Im täglichen Leben bedeutet heute das Thema Teilsanierung meistens: Wanne raus und Dusche rein. Vielleicht wird das WC oder der Waschtisch noch erneuert, aber sonst bleibt alles beim Alten. Die Kunst besteht darin, das optische Bild so zu gestalten, dass es eben nicht wie Stückwerk wirkt. Ganz anders kann es aussehen, wenn das gesamte Bad ein neues Kleid bekommt und auch in der Teilsanierung einfach schöner aussieht. Wie, zeigt Andrea Stark-Nienhaus.
In jedes Bad gehört Stauraum, um diverse Utensilien unterbringen zu können. Das ist das Geheimnis eines immer aufgeräumten Badezimmers. Aus Platzgründen werden meist Spiegelschrank und Waschtischunterschrank kombiniert. Es gibt aber weitere Möglichkeiten, Schränke zu verbauen und damit sogar optischen Mehrwert zu erhalten. Wie dabei echte Handwerkskunst helfen kann, beschreibt Andrea Stark-Nienhaus.
Wohneinrichtungen sollten für Menschen konzipiert sein und allen Lebenssituationen gerecht werden. Das gilt insbesondere für das Badezimmer, damit die tägliche Körperpflege möglichst lange eigenständig durchgeführt werden kann. Wird später Unterstützung erforderlich, erleichtert ein großzügig bemessener Raum die Hilfestellung. Eine vorausschauende Planung, die sämtliche Lebensphasen einbezieht und zugleich ästhetischen Ansprüchen entspricht, lässt sich durchaus realisieren. Andrea Stark-Nienhaus zeigt in einem Praxisbeispiel, wie dies umgesetzt werden kann.
Wenn sich Licht, Materialität und Funktion zu einem harmonischen Ganzen verbinden, entsteht mehr als nur ein Badezimmer: ein durchdachtes Wohnraumkonzept. Wie ein roter Gestaltungsfaden zieht sich das Lichtdesign durch alle Bereiche – und schafft Räume, die Ruhe, Wandelbarkeit und Atmosphäre perfekt vereinen. Andrea Stark-Nienhaus zeigt anhand eines Praxisbeispiels, wie das funktioniert.
Farbe im Bad wird schon länger als Thema bespielt – sehr häufig in Form von reversiblen Farb- oder Tapetenflächen oder auch mittels Sanitärobjekten. Dennoch: Ein Hoch auf die Fliese als Gestaltungselement im Raum ist angebracht. Sie zeigt, dass ihr Auftritt, auch fest verbaut und großflächig, zu einem dramatischen und dennoch langlebig attraktiven Erlebnis werden kann. Ein Praxisbeispiel von Andrea Stark-Nienhaus.
Der Trend zu neutralen Grautönen in der Innenarchitektur hat sich verfestigt, vornehmlich im Bad. Aber es geht farblich auch anders, ohne direkt in die Kolorierung der 60er-Jahre zurückzufallen. Ein beruhigender Bezug zur Natur im Wohnbereich lässt sich auch mit bunten Farben erreichen. Aber: Es kommt auf die Dosierung und das sorgsame Zusammenspiel aller Einrichtungskomponenten an, auch jenseits der Bad-Türschwelle.
Ein Bad lässt sich leichter und mit mehr Bedacht in einen barrierefreien Raum umbauen, wenn kein akuter Handlungsdruck herrscht. Das Praxisbeispiel aus dem Alltag der SBZ-Badexpertin Andrea Stark-Nienhaus zeigt, wie die Modernisierung mit Weitsicht gelingt. Dabei wurden gleich zwei Bäder neu gestaltet, optische Gemeinsamkeiten sind gewollt.
Wie kann ein Bad gestaltet sein, um als echter Rückzugs- und Wohlfühlort zu dienen? Eine Antwort lautet: möglichst schlicht und mit naturbezogenen Materialien. Nicht zu vergessen: Farbgestaltung und Lichtszenarien. Andrea Stark-Nienhaus beschreibt anhand eines Planungsbeispiels, wie und warum das gut zusammenpasst.