Das Interdomus Lehrlingscamp 2026 förderte SHK-Azubis mit praxisnahen Workshops und stärkte Motivation und Fachwissen.
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Mit dem Lehrlingscamp hat Interdomus Haustechnik ein über Jahre gewachsenes Format der Nachwuchsförderung etabliert. Es fand 2026 bereits zum vierten Mal statt und wird bewusst in wechselnden Regionen ausgerichtet, um bundesweit möglichst viele Gesellschafterbetriebe einzubinden. Rund 40 Auszubildende aus ganz Deutschland trafen sich im Juni, um sich fachlich weiterzubilden, neue Kontakte zu knüpfen und ihr berufliches Selbstverständnis zu stärken. Austragungsort war in diesem Jahr das Panorama Hotel Oberwiesenthal, das mit seinen Sport- und Freizeitmöglichkeiten gute Bedingungen für Lernen, Austausch und Gemeinschaft bot.
Praxisnah mit starken Partnern lernen
Im Mittelpunkt standen Praxismodule mit neun Lieferantenpartnern: Bette, Blanke, Bosch, Elco, Fima Carlo Frattini, HSK Duschkabinenbau, Maincor Rohrsysteme, Tece und Wilo. Die Partner vermittelten konkrete, im Arbeitsalltag relevante Inhalte – von Abdichtungssystemen über Wärmepumpentechnik bis hin zu Trinkwasseranwendungen und Montageaufgaben.
Neu dabei war in diesem Jahr das Unternehmen Blanke, das mit einem Abdicht-Wettbewerb für besondere Begeisterung sorgte. Ein weiterer praktischer Höhepunkt war der Besuch bei Mauersberger Badtechnik in Gelenau: Neben einem Rundgang durch den Standort arbeiteten die Auszubildenden an mehreren Praxisstationen, zogen Wannen ein, bauten Duschflächen ein und setzten so Theorie direkt in handwerkliches Handeln um.
Die praxisnahen Workshops und die enge Einbindung der Hersteller prägen das Lehrlingscamp; die Teilnehmenden nehmen dieses Konzept seit Jahren positiv auf.
Intensiv in kleinen Gruppen arbeiten
Ein zentraler Qualitätsfaktor des Lehrlingscamps ist die Arbeit in kleinen Gruppen, die nach Lehrjahren gegliedert sind. So gelingt eine intensivere individuelle Betreuung, die Auszubildenden können aktiv mitmachen und direkt mit den Referenten in Austausch treten. Dieser Ansatz geht auf Rückmeldungen der Auszubildenden zurück und hat sich in der Praxis bewährt.
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„Wir entwickeln das Lehrlingscamp kontinuierlich weiter und beziehen das Feedback der Auszubildenden und Betriebe aktiv ein. Gleichzeitig schaffen wir gezielt Räume für den Austausch: Für viele ist das Lehrlingscamp der einzige deutschlandweite Kontakt mit Gleichgesinnten – das stärkt die Identifikation mit dem Beruf und sorgt für zusätzliche Motivation“, so Mike Dautermann, Vertriebsleiter bei Interdomus Haustechnik.
Mehr als Fachwissen: Haltung und Selbstvertrauen
Neben fachlichem Wissen geht es im Lehrlingscamp bewusst auch um die persönliche Entwicklung. „Wenn Azubis nicht schon in der Ausbildung lernen, sich etwas zuzutrauen und stolz auf ihren Beruf zu sein, wann dann? Genau das finde ich am Lehrlingscamp so wertvoll: Die jungen Leute erleben, dass sie ernst genommen werden, gewinnen Selbstbewusstsein und erkennen ihre Perspektiven im Handwerk. Deshalb schicken wir seit Jahren immer wieder unsere Auszubildenden dorthin", sagt Ronny Sokolowsky, Geschäftsführer der EMG Energie-Management GmbH.
Gerade dieser überbetriebliche Austausch ergänzt, was engagierte Ausbildungsbetriebe bereits leisten: Wertschätzung, Verantwortung und Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten.
Mehrwert für Betriebe und Branche
Für die Handwerksbetriebe bringt das Lehrlingscamp einen klaren Nutzen: Es stärkt die Motivation und Bindung der Auszubildenden, vermittelt anwendungsnahes Wissen und hilft den Betrieben, sich in einem zunehmend anspruchsvollen Arbeitsmarkt als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren.
Mit dem Lehrlingscamp unterstreicht Interdomus Haustechnik den Anspruch, junge Menschen frühzeitig für das SHK-Handwerk zu begeistern und die Fachkräfte von morgen gezielt zu fördern. Nachwuchs langfristig für die Branche zu gewinnen – dieses Ziel gehört seit Jahren fest zum Konzept. ■
Quelle: Interdomus Haustechnik / ml