das (zum Zeitpunkt der Tagung noch geplante) Gebäudemodernisierungsgesetz sowie die strategische Ausrichtung des SHK-Handwerks im Spannungsfeld von Energie- und Wärmewende, Gebäudemodernisierung und Fachkräftesicherung.

Volles Haus: aus allen Winkeln Hessens ­kamen die Delegierten in ­Gießen zusammen.

Bild: SBZ / Jäger

Volles Haus: aus allen Winkeln Hessens ­kamen die Delegierten in ­Gießen zusammen.

Föst hob die Bedeutung einer leistungsfähigen Verbandsorganisation auf Bundes-, Landes- und Innungsebene hervor. Das SHK-Handwerk nehme bei der praktischen Umsetzung der klima- und energiepolitischen Ziele eine Schlüsselrolle ein. Sein Fazit fiel optimistisch aus: „Die besten Zeiten des SHK-Handwerks liegen noch vor uns.“

Geschäftsführer Björn Hendrischke informierte über die politische Arbeit des Fachverbands auf Landesebene. Ein aktueller Schwerpunkt ist aus seiner Sicht die wachsende wirtschaftliche Betätigung kommunaler Energieversorger in Geschäftsfeldern, die traditionell von SHK-Betrieben bearbeitet werden. In einem gerichtlichen Verfahren soll geklärt werden, ob die Installation von Wärmeerzeugern durch kommunale Energieversorger außerhalb ihres gesetzlichen Auftrags der Daseinsvorsorge mit dem hessischen Kommunalrecht vereinbar ist. Der Fachverband verbindet damit die Frage nach fairen Wettbewerbsbedingungen für das Handwerk.

Ich wünsche mir ­eine ­Politik in Deutschland und in Hessen, die ­zuhört, bevor sie ­Entscheidungen trifft.

Uwe Loth

Bild: SBZ/Jäger

Als Erfolg der Interessenvertretung bewertete Hendrischke zudem die Verabschiedung des neuen Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes. Nach Angaben des Fachverbands konnten zentrale Forderungen des Handwerks in das Gesetzgebungsverfahren eingebracht werden. Der Delegiertentag machte damit deutlich: Neben den Personalentscheidungen standen vor allem die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Mittelpunkt, unter denen das hessische SHK-Handwerk die Wärme- und Gebäudewende umsetzen soll.

www.shk-hessen.de

Was macht die Bundespolitik: ZVSHK-Hauptgeschäftsführer Daniel Föst erklärte, was nur schwer zu erklären ist.

Bild: SBZ / Jäger

Was macht die Bundespolitik: ZVSHK-Hauptgeschäftsführer Daniel Föst erklärte, was nur schwer zu erklären ist.

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