Mit dem Kommentar zur VDI 6023 Blatt 1 legt Arnd Bürschgens ein umfassendes Nachschlagewerk vor, das die komplexen hygienischen Anforderungen an Planung, Ausführung, Betrieb und Instandhaltung von Trinkwasser-Installationen praxisnah aufbereitet. Dem erfahrenen Sachverständigen gelingt es schlüssig...
Die 7. VDI-Fachkonferenz „Trinkwasserhygiene & -Installationen“ brachte Mitte November 2025 in Mannheim über 100 Fachleute aus Forschung, Planung, Betrieb, Instandhaltung und Überwachung zusammen. An zwei intensiven Konferenztagen wurde über die Herausforderungen im Spannungsfeld zwischen Energieeinsparung und hygienischer Sicherheit sowie die Anpassungen an neue europäische und nationale Regelwerke nicht nur referiert, sondern auch rege diskutiert.
Trinkwasser-Installationen werden komplexer und mit ihnen die Vorgaben. Der DVQST erweitert sein Seminarprogramm um entsprechende Schwerpunkte.
Der VDI warnt vor schwerwiegenden Folgen durch einfrierende Leitungen bei Minusgraden und Stromausfällen. Wichtige Tipps zur Prävention, um Sanierungskosten zu vermeiden.
Leitfäden, Infoblätter und Serviceangebote – nützliche Arbeitshilfen für den SHK-Alltag. Neu mit dabei: Anleitung zur Dimensionierung von Wärmepumpen, Leitfaden zu Gebäudeautomation und Energiewende und mehr.
Rohrinnensanierungen werden häufig als vermeintlich kostengünstige Alternative zu einem aufwendigen Rohrleitungsaustausch in Trinkwasser-Installationen angeboten. Dabei kommen teils auch heute noch Materialien aus organischen Reaktivharzen wie Epoxidharze, sogenannte keramische Beschichtungen oder andere als patentiert bzw. zertifiziert beworbene Mischungen mit unbekannten Inhaltsstoffen zum Einsatz. Doch welche Chancen und Risiken verbergen sich dahinter? Und wie ist dieses Verfahren aus Sicht der gesetzlichen Anforderungen und der allgemein anerkannten Regeln der Technik (a. a. R. d. T.) zu bewerten? Jonas Ganzenmüller klärt auf.
Die Basis jeder Bewertung einer Trinkwasser-Installation bilden fachgerechte Probennahmen. Doch während im Labor kaum Fehler gemacht werden, sieht dies bei der Probennahme selbst oftmals anders aus. Der Entwurf des neuen Arbeitsblatts DVGW W 551-1 (A) rückt die fachgerechte Vorgehensweise bei der Probennahme auf Legionellen noch stärker in den Fokus. Dr. Peter Arens beschreibt die wesentlichen Faktoren, die bei einer Probennahme zu beachten sind, welche Aspekte überarbeitet bzw. neu definiert wurden und wie sich typische Fehler vermeiden lassen.
Trotz klarer Vorgaben ist die Sicherstellung der Trinkwasserhygiene in Gebäuden weiterhin mit erheblichen Problemen verbunden. Die Ursachen liegen oft in fehlendem Know-how sowie fehlerhafter Planung, Installation und Instandhaltung von Trinkwasseranlagen. Welchen Stellenwert aktuell die Trinkwasserhygiene genießt, wo typische Schwachstellen und besondere Herausforderungen liegen und warum SHK-Betriebe durch gezielte Weiterbildung und Qualifikation nicht nur hygienische Sicherheit schaffen, sondern sich auch wirtschaftlich gut aufstellen können, darüber sprach SBZ-Redakteurin Beate Geßler mit Ewa Strubelt (VDI Wissensforum) und Arnd Bürschgens (DVQST).
Trinkwasser gilt als das am strengsten kontrollierte Lebensmittel – doch genau an der Schnittstelle zur Löschwassertechnik lauert ein nicht zu unterschätzendes hygienisches Risiko. In der Praxis finden sich immer wieder unsachgemäße Anschlüsse, bei denen stagnierendes Löschwasser hygienische Risiken erzeugt. Dabei lässt sich mit überschaubarem Aufwand ein technisch sicherer und normgerechter Zustand erreichen. Manuel Cirkel erläutert die zentralen Anforderungen und erklärt, wann und warum Bestandsanlagen ein Update benötigen.
Die neue DVQST-Fachpublikation beleuchtet Sinnhaftigkeit und Zulässigkeit von innenbeschichteten Rohrleitungen kritisch und weist auf potenzielle gesundheitliche Risiken hin.
Im Geberit Informationszentrum Langenfeld ermöglicht eine neue Hydraulikwand komplexe Zusammenhänge der Trinkwasser-Installation in der Praxis zu erleben.
Enthärtungsanlagen mit Cloud-Anbindung, Luft/Wasser-Wärmepumpe mit R290, Kalkschutz für große Gebäude, Luft/Luft-Wärmepumpe mit Leckagesensor, bleifreie Trinkwasserfilter.
Forscher warnen bereits hierzulande vor einem zu hohen Wasserverbrauch. Wie sich die Ressource sparen lässt, ohne die Trinkwasserhygiene zu gefährden.
Bei der Planung und Ausführung der technischen Gebäudeausrüstung sind die allgemein anerkannten Regeln der Technik einzuhalten. Dazu zählen in erster Linie die entsprechenden Normen und Richtlinien. Allerdings können die darin enthaltenen grundlegenden Forderungen und Vorgaben die hygienisch unbedenkliche Auslegung von Trinkwasser-Installationen in der Praxis erschweren. Wie sich dieser Konflikt etwa bei der Dimensionierung von Rohrleitungen auflösen lässt, erläutert Dr. Christian Schauer.
Um die Kosten für die Instandhaltung der Trinkwasser-Installation zu verringern, wurde in der Münchner Allianz Arena eine Kalkschutzanlage Biocat KS 25D von Watercryst installiert.
Wie lässt sich die Leistung eines Durchlauferhitzers präzise bestimmen? Von der Eimermethode bis zur Hightech-Lösung: Unser Autor Elmar Held zeigt praxisnahe Wege zur Durchflussmessung mit Temperaturerfassung.
Für den Erhalt der Trinkwassergüte in der häuslichen Trinkwasser-Installation sind Wasserversorger (bis zum Wasserzähler), Fachplaner, Fachhandwerker und letztlich Betreiber gleichermaßen verantwortlich. Entsprechend zahlreich sind die zugehörigen Gesetze, Normen und Regelwerke – insgesamt gibt es mehr als 400 verschiedene. Doch wie soll damit umgegangen werden, wenn Regelwerke verbindliche Vorgaben unterschiedlich auslegen? Ein Überblick sowie eine Einordnung von Dr. Christian Schauer.
Es war der Supergau für ein Installationsunternehmen aus Köln: In einer neu errichteten Trinkwasser-Installation eines Pflegeheims wurde das Bakterium Pseudomonas aeruginosa festgestellt. Die Abnahme und Inbetriebnahme des Heimes wurden aufgeschoben. Die erste thermische Desinfektion blieb ohne Erfolg. Die zweite war dann erfolgreich, weil in Details anders vorgegangen wurde. Danach konnte das Pflegeheim den Betrieb aufnehmen. Tatsächlich kommt es genau auf solche Details an, wenn die Sanierung einer mit Pseudomonas aeruginosa kontaminierten Trinkwasser-Installation erfolgreich sein soll. Dr. Peter Arens klärt auf.
In Medien und politischen Diskussionen – aber nicht nur dort – ist oftmals vom hydraulischen Abgleich der Heizung die Rede, und jeder Verbraucher und Fachmann weiß sofort, was damit gemeint ist. Die Diskussion über den hydraulischen Abgleich in zirkulierenden Warmwassersystemen wird jedoch nur sehr selten geführt. Hierbei steht neben dem Aspekt der Energieeinsparung aber immer die Sicherstellung der Trinkwasserhygiene an erster Stelle. Jonas Ganzenmüller erläutert die Herausforderungen, mit denen der hydraulische Abgleich in Trinkwasser-Installationen verbunden ist, und welche Aspekte besondere Aufmerksamkeit erfordern.
Die Fachkonferenz „Value of Water“ fand am 17. und 18. März statt und thematisierte die Versorgung mit sauberem Trinkwasser in der Zukunft.
In einem Wohnquartier für Senioren sorgen eine Flächenheizung sowie Abwassertechnik von Rehau für Komfort bei gleichzeitiger Energieeffizienz.
Kemper will mit der Beteiligung an Embedded Data zusätzliches Know-how für die Digitalisierung von Trinkwasser-Installationen gewinnen.
Autor Frank Urbansky hat 5 der häufigsten Fehler, die beim Planen und Ausführen einer Trinkwasser-Installation passieren, aufgelistet und erläutert.
Die Tece Academy bietet kostenfreie Schulungen, die Fachkräften das nötige Rüstzeug für die Beratung und Umsetzung von Badlösungen vermittelt.
Resideo bietet ein Weiterbildungsprogramm zu Fragen und Herausforderungen in den Bereichen Trinkwasserinstallation und Heizungstechnik an.