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Arbeitshilfe

Marktübersicht für Scheitholzvergaserkessel

Moderne Scheitholzvergaserkessel und Kombikessel für Scheitholz und Pellets zeichnen sich durch sehr geringe Feinstaub- und Treibhausgas-Emissionen aus. Die neue Marktübersicht der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe  e. V. (FNR) gibt Planungshinweise und detaillierte Informationen zu den erhältlichen Modellen.

Heizen mit Scheitholz: Die Vorteile

Im Vergleich zu anderen Wärmeerzeugern trägt das Heizen mit Scheitholz kaum zu zusätzlichen Treibhausgas-Emissionen bei. Moderne Scheitholzvergaserkessel punkten zudem mit hohen Wirkungsgraden, einem niedrigeren Holzverbrauch und sehr geringen Staub-Emissionen.

Für wen lohnt sich die Anschaffung eines Scheitholzvergaserkessels?

Vor allem für Besitzer von Eigenheimen und Mehrfamilienhäusern lohnt sich die Anschaffung eines klimafreundlichen Scheitholzvergaserkessels oder eines Scheitholz-Pellet-Kombikessels. Die Marktübersicht vergleicht die technischen Daten und Preise der aktuell verfügbaren Modelle und bietet wichtige Hinweise für die Planung und Modellauswahl bietet.

Lohnt sich ein Scheitholzvergaserkessel auch aus wirtschaftlicher Sicht?

Die Anschaffung einer modernen Holzheizung ist oft auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten vorteilhaft. Heizen mit regional anfallendem Energie- bzw. Brennholz im Scheitholzvergaserkessel ermöglicht langfristig stabile Kosten für die Wärmebereitstellung ohne die Preisschwankungen und Preissteigerungsraten, wie sie bei fossilen Brennstoffen zu verzeichnen und zu erwarten sind. Die bei Scheitholzvergaserkesseln ohnehin erforderlichen Puffer- und Brauchwasserspeicher bieten sich dafür an, Solarenergie einzubinden und für die sommerliche Brauchwasser-Erwärmung und die Heizungsunterstützung in Übergangszeiten zu nutzen. Hierdurch können – trotz höherer Anfangsinvestition – bedeutende wirtschaftliche Vorteile und ein großer Nutzen für die Umwelt erreicht werden.

Förderung für Scheitholzvergaser- und Scheitholz-Pellet-Kombikessel

Für Heizungssysteme mit Scheitholzvergaser- und Scheitholz-Pellet-Kombikesseln kann eine Förderung in Höhe von 35 % der förderfähigen Kosten, bei Bestandsgebäuden und Austausch einer alten Ölheizung sogar in Höhe von 45 % der förderfähigen Kosten beantragt werden. Als förderfähig gelten neben den Anschaffungskosten der als förderfähig anerkannten Biomasseanlage auch die Kosten für „notwendige Umfeldmaßnahmen“ wie z. B. Planung, Pufferspeicher, Schornstein, Pumpen, Heizkörper, Installationsaufwand/Inbetriebnahme, Ausbau von Altanlagen etc. Im Neubau werden innovative Scheitholzvergaserkessel und Scheitholz-Pellet- Kombikessel gefördert, die mit Brennwerttechnik oder mit einem sekundären Partikelabscheider (anerkannte elektrostatische oder filternde Abscheider bzw. Abgaswäscher, allgemein auch Feinstaubfilter genannt) ausgerüstet sind.