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SHK-Hersteller

Strategische Neu­aus­rich­tung bei BDR Thermea Deutsch­land

hanseat - stock.adobe.com

BDR Thermea stellt sich in Deutschland neu auf, um trotz regulatorischer Unsicherheit und volatiler Kundennachfrage langfristig wettbewerbsfähig agieren zu können. Die Produktion von Wärmeerzeugern soll künftig aus dem europäischen Fertigungsnetzwerk erfolgen.

BDR Thermea plant, seine Tätigkeiten in Deutschland neu auszurichten, um sich künftig noch stärker auf die Betreuung seiner Kunden zu konzentrieren. Im Zuge der strategischen Neuaufstellung sollen zentrale Servicefunktionen für alle Marken gebündelt werden. Gleichzeitig soll die Produktion von Wärmeerzeugern in Deutschland schrittweise eingestellt oder in das europäische Fertigungsnetzwerk der Gruppe verlagert werden. Die Neuausrichtung soll Anfang 2027 abgeschlossen sein.

Ziel dieser strategischen Weichenstellung ist es, die Marktposition von BDR Thermea Deutschland in einem zunehmend herausfordernden Umfeld langfristig zu sichern. Hintergrund sind die volatile Nachfrage im Heizungsmarkt, hoher Wettbewerbsdruck sowie die anhaltende regulatorische Unsicherheit. Durch gezielte Investitionen in Kundenservice, Marktnähe und technische Weiterentwicklung stärkt das Unternehmen seine Zukunftsfähigkeit und bleibt ein verlässlicher Partner für Fachhandwerk und Endkunden.

Und die Arbeitsplätze?

Im Zentrum der geplanten Neuaufstellung steht der Standort Rastede, an dem zentrale Servicefunktionen und die Ersatzteilproduktion für die Marken Brötje, Remeha und SenerTec gebündelt werden sollen. Rund 40 neue qualifizierte Arbeitsplätze im Servicebereich entstehen. Gleichzeitig sollen die Produktion von Wärmeerzeugern in Rastede und Schweinfurt eingestellt und im Einklang mit der konzernweiten Fertigungsstrategie in das europäische Netzwerk eingebunden werden.

Die vorgesehene Neuaufstellung betrifft insgesamt rund 203 Vollzeitarbeitsplätze in Deutschland. BDR Thermea Deutschland wird den Dialog mit dem Konzernbetriebsrat aufnehmen, um für die Mitarbeitenden verantwortungsvolle und sozialverträgliche Lösungen im Einklang mit den Unternehmenswerten zu finden.

„Die aktuelle Marktentwicklung stellt unsere gesamte Branche vor große wirtschaftliche Herausforderungen“, sagt Tjarko Bouman, CEO der BDR Thermea Group. „Mit dieser strategischen Neuausrichtung stellen wir sicher, dass BDR Thermea Deutschland auch künftig ein wettbewerbsfähiges, kundenorientiertes und finanziell stabiles Unternehmen bleibt. Wir wissen, dass die Veränderungen für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Entscheidung von großer Tragweite sind. Gemeinsam mit dem Betriebsrat werden wir faire und verantwortungsvolle Lösungen entwickeln.“

Mit der Reorganisation von BDR Thermea Deutschland gehen Investitionen in die Zukunft einher. Dazu gehören der kürzlich erfolgte Umzug des bisherigen Standorts Emsdetten in neue und moderne Räumlichkeiten in Saerbeck und die anstehende Einführung eines neuen SAP-Systems. Diese neue Softwarelösung integriert wichtige Geschäftsprozesse und wird die Organisation effizienter und kundenfreundlicher machen. ■
Quelle: BDR Thermea / ml

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Adobe Stock / Collage: Gentner

Thementage zur SHK + E Essen 2026

Erst online, dann vor Ort weiterbilden: Im Vorfeld der Fachmesse SHK+E Essen (vom 17.3. bis 20.3. in Essen) veranstalten die Fachmedien IKZ und SBZ in Kooperation mit dem Fachverband SHK Nordrhein-Westfalen und der Messe Essen zwei Thementage zu den Bereichen Sanitär und Heizung. Die Veranstaltungen richten sich an Fachbetriebe und Planer aus dem SHK-Handwerk und vermitteln aktuelles Praxiswissen, technische Hintergründe sowie Handlungsempfehlungen für die tägliche Arbeit.

An jeweils einem Vor- und Nachmittag werden je 1,5 Stunden lang relevante Themen aus Theorie und Praxis beleuchtet – von Trinkwasserhygiene und moderner Badgestaltung über Wärmepumpentechnik und Heizungswasseraufbereitung bis hin zu PVT-Kollektoren und den neuen gesetzlichen Vorgaben nach §14a Energiewirtschaftsgesetz. Die Moderation übernehmen die Chefredakteure Markus Sironi (IKZ) und Dennis Jäger (SBZ), die die Inhalte einordnen und gemeinsam mit den Fachreferenten aktuelle Entwicklungen und Trends aus dem SHK-Bereich diskutieren.

Ziel der Thementage ist es, kompaktes und praxisorientiertes Wissen bereitzustellen, das den Stand der Technik aufzeigt und Impulse für eine erfolgreiche Umsetzung in der Praxis liefert.

Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist trotzdem notwendig. → hier informieren und anmelden