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Individualität und Ökologie sind Trumpf

Rund um den Waschtisch

Das Badezimmer wird immer individueller: Eigentlich sind viele Produktkonzepte – wie zum Beispiel auf Maß angefertigte Glas-Waschtische – für das Objektgeschäft gedacht, doch kann der Handwerker mit diesen Lösungen auch beim Privatkunden punkten. Zwar ist die Keramikfarbe Nr.1 immer noch Weiß, doch stellen zahlreiche Hersteller bunte Alternativen zur Auswahl. Der Mut sollte doch belohnt werden. Das Thema Weiß und Schwarz ist nicht nur bei den Armaturen-Herstellern ein Top-Trend, sondern beschäftigt auch die Keramik-Hersteller.

Erstmals präsentierte Wannenspezialist Bette auf der ISH ein Waschtischprogramm aus glasiertem Stahl. Neue Markt-Teilnehmer, wie der japanische Sanitärhersteller Toto, beleben den Wettbewerb. Viele ISH-Besucher waren überrascht, dass der asiatische Marktführer nicht nur Dusch-WCs, sondern ganze Komplettkollektionen für das anspruchsvolle Bad im Programm hat. Die Deutschland-Premiere kann man als gelungen bezeichnen und vielleicht erfährt die „Unterbodendusche“ nun einen Aufwärts­trend. Denn auch Geberit investierte mächtig in Sachen Dusch-WC, stellte neue Varianten vor und bot den ISH-Besuchern in einem auf dem Freigelände platzierten Pavillon Gelegenheit zum „Probeduschen“. Eine Imagekampagne mit Barbara Becker und die neue Produktbezeichnung Aqua­Clean sollen den Aufwärtstrend unterstützen. Ob beide nun die westeuropäische WC-Kultur verändern können, ist offen – doch wäre dieses neue Produktfeld ein schöner Umsatzbringer. Und da waren dann auch noch das Thema Nachhaltigkeit und Ökologie. Dieser Trend begleitete den Besucher der ISH auf Schritt und Tritt. Keramik-Hersteller reduzieren immer weiter die Spülmenge. So kommt Villeroy & Boch nun auf einen Verbrauch von zwei Litern für das „kleine Geschäft“. Roca recycelt sogar das verbrauchte Wasser vom Händewaschen für die Toiletten-Spülung. Doch mehr dazu auf den folgenden Seiten.

Alape

Die Serie Crystalline von Alape greift kristalline Konturen auf und überträgt sie in das Badezimmer. Je nach Einsatzzweck variiert die Gestalt der Crystalline-Becken, dabei steigt der flach gehaltene Rand der Einbaubecken in Pyramidenform an. Es gibt sie in den Breiten 40 cm und 80 cm, jeweils für den Einsatz einer Stand- oder Wandarmatur. Noch deutlicher tritt die Pyramidenform bei den Aufsatzbecken hervor – es gibt sie im Grundmaß 45,7 und 85,7 cm. Mit den Trägerplatten, Schubladen und Spiegeln des Komponentensystems lassen sich Einbau- und Aufsatzbecken für unterschiedliche räumliche Gegebenheiten individuell planen. Im Unterschied dazu besitzen die Crystalline Waschtische für das Haupt- und Gästebad eine nahezu rechtwinklige Abkantung. Erhältlich sind die Waschtische in den Breiten 400 und 800 mm jeweils in Versionen für Wand- und Standarmatur. Dornbracht brachte mit Supernova eine Armatur, ebenfalls in kristalliner Formensprache. Eigentlich schade, dass die auf dem Alape-Stand in gleicher Formensprache präsentierte Badewanne nicht in das Programm aufgenommen werden soll.

Die Waschplätze der Serie Metaphor sollen neue, sehr stringent und architektonisch wirkende Gestaltungsmöglichkeiten im Badezimmer eröffnen: Als skulpturaler Bezugspunkt kann der bodenstehende Waschplatz sowohl frei im Raum als auch vor der Wand positioniert werden. Die reduzierte Formensprache des Metaphor-Beckens entspricht dem Material – glasierter Stahl – und spielt die Vorteile des Werkstoffs in Form von Präzision, Flächigkeit und Robustheit aus. Das mit Sieger Design entwickelte Produktprogramm umfasst bodenstehende und wandhängende Waschplätze. Das Aufsatzbecken ruht auf einem Möbelunterbau von gleicher Breite und Tiefe. Die zwei übereinander positionierten Schubladen können über eine Push-to-open-Funktion per Hand oder Knie geöffnet und geschlossen werden. Darin sind Staufächer unterschiedlicher Größen untergebracht. Als Holzdekor für den insgesamt 1000 x 900 x 375 mm großen Waschplatz wurde amerikanische Eiche ausgewählt. Das aus der Armatur strömende Wasser verteilt sich zunächst auf dieser Fläche, bevor es durch die umlaufende Fuge abfließt.

Glasierter Stahl ermöglichte die Entwicklung von Waschplätzen, die konstruktive Hohlräume nutzen, um im Innern des Körpers Ablageflächen in Form von Schubladen oder Auszügen zu integrieren. Mit Inside.S stehen bodenstehende Varianten zur Verfügung, die modellabhängig über einen seitlichen Auszug oder ein offenes Regal verfügen. Inside.F hingegen umfasst wandhängende Waschplätze, die mit jeweils zwei in die Front eingelassenen Schubladen aufwarten. Sämtliche Modelle besitzen einen seitlich positionierten Handtuchhalter, damit sich das Handtuch jederzeit in direkter Greifnähe befindet.

Bette

Nun bietet auch Bette Waschtische aus emailliertem Stahl an. Die beiden Waschtisch-Serien Bowl und Aqua sind sehr formreduziert. Das geradlinige Design soll durch äußerst präzise Kanten und völlig plane Flächen unterstrichen werden. Bowl steht in den fünf Ausführungen Aufsatzwaschtisch, Einbauwaschtisch, Montage an der Wand, freistehend vor der Wand und freistehend im Raum sowie die Alternativen Einzel- oder Doppelwaschtisch zur Wahl. Darüber hinaus gehört ein runder Aufsatzwaschtisch von 350 und 500 mm Durchmesser zum Sortiment. Die unterschiedlichen Abmessungen der recht­eckigen Waschtische von 350, 500, 800 bis 1400 mm Breite und diverse Armaturenoptionen ergänzen die Planungsvielfalt mit Bowl und bieten Waschplatz-Lösungen vom Gäste-WC über das Mini-Bad bis hin zur großzügigen Badplanung. Die freistehende Variante des quadratischen Säulenwaschtisches kann frei im Raum oder vor der Wand positioniert werden. In den Abmessungen von 350 x 350 mm und 500 x 500 mm und in der ergonomischen Höhe von 900 mm ist er sowohl für Gäste-WCs als auch für Bäder unterschiedlichster Größen geeignet.

Die Waschtischserie Aqua zeigt sich in klassisch geradlinigem Design, ebenfalls entworfen vom Designer Jochen Schmiddem. Die drei Varianten als Aufsatzwaschtisch, Einbauwaschtisch oder Wandversion in Breiten von 600, 800 und 1400 mm und Tiefen von 400 oder 475 mm bieten individuelle Möglichkeiten mit Einzel- oder Doppelwaschtischen. Ergänzend zu den Waschtischen bietet Bette passende Komponenten wie Trägerplatten, ein modulares Möbelsystem, Spiegel mit Leuchtelementen und weiteres Zubehör für die flexible Planung von Waschplätzen.

Das Möbelprogramm Room umfasst modulare Elemente zur individuellen Waschplatzgestaltung, die ideal auf die neuen Produkte Bowl und Aqua abgestimmt sind. Die einzelnen Module – Trägerplatte, Auszug, Schublade, Hochschrank und Spiegel – können beliebig angeordnet werden. Zentrales Element von Room ist die Trägerplatte für den Waschtisch, die auf individuelles Maß bis zu einer Breite von 2600 mm gefertigt wird und in fünf Echtholz-Oberflächen erhältlich ist: Eiche Braun, Eiche Marone, Eiche gekälkt, Olive und Macassar. Für die optimale Anpassung des Waschplatzes an die jeweiligen Bedürfnisse lassen sich Größe, Anzahl, Position und Art der Waschbecken frei bestimmen. Die Möbelmodule – Auszugskonsole in 800 mm Breite und 400 mm Höhe, Schubladenkonsole in 800 mm Breite und 200 mm Höhe und Hochschrank in 400 mm Breite und 1750 mm Höhe – sind losgelöst von der Trägerplatte beliebig kombinierbar und platzierbar. Spiegel­elemente im Standardmaß von 800 mm Breite kombiniert mit vertikalen Spiegelleuchten runden das modulare Einrichtungssystem für die individuelle Raumgestaltung ab.

Burgbad

Die für die Linie Uomo von Burgbad typische Kassettenoptik findet ihre formale Fortsetzung in der Aufsicht des streng rechtwinkligen Waschtisches aus Mineralguss. Insgesamt stehen vier Modelle inklusive Unterschrank, jeweils wandhängend oder mit ­Füßen in verschiedenen Breiten und Ausführungen, in fünf verschiedenen Front- bzw. Korpusfarben zur Auswahl. Tip-on-Technik erlaubt eine grifflose Handhabung der Auszüge, Schubladen und Türen, und das „Silent System“ soll für ein samtweiches, lautloses Schließen sorgen. Neben Hoch- und Mittelhochschränken in zahlreichen Ausführungen, Regalen, Wandablagen, Sitzboards, Spiegelschränken mit Schiebetüren sowie Spiegeln umfasst die Neuheit auch eine Sideboard-Ausführung mit zwei Auszügen.

Bel, abgeleitet von dem konzeptionellen Motto bathroom elements designed for individuals, ist ein umfangreiches Programm in Modulbauweise. Das Angebot umfasst neben den zentralen klassischen Waschplatzlösungen wie Mineralguss-Waschtisch inklusive Unterschrank und Spiegel auch Hochschränke, halbhohe Schränke, Hänge- und Unterschränke, Sideboards, Regale und Rollcontainer. Die Vielfalt reicht vom Spiegelschrank mit vertikaler Beleuchtung und Schiebetür bis zum modularen Spiegelelement, von der Wandablage bis zum Ganzkörperspiegel mit Kleiderstange. Vieles ist möglich – in Höhe, Tiefe und Breite. Bei Fronten und Korpussen wird sowohl auf dunkle Holztöne wie „Hacienda Schwarz“ oder „Eiche Dekor Dunkel“ gesetzt als auch auf silbergraue Nuancen zurückgegriffen. Daneben glänzen Lackfronten in kräftigem Rot und Grün, in dominantem Grau, bräunlichem Schilf sowie sanftem Creme und neutralem Weiß.

Die Elemente der Serie Elana verzichten auf exakt rechtwinklige Grundrisskonturen und zeigen dafür eine geschwungene Front. Die grifflose, auf Flächen reduzierte Gestaltung der Schränke tut ihr Übriges zum einheitlichen Erscheinungsbild. Zur neuen Programmfamilie des Herstellers aus Bad Fredeburg gehören 12 Mitglieder: Mineralguss-Waschtisch inklusive Waschtischunterschrank, Leuchtspiegel, Spiegel- und Unterschrank, alle jeweils in zwei Größen bzw. Ausführungen; dazu Hochschrank, Mittelhochschrank, Sideboard und Handtuchhalter. Zur stimmungsvollen Atmosphäre glänzen Möbelfronten entweder in Weiß, Schwarz oder Cappuccino. Oder sie tragen „Weiß Seidenglanz“, „Rosenholz Dekor“ sowie „Hacienda Weiß“ und „Hacienda Schwarz“.

Das schlanke Design vom Spiegelschrank Flat ist ebenso für die Wandaufhängung wie für den superflachen und noch dazu einfachen Wandeinbau prädestiniert. Hierfür wird ein Korpus-Grundelement, das alle Bestandteile des Spiegelschrankes inklusive der Beleuchtung umfasst, mit einem von vorne aufsteckbaren Rahmen kombiniert. Lediglich drei Zentimeter steht dieser nach dem Einbau vor. „Flat“ nutzt diesen Vorsprung geschickt, um kleine Maßtoleranzen zu verdecken oder sein Licht indirekt nach oben bzw. unten auf die Wand zu werfen. Bei allen Effekten legten die Entwickler Wert darauf, die durchgängig horizontale Beleuchtung auf die verschiedenen Breiten des Angebotes so abzustimmen, dass sich keine Schatten im Gesichtsfeld des Betrachters bilden. Doppelt verspiegelte Drehtüren, Steckdosen, Schalter, Einlegeböden und eine Utensilienbox zum Herausnehmen erfüllen den Anspruch an zeitgemäßen Stauraum am Waschplatz.

Der neue Waschtisch aus dem Raumkonzept „rc40“ ist in den Farben Alpinweiß und Pergamon verfügbar. Das Spektrum umfasst ein flaches, gestrecktes Rechteck in zwei Breiten mit einem unsichtbar integrierten Ablauf; außerdem gibt es eine runde sowie eine ovale Form, beide mit verdecktem Ablauf. In Abhängigkeit von der gewünschten bzw. erforderlichen Dimensionierung des Waschtisches entstehen rechts und links der Mulde Ablageflächen, die sich optional sogar beheizen lassen.

De Decker

Möbelig: Die Waschtischkombination 01 vom belgischen Sanitärhersteller De Decker präsentiert sich als „Werkbank“, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Männern und Frauen Rücksicht nimmt, und zielt auf mehr Wohnlichkeit im Badezimmer. Dank seiner Mobilität soll sich 01 besonders für den Einsatz in Mietwohnungen eignen – ein Argument, das den Experten der Jury besonders gefiel. Das Basisgestell ist aus rostfreiem Edelstahl, die Möbelteile sind aus HPL (High Pressure Laminate) gefertigt. Das Waschbecken besteht aus Mineralguss, für die Accessoires und die Innenteile des Schminktisches kommt Corian zum Einsatz. Das Solitär-Produkt ist übrigens mit dem Designpreis DesignPlus der Messe Frankfurt ausgezeichnet worden.

Duravit

Die zur ISH neu präsentierte Keramik-Kollektion Puravida haben wir bereits im Rahmen der Marktübersicht in der SBZ 4/2009 vorgestellt. Pünktlich zur ISH stellte Duravit die Spiegelschranklösung Multibox in aktuellem Soft-Edge-Design vor. Die Einbaulösungen von Multi­box New sind für schmalere Räume und für die Kombination mit Waschtischen mit geringer Tiefe vorgesehen. In beiden Fällen stehen vier verschiedene Breiten von 60 bis 120 cm zur Wahl. Anstelle der komplett geschlossenen Oberfläche besitzt die Multibox New nun auch ein offenes Ablagefach, das optional mit einer Steckdose ausgestattet werden kann geeignet zur Benutzung von Fön oder Rasierapparat. Eine zweite Steckdose befindet sich im Innenraum des Schranks. Licht spenden vertikale Leuchten am linken und rechten Rand der Spiegelfläche. Die Bedienung erfolgt über eine Touch-LED, die zusätzlich über eine Nachtlicht-Funktion verfügt.

Duravit ergänzt die Keramikserie 2nd floor um vier neue Möbeltypen. Sie sollen die klassische Badmöblierung weiter auflösen und gehen in den offenen Raum hinein. Der Unterbau, der im 90°-Winkel zur Wand positioniert wird, misst 158 cm, hat vier Auszüge und kann entweder mit einem oder zwei Aufsatzbecken bzw. Einbaubecken kombiniert werden. Für die Rückseite steht optional ein Leuchtregal zur Verfügung. Die Anschlüsse für Wasser und Strom bleiben in der Wand, sind aber nicht sichtbar, denn der Wandanschluss befindet sich an der schmalen Seite des Möbels, wahlweise links oder rechts. Optional können die kompletten Anschlüsse für Zu- und Ablauf auch im Möbel werkseitig integriert werden. Passend dazu gibt es eine neue Spiegellösung: Ein oder zwei Spiegel – je nach Wunsch – sind auf einem weiß lackierten Deckenpaneel montiert und hängen von oben herab. Dadurch können sie genau über dem in den Raum ragenden Waschtischunterbau positioniert werden. Die Spiegel sind beleuchtet und lassen sich auch nach der Installation noch genau auf den oder die Benutzer einstellen. Der Schalter, eine Touch-LED ist gleichzeitig LED-Nachtlicht inklusive Tageslichtsensor. Ergänzend dazu bereichert ein Hochschrank in der doppelten Dimension von einem Meter Breite inklusive Spiegel-Schiebetüre und Innenbeleuchtung das Sortiment. Und das gesamte Möbelprogramm gibt es jetzt auch in einer neuen Lackoberfläche: Weiß Hochglanz.

Bereits vor 15 Jahren entwarf Philippe Starck für Duravit die Serie Starck 1. Eines der Stücke nimmt dabei eine ganz besondere Rolle ein: die „Tonne“. Der konusförmige Waschtischunterbau wurde über die Jahre zum meistverkauften Einzelmöbel von Duravit. Grund genug, ein neues Duett in die Riege der star(c)ken Tonnen aufzunehmen. Jetzt kleidet Duravit den Design-Klassiker erstmals in zwei neue Hochglanz-Lacktöne: elegantes Schwarz oder pures Weiß.

Inzwischen bietet Duravit auch Küchenspülen aus Keramik an. Die Grundform der Keramikspüle Starck K ist streng viereckig und verfügt über einen umlaufenden Rand. Die Ablagefläche – pur und ohne Rillen – ist schlicht nach unten abgesenkt, während die Seitenwände des Beckens exzentrisch nach oben gezogen sind. Das Ergebnis: Ein klares Rechteck ragt aus der Grundfläche heraus und ergibt ein formal eigenständiges Behältnis – ein Becken, dessen schmal gehaltene Seitenwände die „herausragende“ Wirkung verstärken. Zentrales Verbindungselement zwischen Ablage- und Beckenbereich ist eine Vertiefung, die gleichzeitig den Überlaufschutz gewährleistet: Sobald der Wasserspiegel das Niveau der Vertiefung erreicht, fließt der Überschuss wie eine Kaskade in den Ablagebereich hinüber und dort in den Ablauf.

Geberit

Balena heißt nun AquaClean. Nicht nur der Name, sondern auch die Produktpalette wurde verändert. Die Dusch-WC-Modelle von Geberit AquaClean 4000, AquaClean 5000 und AquaClean 5000plus ersetzen die bisherigen Modelle Balena 4000 und Balena 6000. Neu gibt es auch bei den Komplettanlagen mit AquaClean 8000 ein preisgünstigeres Einstiegsmodell mit regulierbarer Duschstrahlstärke und oszillierender Dusche. Noch mehr bietet das Top-Modell AquaClean 8000plus: Bei der Luxus-Komplettanlage mit pulsierender Massagefunktion lassen sich auch Benutzerprofile abspeichern.

Hamberger

Neuester Star in der Haro WC-Sitz-Kollektion von Hamberger Sanitary ist die Diamond-­Linie. Besetzt mit funkelnden Kristallen von Swarovski bieten diese WC-Sitz-Garnituren die Möglichkeit, das Bad oder WC mit einem optischen Highlight aufzuwerten. Auf diesem WC-Sitz der „Diamantklasse“ funkeln glitzernde Glaskristalle in verschiedensten Größen oder verträumt als Sternmotiv. Und ­neben der königlichen Optik bietet die Diamond-Linie natürlich auch alle weiteren ­Zusatzfunktionen wie die SoftClose-Ab­senkautomatik. Mit TakeOff lässt sich der komplette WC-Sitz mit nur einem Handgriff komplett von der Keramik abnehmen, wodurch die gründliche Reinigung an sonst nur schwer zugänglichen Stellen ermöglicht wird.

Der WC-Sitz FreshAir, der von Hamberger in Kooperation mit der Firma Aspidor entwickelt wurde, soll reinste Luft in Bad und WC zaubern. Durch ein ausgeklügeltes System (Patent Aspidor) sollen unangenehme Gerüche bereits da, wo sie entstehen, zuverlässig aus der Luft gefiltert werden. Auch ein Stromanschluss neben dem WC ist nicht nötig. Die eingebauten Akku-Batterien sollen 3-4 Monate lang halten und sind über Nacht auf einer kostenlos mitgelieferten Ladestation wieder aufzuladen.

Keramag

Die zur ISH neu präsentierte Keramik-Kollektion iCon haben wir bereits im Rahmen der Marktübersicht in der SBZ 4/2009 vorgestellt. Spezielle Anforderungen verlangen spezielle Problemlösungen. Das gilt insbesondere für Krankenhäuser, Rehazentren und Altenheime, wo hohe Ansprüche an Hygiene und Reinigungsfreundlichkeit gestellt werden. Für diese Einsatzbereiche hat Keramag das wandhängende WC Wadis ohne Spülrand vorgestellt. Bei der Konzeption wurde zur Verhinderung von Bakterienherden auf die Vermeidung unzugänglicher Hohlräume geachtet. Daher soll sich „Wadis“ auch für die Installation in Justizvollzugsanstalten, Psychiatrien, Bahnhöfen und Flughäfen eignen, wo WC-Hohlräume häufig als Versteck missbraucht werden. Das Tiefspül-WC besitzt einen keramischen Spülverteiler. Die Spülwasserführung erfolgt entlang einer im Becken geformten Unterschneidung. Die optimierte Gestaltung des Innenbereiches reduziert den Anfall von Verschmutzungen und vereinfacht zugleich auch die Reinigung. Die Ausladung beträgt 535 mm, die Breite 360 mm. Durch die verdeckte Befestigung soll auch die Reinigung der Objekte erleichtert werden. Wadis kann mit einem Sitzring oder mit einem WC-Sitz mit Deckel kombiniert werden. Die Sitzring-Variante empfiehlt sich vor allem für besonders gefährdete öffentliche Sanitäranlagen.

Das Hybridurinal Centaurus verfügt über ein zeitgesteuertes Spülsystem FlushTimeControl. Diese Urinale, die auch völlig wasserlos betrieben werden können, sollen sich für eine automatische Zeitsteuerung besonders gut eignen, da sie so konzipiert sind, dass weder Rückstände des letzten Nutzers sichtbar sind noch irgendwelche Geruchsbelästigungen auftreten. Der Betreiber der Sanitäranlage kann die Spülintervalle an die über den Tag oder die Woche unterschiedlich verteilte Nutzerfrequenz anpassen. Für den Fall, dass sich die Frequentierung der Toilettenräume verändert, ist eine Neuprogrammierung jederzeit möglich. Das System besteht aus einer Schaltbox mit digitaler Zeitschaltuhr und einem ¾-Zoll-Magnetventil, das bis zu acht Urinale ansteuern kann. In Verbindung mit einem zweiten Ventil können maximal 16 Urinale versorgt werden. Die Programmierung des Spülsystems lässt bis zu 32 unterschiedliche Taktungen pro Tag zu, wobei die Länge der Spülung auf Zeitspannen von nur einer bis zu 59 Sekunden eingestellt werden kann.

Für hoch frequentierte Toilettenanlagen sind – neben den Unterbauwaschtischen – nun auch formal angepasste Urinale der Serie Renova Nr.1 Plan verfügbar. Zwei Varianten werden angeboten. Schon mit den berührungslosen, elektronischen Urinalspülsystemen „Flushcontrol 500“ für Batteriebetrieb oder „Flushcontrol 500 N“ für den Netzbetrieb, die mit nur einem Liter Spülvolumen betrieben werden können, sollen sich die Wasserkosten erheblich senken lassen. Bei der Abflusstechnik der wasserlosen Urinale wird keine Sperrflüssigkeit benötigt, was auch zu Erleichterungen bei Reinigung und Wartung führt. Die verblüffend einfache und wirksame Lösung ist ein Gummi-Geruchverschluss. Eine Art Schlauch öffnet sich, wenn durch eingeleitete Flüssigkeiten Druck ausgeübt wird. Wenn dieser Druck nachlässt, schließt er sich sofort wieder. Ist das System geschlossen, soll kein Geruch aus dem Abwasserkanal entweichen. Spezielle Reinigungsmittel oder -techniken sind nicht notwendig.

Um auch den „Kleinen“ einen zeitgemäßen Badkomfort zu bieten, zeigte Keramag auf der ISH 2009 mitwachsende Spezialprodukte für Kinder. Der speziell entwickelte Kind Waschtisch (60 x 40 cm) kann in der jeweils idealen Höhe angebracht werden. Er verfügt über ein geschwungenes Innenbecken und eine vorgezogene Hahnlochbank, was den Kleinen das Erreichen der Armatur erleichtert. Der Siphon und die Eckventile können optional mit einer Halbsäule verdeckt werden. Die Flach- und Tiefspül-WCs für Kinder, die bodenstehend oder wandhängend angeboten werden, sind in verschiedenen Höhen erhältlich. Ein Blickfang unter den Produkten für Kinder stellt das Löwentatzen-WC-Kind dar. Hier wurden am Fuß des Stand-WCs zwei stilisierte Tatzen integriert, auf die sich kleinere Kinder mit den Füßen abstützen können und so mehr Halt auf dem WC-Sitz finden. Optional sind die WCs mit einem WC-Sitz oder auch mit zweiteiligen Sitzflächen lieferbar, die die Bequemlichkeit erhöhen und in der roten Variante zusätzlich Farbe ins Bad bringen.

Kludi

Der Mendener Hersteller komplettiert nun das Esprit home bath concept um eine Badewanne, ein wandhängendes WC und Bidet sowie geräumige Badmöbel – alles im durchgängigen soft-edge Design. WC und Bidet sind aus glänzender Sanitärkeramik. Funktionale Vorteile bietet der WC-Sitz mit Absenkautomatik. Der Bidet Einhandmischer ist mit dem Kludi s-pointer ausgestattet, mit dem sich der Wasserstrahl ohne zusätzliches, visuell störendes Kugelgelenk gezielt steuern lässt. Eine elegante Dekorblende, verchromt oder pulverbeschichtet in Bordeaux, setzt bei WC und Bidet auf Wunsch individuelle Trendakzente.

Kohler

Drei neue Glaswaschschalen sind Teil der Kohler-Kollektion Nature’s Chemistry – eine natürliche Linie, die Materialien wie Metall, Glas, Ton und Stein in ausdrucksstarke Einrichtungsgegenstände verwandeln soll. Mit den neuen Glaswaschschalen stellt Kohler auch zwei neue Farben vor: Ice – ein fast klares, transparentes Hellblau – und Storm, ein dunkles Graublau. Die neue Waschschale Lavinia Vessels der Linie Nature’s Chemistry etwa beschreibt die Schönheit der Glasschmelze. Der fein umrandete, symmetrisch ausgewogene Trichter bildet eine schöne Oberfläche für ein lebhaftes Wasserspiel. Lavinia Vessels hat einen Durchmesser von 50 cm und misst von der Basis etwa 20 cm. Die Waschschale ist ausschließlich in der neuen Farbe Ice erhältlich.

Aus der Verbindung von klaren Linien und ergonomischen Details entstand die Kollektion Rêve, die Waschplätze, WCs und Bidets umfasst. Dazu passend gibt es Badmöbel, die eine modern reduzierte Ästhetik ins Bad bringt. Die Formen sind geradlinig und schnörkellos, mit stromlinienförmigen Konturen, die gleichzeitig Konsequenz und Leichtigkeit ausstrahlen sollen. Alle Teile sind in verschiedenen Ausführungen und Größen für nahezu jedes Raummaß erhältlich. Die Waschtische gibt es in vier Größen: 120 x 47 cm, 100 x 47 cm; 80 x 41 cm und 60 x 47 cm. Zusätzlich gibt es eine Waschschale und ein Handwaschbecken. Die Unterbauschränke sind auf die Form der Waschtische zugeschnitten und greifen die Linienführung der Keramik auf. Wie ein Schmuckkästchen öffnet sich der Unterbauschrank und zeigt sein curryfarbenes Inneres. Eine Luxus-Variante der Unterbauschränke ist mit elektrischer Schublade, LED-Innenbeleuchtung und Steckdose ausgestattet. Für mehr Gestaltungsfreiheit ist Rêve in zwei Farben erhältlich: Weiß und Igneous black. Für die Schränke stehen vier Oberflächen zur Wahl: Weiß glänzend, Anthrazitgrau glänzend, Curry-gelb glänzend und Schiefergrau.

Laufen

Die zur ISH neu präsentierten Keramik-Kollektionen Mimo und Lb3 haben wir bereits im Rahmen der Marktübersicht in der SBZ 4/2009 vorgestellt.

Neben dem kompletten Il bagno Alessi Dot Sortiment in Weiß laden jetzt der Waschtisch TamTam, das Handwaschbecken, das wandhängende WC, das Urinal und die keramischen Ablagen in mattem Schwarz zum Kombinieren ein. Vor allem der bodenstehende Waschtisch TamTam mit seinen großen und bemerkenswert ebenen Oberflächen wirkt in der neuen Farbe sehr eindrucksvoll. Mit diesem Charakterdarsteller sollen spannungsreiche Bad-Inszenierungen gelingen, wobei er als Solist oder im Ensemble mit weiteren schwarzen oder weißen Objekten der Serie eingesetzt werden kann. Auch an die Details hat der Schweizer Hersteller Laufen gedacht: Natürlich sind sowohl WC-Sitz und -Deckel als auch der Urinal-Deckel in edlem Matt-Schwarz erhältlich.

Laufen hat die Vorstellung der Waschtische aus der Palomba Collection auch gleich zum Anlass genommen, die Palomba Collection in drei Designrichtungen zu bündeln: organic, soft und pure. Zu „organic“ gehören alle Stücke mit organischer Linienführung, „soft“ versammelt alle Objekte mit sanften, geometrischen Formen und „pure“ steht für die Verbindung weicher und sinnlicher Linien mit einer klaren, strengen Formgebung.

Nicol

Zur ISH stellte Nicol neben zahlreichen neuen Teppichen und einer Bürstengarnitur in Tropfenform den Standspiegel Cosima vor. Der runde Spiegel ist im Winkel verstellbar. Durch die verwendete CCFL Kaltkathodenröhre soll dem Benutzer 95 Prozent Tageslicht suggeriert werden, so dass angeblich auch in einem „fensterlosen“ oder dunklen Badezimmer Farben besonders gut beurteilt werden können.

Pressalit

Der dänische WC-Sitz-Spezialist Pressalit will dem WC-Benutzer eine lästige Arbeit abnehmen: den Deckel zu schließen. AutoClose nennt sich die neue Technik bei Pressalit, mit der das Modell Modern Art ausgestattet ist. Der WC-Sitz ist mit einem Infrarot-Sensor ausgestattet, der die Anwesenheit eines Benutzers „erspürt“. Hat man das Geschäft erledigt und entfernt sich aus der Sensor-Reichweite, schließt sich – abhängig von der Benutzung – entweder nur der Deckel oder aber der komplette Sitz selbsttätig. Durch die Kombination mit der Absenkautomatik landet der WC-Sitz lautlos auf dem Beckenrand. Registriert der Sitz keine „reguläre“ Benutzung, bleibt er für circa fünf Minuten geöffnet. Die Handhabung ist einfach: Man öffnet den Deckel, entfernt sich 15 Sekunden lang aus der Reichweite des Infrarot-Sensors, und nun bleiben Sitzring und Deckel für circa fünf Minuten oben. Allerdings: Den Deckel aufmachen muss man immer noch selbst. Eigentlich schade.

Der neue WC-Sitz Modern Art ist mit der neuen Funktion AutoClose ausgestattet und ist in den Farben Weiß und Schwarz erhältlich. Von der Seite betrachtet soll die Gestaltung einer Meereswoge ähneln. Hier ist auch die gesamte Technik untergebracht. In Sitzring und Deckel sind angedeutete Griffe integriert, die das Anheben hygienischer machen sollen. Der Sitz ist mit der Quick-Release-Funktion versehen. Quick-Release bietet eine schnelle Abnahme des gesamten Sitzes zur leichteren Reinigung.

Opalion ist ein Holz-WC-Sitz in ausgesuchten Holzarten wie Walnuss, Kirschbaum und Eiche. Bei der Auswahl des zu verarbeitenden Holzes wird gesteigerter Wert auf die besondere Maserung gelegt, wodurch jeder Sitz einen gewissen Unikatcharakter erhält. Die Verarbeitung ist individuell und soll Handwerkskunst widerspiegeln. Ein Detail des Sitzes zeigt eine Andeutung des „wrap-over“-Effektes: Der Deckel umschließt nach hinten den Sitzring und stellt so eine harmonische Einheit dar. Die Frontansicht wird durch eine elegante Grifflösung geprägt. Abgerundete Kanten sollen die Reinigung erleichtern. Der neue Opalion ist serienmäßig mit Absenkautomatik – ein verlangsamtes und geräuscharmes Herabsenken des Deckels und Sitzringes – sowie Lift-Off-Funk­tion ausgestattet. Mit der Lift-Off-Funktion kann der gesamte Sitz bequem vom Becken zum Reinigen genommen werden.

Mass Customization heißt ein Konzept, das die Vorzüge der Standardproduktion nutzt, gleichzeitig aber dem wachsenden Kundenwunsch nach Individualisierung Rechnung trägt. Pressalit bietet seinen Kunden nun die Möglichkeit eines „personifizierten“ Sitzes an. Die Individualisierung verleiht etwa Unternehmen ein Alleinstellungsmerkmal und damit ein Gesicht in der Menge. Pressalit bietet individuell dekorierte Sitze deshalb insbesondere für Unternehmen, kleinere Betriebe, Hotelketten usw. an. Sitze mit Emblemen, mit künstlerischen Motiven oder Sitze mit abstrakten Dekoren und mehr lassen sich mühelos realisieren.

Roca

Die zur ISH neu präsentierten Keramik-Kollektionen Dama Senso Square und Khroma haben wir bereits im Rahmen der Marktübersicht in der SBZ 4/2009 vorgestellt.

Platzsparend, funktional und ökologisch durchdacht – die Waschbecken-WC-Kombination W+W vom spanischen Sanitärriesen Roca kann in Sachen Ökologie punkten. Durch die „Wasser-Wiederverwertungs“-Technik füllt das aus dem Waschbecken ablaufende Wasser die Toilettenzisterne, wodurch der Wasserverbrauch im Vergleich zu einer herkömmlichen Toilette um etwa 25 % gesenkt werden soll. Ein automatisches Reinigungssystem verhindert, dass sich in der Zisterne unangenehme Gerüche und Spülbakterien bilden können.

Ein Waschtisch ist ein Waschtisch ist ein Waschtisch … und sieht in der Regel auch so aus: rechteckig, quadratisch, rund oder oval oder etwas von allem. Die acht Aufsatz-Waschtische der Serie Urbi bilden eine Waschtisch-Kollektion, deren Formen dem Lebensraum Meer entliehen sind. Die Becken sollen an Muscheln und andere Meeresbewohner erinnern.

Roca stellt sechs weitere neue Aufsatz-Waschtische vor. Mit Orbita, Art, Terra, Fuego, Post und Com sollen Liebhaber formreduzierter Bäder freie Hand bei der Gestaltung haben. So sind zum Beispiel die beiden neuen Aufsatz-Waschtische der Serie Art in einer runden und einer ovalen Ausführung erhältlich. Der runde Waschtisch hat 44 Zentimeter Durchmesser, der ovale ist 60 Zentimeter breit. Eine streng geometrische Kombination aus Rechteck und Kreis beziehungsweise zwei Rechtecken bieten die beiden neuen Aufsatz-Waschtische Post und Com. Das runde Waschbecken von Post wirkt dabei halb aufgesetzt, halb in die keramische Ablagefläche eingelassen – ist aber natürlich in einem Stück gefertigt. Ebenso Com, hier ist es ein rechteckiges Waschbecken, das auf der Ablagefläche aufsitzt.

Sanipa

Der Badmöbelspezialist Sanipa lebt unter dem neuen Besitzer Villeroy&Boch weiter. Unter dem bekannten Markennamen sind einige Neuheiten auf der ISH vorgestellt worden. Wie ein Baukasten bietet das Konzept 2morrow von Sanipa eine Vielzahl an Varianten und Gestaltungsmöglichkeiten. Dabei lauten die zentralen Ideen Linie und Quadrat. Die horizontale Linie verleiht 2morrow ein eigenständiges Design – als hochwertige Platte oder als Blendenvariante, bei der eine im Möbel integrierte Dekor-Blende die Linienführung der Platte aufnimmt. Das Quadrat ist die Basis für ein Größenraster, das in den Breiten, Höhen und Tiefen der Schrankvarianten fortgeführt wird. 2morrow umfasst eine Vielzahl verschiedener Schrankvarianten, die je nach Modell mit Auszügen oder Türen ausgestattet sind. Die Waschtischunterschränke werden in den Breiten 100 cm, 70 cm und 50 cm angeboten. Passend zu 2morrow wurden zwei neue Mineralguss-Waschtische entwickelt: Das Design von Look und Cubic verbindet harte Kanten und weiche Rundungen miteinander. Der Waschtisch Look ist als flache Schale angelegt, die perfekt in Waschtischplatte und Waschtischunterschrank integriert ist. Besonderer Eyecatcher: die großflächige Ablaufabdeckung. Zur Wahl stehen Look-Waschtische in den Größen 100 cm und 70 cm sowie zwei Gästebadversionen. Der Waschtisch Cubic verbindet ein frei geschwungenes Becken mit einer quaderförmigen Außenkontur.

Mit Next2U präsentiert Sanipa ein Möbelprogramm, das mit einem passenden Waschtisch aus Mineralguss ausgestattet ist. Alle wesentlichen Funktionen wie Griffe, Stauraum, Steckdosen oder Lichtquellen sind in die Möbel integriert. Der Waschplatz wird in den Breiten 70 cm, 100 cm und 120 cm angeboten sowie in 50 cm für eine kompakte Gästebadlösung. Das Programm von Next2U umfasst eine große Auswahl an Möbeln in verschiedenen Größen und Farben. Zur Wahl stehen die hochglänzenden Farben Glossy Ruby, Glossy Mokka, Glossy White und außerdem die warmen Töne Platinum Caramel, Ulme-Grafit und Portofino.

Reflection, die neue Aluminium-Spiegelschrankserie, ist als umfassendes, universell einsetzbares Programm mit vielen Extras und einem großen Modellangebot angelegt. Zur Wahl stehen 24 unterschiedliche Spiegelschrankmodelle in fünf Größen. Dabei kann man zwischen ein-, zwei- und dreitürigen Modellen wählen. Auffälliges Gestaltungs­element: Der Außenkorpus ist profiliert, d.h. das Aluminium zeigt eine leicht geriffelte Struktur.

Toto

Die Volumen sind kompakt, die Umrisse geradlinig, und die Armaturen wirken leicht und grazil. Mit dieser puristischen Produktinszenierung der Kollektion Neorest Series/LE unterstreicht der japanische Komplettanbieter Toto seinen ästhetischen Anspruch und seine minimalistische Designkultur. Mit diesem Anspruch macht sich einer der größten Sanitärunternehmen der Welt auf den Weg nach Europa. Bekannt geworden ist Toto vor allem durch seine innovativen Dusch-WCs, die in dieser schlichten Form sicherlich auch in unseren Bädern eine gute Marktchance haben.

Das Dusch-WC Neorest wird schon fast von einer Kommandobrücke gesteuert. Dazu gehören ein Toilettendeckel, der sich automatisch öffnet und schließt, sowie ein Sitz, der sich in kalten Räumen anwärmen lässt. Für Hygiene sorgen der mit Luftblasen versetzte Wasserstrahl zur Reinigung von vorn und hinten, eine Trocknerfunktion, ein Spülsystem und ­eine nanotechnische Glasur, die für zusätzliche Sauberkeit sorgen soll. Natürlich schließt und öffnet sich der WC-Sitz automatisch. Toto-Designer Masahiro Maruhashi: „Wir suchen immer nach neuen Wegen, um den Komfort und die Hygiene unserer Produkte zu steigern, und entwickeln deshalb immer neue Technologien. Das Neorest WC ist unser innovativstes WC, und wir glauben, dass seine Benutzung ein Erlebnis ist.“

Schneider

Mit der Neuentwicklung Slideline will W. Schneider für verspiegelte Eleganz im Bad auch für jene Haushalte sorgen, die nur über ein klein dimensioniertes Badezimmer verfügen, trotzdem aber die Vorteile eines beleuchteten Spiegelschrankes mit viel Stauraum nutzen wollen (Breite 48 cm, Höhe 89 cm, Tiefe 15 cm/8,5 cm). Die verspiegelte, seitlich über die Mittelachse verschiebbare Schranktür mit zwei vertikal integrierten Leuchtstofflampen gibt den Innenraum mit vier fixen Aluminium-Ablagen frei. Dieser bietet einen übersichtlichen Stauraum und ist in der Grundausstattung mit Steckdose, Schalter und Accessoire-Box ausgerüstet. Der Korpus des Spiegelschrankes ist aus Aluminium-Profil (alueloxiert) gefertigt. Die beiden Leuchtstofflampen mit je 21 W (EVG, IP 24) beleuchten die Spiegelfläche und sollen aber auch einer ausreichenden Raumausleuchtung dienen.

VitrA Bad

Die zur ISH neu präsentierte Keramik-Kollektion Shift haben wir bereits im Rahmen der Marktübersicht in der SBZ 4/2009 vorgestellt. Die Grenzen des physikalisch Machbaren markiert die neue VitrA WC Spülkombination. So behauptet der Sanitärhersteller VitrA, dass er weltweit die erste WC-Spülkombination entwickelt hat, die nach EU- Standards (EN 997) mit nur 4 Litern spült, und er spricht in diesem Zusammenhang von einer Wasserersparnis von rund 40 Prozent. Die Zwei-Mengen-Auslösung 2,5/4 Liter soll demnach ökologisch und ökonomisch überaus effizient sein – der Wasserverbrauch lässt sich um rund ein Drittel im Jahr reduzieren. Neben den im Rahmen der Marktübersicht Badkeramikkollektionen in der SBZ 4/2009 vorgestellten neuen Serie Shift zeigte das türkische Unternehmen auf der ISH auch die neue Kollektion Freedom von Ross Lovegrove, die erst 2010 auf den Markt kommen soll. Sie verfügt über eine ästhetisch, innovative Formensprache. Asymmetrische Elemente und geschwungene Linien sollen dafür sorgen, dass im Bad nichts an die strengen Regeln des Arbeitsalltags erinnert. Mehr dazu im Interview ab Seite 46 dieser SBZ.

Villeroy & Boch

Die zur ISH neu präsentierten Keramik-Kollektionen Memento und La Belle haben wir bereits im Rahmen der Marktübersicht in der SBZ 4/2009 vorgestellt.

Für die neuen Aufsatzwaschtische von Loop & Friends von Villeroy & Boch wurde ein filigranes, modernes Design entwickelt. Die neuen Aufsatz-Waschtische der Serie gibt es in den vier geometrischen Formen Kreis, Quadrat, Rechteck und Oval. Die kreisförmigen Waschtische gibt es in zwei Größen, die anderen Formen werden zunächst in einer Größe angeboten. Sie bieten eine Vielzahl an Variationsmöglichkeiten, im privaten Bad wie auch in öffentlichen und halböffentlichen Bereichen.

Für 2009 präsentiert Villeroy&Boch mit Omnia GreenGain das erste wandhängende WC im Programm mit nur 3,5 Litern Wasserbedarf pro Spülung. Das sind pro Spülung 2,5 Liter weniger Wasser als bei herkömmlichen Systemen, also eine Ersparnis von 40 Prozent. Wählt man zudem bei der Dual-Flush-Spülung die kleinere Spülmenge, soll das WC sogar nur 2 Liter Wasser pro Spülgang verbrauchen. Damit soll Omnia GreenGain eine Lösung für Objektplaner sein, speziell bei Neubauvorhaben oder Grundsanierungen. Aber auch für Privatkunden, die Wert auf umweltbewusstes Handeln legen und dabei ihren Geldbeutel schonen wollen. Die WC-Schüssel ist mit den drei Wasserzuläufen so ausgerichtet, dass das Spülwasser besonders stark von vorne kommt und das Spülgut kräftig in den Abfluss schiebt. In Kooperation mit Viega wurde für Omnia GreenGain ein Inwandsystem entwickelt, das ein komplettes Befestigungssystem mit Montagerahmen, einen Wasserverteiler und einen optimierten Spülkasten mit Dual-Flush-Funktion umfasst. Mit der Urinalspülung proDetect entwickelte Villeroy & Boch ein Spülsystem mit Radartechnik. Das 24 GHz HF-Radarsystem „erkennt“, wann ein Urinal benutzt wird und wann die Benutzung beendet ist. Sobald sich ein Benutzer länger als 10 Sekunden vor dem Urinal aufhält, wird nach Benutzung des Urinals das Spülprogramm aktiviert. Die Spülung erfolgt jedoch erst 3 Sekunden, nachdem sich der Benutzer wieder von dem Urinal entfernt hat. ProDetect kann auf verschiedene Spülwassermengen eingestellt werden. Je nach Vorgabe werden 0,8 l, 2 l, 3 l oder 4 l Wasser pro Spülgang verwendet.

Die Montage des WCs soll durch das neue Befestigungssystem SupraFix erleichtert werden, und auch der passende Toilettensitz ist in kürzester Zeit ganz einfach angebracht. Das WC wird durch die gleichen Bohrungen in der Keramik befestigt wie der WC-Sitz – eine intelligente Zwei-in-Eins-Funktionalität. Zunächst werden die beiden Konsolen, auf die das WC „gesteckt“ wird, mit zwei Schrauben an der Wand angebracht. Sobald der Monteur eine der beiden Befestigungsschrauben in die WC-Sitz-Löcher gesetzt hat, hält SupraFix. Jetzt kann er das WC präzise ausrichten und die Befestigungsschrauben mit einem Inbusschlüssel anziehen. In die Befestigungsschrauben des WCs sind die ­Gewinde für die Befestigungsschrauben der WC-Sitz-Scharniere gedreht. Der Monteur braucht nur noch den Sitz darin anzuschrauben, und das komplette WC inklusive Sitz ist fest an der Wand montiert.far