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Projekt 

Grünbeck stellt Wasseraufbereitungscontainer für Yunomi vor

Im Yunomi-Wasseraufbereitungscontainer befindet sich für die hygienische Aufbereitung von Wasser – nach WHO-Richtlinien – viel Grünbeck-Technologie.

Grünbeck AG

Im Yunomi-Wasseraufbereitungscontainer befindet sich für die hygienische Aufbereitung von
Wasser – nach WHO-Richtlinien – viel Grünbeck-Technologie.

Die Loni und Josef Grünbeck-Stiftung, Grünbeck, Viva con Agua, Future Female Africa und Anno's One Fine Day haben das Projekt Yunomi gestartet. Ziel des von der Grünbeck-Stiftung initiierten und unterstützten Projekts ist es, Zugang zu sauberem Wasser zu schaffen – als Voraussetzung für Gesundheit, Bildung und gesellschaftliche Entwicklung.

Günter Stoll, Vorstand der Grünbeck AG sowie der Grünbeck-Stiftung, betont: „Wasser verbindet Menschen unabhängig von Herkunft, Kultur oder Lebenssituation. Mit Yunomi möchten wir zeigen, wie technische Innovation und gesellschaftliches Engagement zusammenwirken können, um positive Veränderungen anzustoßen“.

Das leistet der Aufbereitungscontainer

Herzstück des Projekts ist ein speziell entwickelter Aufbereitungscontainer: Im Inneren befindet sich Wasseraufbereitungstechnologie von Grünbeck. Grünbeck stimmte sie auf die Anforderungen des späteren Einsatzortes ab. Die technische Ausstattung bereitet Wasser unter anspruchsvollen Bedingungen auf und schafft die Grundlage für eine sichere Versorgung vor Ort. Der Container kann bis zu 2.000 Liter sauberes Trinkwasser in der Stunde aufbereiten. Das reicht für den täglichen Trinkwasserbedarf von bis zu 1.000 Menschen. Mitarbeitende aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen brachten Wissen und Erfahrung in die Entwicklung und Umsetzung ein.

Mehr als ein Infrastrukturprojekt

Yunomi versteht sich nicht nur als Infrastrukturprojekt: Der Container soll Menschen zusammenbringen, Aufmerksamkeit schaffen und gesellschaftlichen Dialog fördern. Der Künstler Moritz Adam Schmitt gestaltete eine Längsseite des Containers.

Michael Fritz, Mitgründer von Viva con Agua, erklärt: „Bei Viva con Agua sagen wir oft: Wasser für alle, alle für Wasser. Yunomi bringt diesen Gedanken auf besondere Weise zum Ausdruck. Hier treffen Technologie, Kreativität und gesellschaftliches Engagement aufeinander. Das Projekt schafft nicht nur Zugang zu sauberem Wasser, sondern baut Brücken zwischen Menschen, Kulturen und Kontinenten. Genau solche Partnerschaften brauchen wir, um globale Herausforderungen gemeinsam anzugehen.“

Das Brunnenwasser wird durch den Mehrschicht- und Aktivkohlefilter gepumpt, um letztendlich in der Umkehrosmoseanlage entsalzt und hygienisch aufbereitet zu werden.

Grünbeck AG

Das Brunnenwasser wird durch den Mehrschicht- und Aktivkohlefilter gepumpt, um letztendlich in
der Umkehrosmoseanlage entsalzt und hygienisch aufbereitet zu werden.

Onejiru Arfmann, Gründerin und Creative Director von Future Female Africa, gestaltete die Entwicklung des Projekts mit und führte Perspektiven aus Kultur, Gesellschaft und internationaler Zusammenarbeit zusammen. Arfmann sagt: „Yunomi erzählt eine Geschichte von Verbindung. Dieses Projekt bringt Menschen zusammen, die daran glauben, dass Zugang zu sauberem Wasser, kultureller Austausch und gemeinsames Handeln Zukunft schaffen können. Genau diese internationalen Verbindungen zwischen Kontinenten, Ideen und Gemeinschaften möchten wir mit YUNOMI sichtbar machen“.

Sie freuen sich über das gelungene Projekt: (von links) Dr. Günter Stoll, Vorstand der Grünbeck AG und der Loni und Josef-Grünbeck-Stiftung, Künstler Moritz Adam Schmitt, GrünbeckMarkenbotschafter Jan Delay sowie Michael Fritz, Mitgründer von Viva con Agua.

Grünbeck AG

Sie freuen sich über das gelungene Projekt: (von links) Dr. Günter Stoll, Vorstand der Grünbeck
AG und der Loni und Josef-Grünbeck-Stiftung, Künstler Moritz Adam Schmitt, Grünbeck
Markenbotschafter Jan Delay sowie Michael Fritz, Mitgründer von Viva con Agua.

Unterstützt wird YUNOMI zudem von Grünbeck-Markenbotschafter Jan Delay, der sich für die Ziele des Projekts einsetzt und dessen Botschaft einer breiten Öffentlichkeit zugänglich macht.

Container reist über Hamburg nach Kibera

Der Container wird zunächst nach Hamburg transportiert und dort im Rahmen des Reeperbahn Festivals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Vor Ort gestalten Künstlerinnen die zweite Längsseite und ergänzen die bereits von Moritz Adam Schmitt gestaltete Seite.

Danach geht der Container per Seefracht nach Mombasa in Kenia. Von dort folgt der Weitertransport auf dem Landweg nach Kibera, Nairobi. Dort wird Yunomi künftig im Anno's One Fine Day Arts Centre seinen Platz finden. Quelle: ar / Grünbeck