DEPI
Das kostenfreie Online-Tool „Pellet-Check“ des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) unterstützt dabei, die Eignung von Pelletheizungen für Gebäude zu bewerten und passende Fördermöglichkeiten zu identifizieren.
Das Angebot richtet sich an Akteure aus Planung, Fachhandwerk und Baubranche. Mit zehn Fragen ermöglicht das Tool eine erste Einschätzung, ob sich ein Gebäude für einen Pelletkessel oder Pelletkaminofen eignet.
Schnelle Einschätzung
Der „Pellet-Check“ fragt Details zu Gebäude, Wärmebedarf, bestehenden Wärmeerzeugern sowie Anforderungen der Heizungsbetreiber ab. Ergänzende Hintergrundinformationen sollen den Nutzern helfen, die Antworten besser einzuordnen. Anschließend zeigt das Tool anhand einer Skala die Eignung verschiedener Pelletheizanlagen und informiert über Fördermöglichkeiten.
DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele: „Gerade in der Energieberatung brauchen Fachleute zeitnah fundierte Einschätzungen. Mit dem Pellet-Check stellen wir ein praxisnahes Werkzeug, das im Kundengespräch direkt eingesetzt werden kann.“
Anwendung und Integration
Die Anwendung lässt sich online starten und flexibel nutzen. Nutzer erhalten die Auswertung als PDF, die sie für die weitere Beratung oder zur Dokumentation einsetzen können. Für aussagekräftige Ergebnisse sind Informationen wie Grundrisspläne, Angaben zum Wärmebedarf des Gebäudes sowie Details zum bestehenden Heizsystem notwendig.
Der „Pellet-Check“ ist zudem Bestandteil des Lernmoduls „Pelletfeuerungen in der Energieberatung“ aus der ecolearn-basic-Reihe. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) erkennt das Modul mit sechs Unterrichtseinheiten zur Fortbildung von Energieeffizienz-Experten an. Nach Registrierung und Abschluss der kostenfreien Bestellung ist das Tool im persönlichen Lernraum abrufbar. ■
Quelle: DEPI / fl
SBZ
SBZ Fokus
In den Fokus-Themenheften widmet sich unsere Redaktion in jeder Ausgabe einem Fachthema und beleuchtet es von verschiedenen Seiten.
Fokus Effizient heizen mit erneuerbaren Energien
Effizientes Heizen mit erneuerbaren Energien steht im Fokus moderner Energiekonzepte. Hybridheizungen kombinieren erneuerbare und fossile Quellen als Übergangslösung. PVT-Wärmepumpen-Systeme nutzen gleichzeitig solarthermische Wärme und Photovoltaikstrom. Beim Heizen mit Biomasse ermöglicht ein flammenloser Verbrennungsvorgang nahezu emissionsfreie Wärmegewinnung. Mehr dazu im SBZ-Fokus: Effizient heizen mit erneuerbaren Energien.
Inhalt
● Hybridheizungen: Übergangslösung mit fossilen Energiequellen
● PVT-Wärmepumpen-Systeme: Solarthermische Wärme und PV-Strom
● Heizen mit Biomasse: Flammenloser Verbrennungsvorgang ohne Abgas
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