Das Intersolar-Forum zum Thema Power-to-Heat zeigt, wie sich mit solarelektrischer Wärme neue Themen entwickeln.
Ein neu errichtetes Einfamilienhaus kombiniert Infrarotheizung mit einer Photovoltaikanlage und einem Batteriespeicher, um effizient und kostengünstig zu heizen. Rund 80 % des jährlichen Energiebedarfs werden dabei durch Solarenergie gedeckt. Das Projekt zeigt, dass weitgehende Energieautarkie im Alltag realisierbar ist.
Hybride Heizanlagen liegen im Trend, denn kombinierte elektrische und wassergeführte Systeme steigern Effizienz und Nachhaltigkeit. Doch mit der technischen Komplexität wachsen auch die Anforderungen, dem Endkunden investitionsintensive Lösungen, wie Wärmepumpen mit PV, Solarthermie und Speichertechnik, zu erklären. Vertriebsprofi Wendelin Heinzelmann bei Ritter Energie gibt SBZ-Redakteurin Katrin Drogatz-Krämer wertvolle Einblicke in erfolgreiche Strategien der Kundenberatung.
Ein Mess- und Prüftechnikproduzent ersetzte seine alte Ölheizungszentrale, die das Verwaltungsgebäude aus dem Jahr 1928 sowie den angrenzenden Fertigungsneubau von 2010 versorgte, durch Wärmepumpen. Ziel war, die Wärmeversorgung vollständig zu elektrifizieren und die Hoch- und Niedertemperaturkreise der unterschiedlichen Gebäudebereiche zu trennen.
Armacell hat am Standort Münster eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von knapp einem Megawatt in Betrieb genommen.
Gemütliche Wärme und niedrige Heizkosten müssen kein Widerspruch sein, wie Hans-Georg Baunach, Geschäftsführer von HG Baunach, erläutert: Die richtige Kombination macht beides möglich. Ein clever geplanter Mix aus einem wassergeführten Kaminofen, Wärmepumpe und Solaranlage sorgt für behagliches Wohnen, minimale Emissionen und geringe Betriebskosten. Das Geheimnis liegt in einer intelligenten Systemplanung, die das volle Potenzial dieser Hybridlösung ausschöpft.
Im letzten Teil der Praxisserie zur Flächenheizung und -kühlung befasste sich Frank Hartmann, Geschäftsführer eines Planungsbüros und eines Handwerksbetriebs, mit der Umsetzung der neuen Wärmeübergabe im Erdgeschoss eines Einfamilienhauses von 1988. Der aktuelle Teil gibt Einblicke in die Demontage der bestehenden Ölkesselanlage, den Einbau eines wassergeführten Kachelofeneinsatzes und einer Luft/Wasser-Wärmepumpe sowie die Installation der Speichertechnik. Zudem wird die Integration der Systeme in die vorhandene PV-Anlage einschließlich Batteriespeicher erläutert.
ÖkoFEN erweitert sein Sortiment um ein Energiesystem für Strom und Wärme. Zentrale Komponente ist die GreenBOX, die den Wärmebedarf „mitdenkt“.
Mit der Novelle des § 14a des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) gelten neue Regeln für steuerbare Verbrauchseinrichtungen wie Wärmepumpen, Wallboxen und Speicher. Ziel ist es, das Stromnetz zu stabilisieren, die Wärmewende voranzubringen und erneuerbare Energien effizienter zu nutzen. SBZ-Redakteurin Katrin Drogatz-Krämer spricht im Interview mit Dominik Meir, Technischer Schulungsreferent bei Wolf, über neue Chancen für technische Entwicklungen und darüber, wie Energiemanagement und Smart Home der SHK-Branche wichtige Impulse geben.
Beim ersten Energiemachertag von Ritter Energie stehen praxisnahe Lösungen für Photovoltaik- und Wärmepumpenprojekte im Mittelpunkt.
Der Autarkie-Boiler von der Timo Leukefeld GmbH nutzt überschüssigen Solarstrom aus PV-Anlagen oder Netzstrom und ermöglicht eine unabhängige Warmwasserbereitung.
Ein Einfamilienhaus aus den 1950er-Jahren wurde durch die Integration einer Luft/Wasser-Wärmepumpe, einer Photovoltaikanlage und einer dezentralen Wohnraumlüftung von Buderus energetisch modernisiert. Die abgestimmte Systemlösung steigert die Energieeffizienz, reduziert die Abhängigkeit von Versorgern und dient als Blaupause für nachhaltige Modernisierung im Bestand.
Dichte Fenster und gedämmte Fassaden in neu gebauten oder modernisierten Gebäuden sparen zwar Energie, können aber zur Belastung für die Gesundheit werden. Aus diesem Grund schreibt das GEG ein Lüftungskonzept vor. Der schwedische Hersteller Nibe zeigt, wie sich mit einer Abluft-Wärmepumpe eine hygienische und zugleich wirtschaftliche Lösung für die kontrollierte Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung, Heizung und Warmwasserbereitung realisieren lässt.
Reonic und Bees & Bears integrieren Ratenkauf in Angebotssoftware – ein neuer Standard für den Vertrieb von PV-Anlagen und Wärmepumpen.
Mit der historischen Liegenschaft zeigt Baden-Württemberg, wie die Wärmewende gelingen kann: Statt fossilem Gas liefert künftig ein Mix aus Holzpellets und erneuerbarer Energie zwei Drittel der benötigten Wärme. Das Pilotprojekt ist das erste von zehn Mustervorhaben des Bundeslandes auf dem Weg zur Klimaneutralität, das Klaus W. König, Fachjournalist für ressourcenschonende Haustechnik, vorstellt.
Mit dem wachsenden Druck zur Eigenverbrauchsoptimierung rücken technische Lösungen wie Heizstäbe in den Fokus. Sie ermöglichen die direkte Umwandlung überschüssigen Photovoltaikstroms in Warmwasser und tragen damit zur Netzstabilität, Kostensenkung und Dekarbonisierung bei. Im Beitrag erläutert Tobias Fuchslechner von my-PV aus Oberösterreich, wie es funktioniert.
Großmaßstäbige Quartiere zu entwickeln, ist eine immense Herausforderung, die ein reibungsloses Zusammenspiel sämtlicher Gewerke erfordert. Ein Beispiel, wie ein solches Projekt mit Grünflächen, innovativer Architektur und hochwertiger Ausstattung umgesetzt werden kann, zeigt der Bauprojektentwickler Conceptaplan in Bad Vilbel. Zentral war die intelligente Integration der Kältetechnik – unter anderem durch drei verschiedene Wärmepumpentypen von Systemair. Frühzeitig wurden diese in enger Abstimmung mit dem SHK-Handwerk in die Projektstruktur eingebunden.
Laut einer Umfrage von Stiebel Eltron bevorzugen 61 % der Verbraucher eine Kombination aus Wärmepumpe und PV-Anlage und vertrauen dabei auf das lokale Fachhandwerk.
Volle Hallen in Sicht: Zur SHK+E Essen im März 2026 haben sich die meisten großen Heizungshersteller bereits angemeldet.
Die HTW Berlin hat Qualitäts-Standards für Online-Solarstrom-Rechner entwickelt, um das Vertrauen in deren Berechnungsergebnisse zu steigern.
Pauschalmieten, die dynamische Energiekosten nicht mehr extra ausweisen, sind günstig, weil die Haustechnik nahezu autark betrieben wird. Die 85 Teilnehmer der am 3. April in Würzburg veranstalteten Konferenz „Infrarotheizung: Wirtschaftlichkeit im Fokus“ zeigten sich hierüber sehr erfreut, wie Fachjournalist Leonhard Fromm im Auftrag der SBZ beobachten konnte. Schlüssel zum Erfolg – dies zog sich durch alle zehn Referate und Erfahrungsberichte – ist die Kombination aus Infrarotheizmodulen in den Wohnungen samt Warmwasserboilern und PV-Anlagen auf Dächern und Fassaden.
Obwohl Solarthermie technisch ausgereift ist, hohe Wirkungsgrade erreicht und sich effizient in bestehende Heizsysteme integrieren lässt, steht sie bislang im Schatten der populäreren Photovoltaik. Dabei bietet sie zahlreiche Vorteile – von einer besonders guten Flächennutzung bis hin zu einem nahezu wartungsfreien Betrieb. Mit praxisnahen Empfehlungen will Jonas Bicher von der Sorel GmbH die Solarthermie aus der Nische holen.
Elements hat die 3. Auflage seines Trendkatalogs veröffentlicht. Auf 306 Seiten werden Informationen und Anregungen zu Bad, Heizung und Energie präsentiert.
Zum 01. Oktober dieses Jahres wird Julius Möhrstedt den Vorstandsvorsitz der IBC Solar AG übernehmen.
Das Rahmenprogramm der The Smarter E greift aktuelle Trends, politische Weichenstellungen und technologische Entwicklungen der Energiewirtschaft auf.