Das Warten auf warmes Wasser in der Dusche ist ein bekanntes Problem im Wohnungsbau. In einem Eigenheim in Hasselt (Belgien) war die Eigentümerin mit langen Wartezeiten konfrontiert, bis warmes Wasser die Dusche erreichte, was zu einer kontinuierlichen Wasservergeudung führte. Auf der Suche nach einer komfortablen und zugleich nachhaltigen Lösung im Zuge einer kompletten Badrenovierung, entschied sich die Eigentümerin für die Therm-eau-Technologie von Heau, die ihr vom Sanitärgroßhandel empfohlen wurde.
Das Herzstück dieser Innovation ist ein passiver Energiespeicher. Das System speichert die Wärme des vorherigen Duschvorgangs, um dem nächsten Nutzer über ein selbstregelndes Ventil und einen isolierten Speicher sofort warmes Wasser zur Verfügung zu stellen. Diese technische Lösung begrenzt den Temperaturverlust auf unter 5 °C pro 24 Stunden. Es bringt den Komfort von sofortigem Warmwasser ganz ohne energieintensive Zirkulationspumpen. Das System überbrückt Leitungslängen von bis zu 30 m und ist laut Anbieter legionellensicher.
Für den Installateur ist die Integration in bestehende Strukturen bei Renovierungen denkbar einfach. Das System nutzt einen vormontierten Rahmen, der analog zu Standard-Unterputz-Spülkästen funktioniert und über verstellbare Füße zum Ausgleich von Bodenunebenheiten verfügt. Darüber hinaus ist die Technologie mit Thermostatventilen und Fertigsets führender Armaturenmarken kompatibel.
Während der Marktstart in Belgien, den Niederlanden und Frankreich bereits angelaufen ist, führt Heau (mit Sitz in Oudsbergen, Belgien) eine spezielle Verteilervariante ein, die als Alternative zu Zirkulationspumpen entwickelt wurde. Diese ermöglicht es, alle Armaturen im Bad direkt mit sofortigem Warmwasser zu versorgen. Der Vertrieb auf dem deutschen Markt soll über ein ausgewähltes Netzwerk von Fachgroßhändlern und Vertriebspartnern erfolgen und befindet sich im Aufbau.
Bild: Heau
ZVSHK-Award geht zur ISH 2027 in die nächste Runde
Im kommenden Frühjahr wird der ZVSHK drei Gewinnerprodukte auszeichnen und eine handwerkliche Planungsarbeit prämieren, die im Besonderen das generationengerechte Bad in den Fokus nehmen. Der ZVSHK-Award steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Am Wettbewerb können sich (für den Produktbereich) nationale wie internationale Sanitärhersteller beteiligen. Und SHK-Handwerksbetriebe sind aufgerufen, das Ergebnis einer besonders gelungenen Badplanung unter team@zvshk-award.com einzureichen. Auf den Gewinner wartet ein Sonderpreis für Badplanungen des Handwerks. Gesucht werden Lösungen für sogenannte generationsübergreifende Bäder im Design für Alle. Die Bewerbungsphase startet läuft bis zum 11. Dezember 2026. Die Preisverleihung wird während der Weltleitmesse ISH in Frankfurt/Main stattfinden (18. März 2027, 11:00 Uhr).
Bild: Heau