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20 Forderungen an die künftige Landesregierung

Der Fachverband SHK Baden‑­Württemberg hat im Vorfeld der Landtagswahl am 8. März 2026 ein zentrales Positions­papier seiner Mitgliedsbetriebe in einem kompakten Flyer „Unsere Forderungen“ zusammengefasst. Darin sind 20 zentrale Forderungen aufgeführt, die das SHK‑Handwerk an die künftige Landesregierung richtet und die in thematische Bereiche gegliedert sind: Energie‑ und Klimaschutzpolitik, Wirtschaftspolitik und Bildungspolitik.

Im Bereich Energie‑ und Klimaschutzpolitik positioniert sich der Verband für eine realistische und praxisnahe Wärmewende, die vor allem von den Betrieben umsetzbar ist. Ein Schwerpunkt ist dabei der Appell, die Energiewende stärker mit der Wärmewende zu verknüpfen und politische Hemmnisse abzubauen. So fordert der SHK BW unter anderem, das Erneuerbare‑Wärme‑Gesetz Baden‑Württemberg (EWärmeG) schnellstmöglich abzuschaffen, um Doppelregulierungen mit dem Bundesgesetz zu vermeiden und mehr Planungssicherheit für Kundinnen und Kunden sowie Handwerksbetriebe zu schaffen. Gleichzeitig soll die Wahlfreiheit bei der Heizungswahl erhalten bleiben, damit Hauseigentümerinnen und -eigentümer selbst über die geeignete Technik entscheiden können.

Der Fachverband fordert, das Erneuerbare‑Wärme‑Gesetz ­Baden‑Württemberg (EWärmeG) schnellstmöglich ­abzuschaffen.

Im wirtschaftspolitischen Bereich plädiert der Verband für wettbewerbsneutrale Rahmenbedingungen, bei denen die Privatwirtschaft Vorrang hat und kommunale oder staatliche Wettbewerbsverzerrungen vermieden werden. Zudem sollen bürokratische Hürden reduziert und die Vergabepraxis entbürokratisiert werden, um kleinen und mittelständischen SHK‑Betrieben faire Chancen bei öffentlichen Aufträgen zu sichern.

Der Bereich Bildungspolitik nimmt ebenfalls einen wichtigen Platz ein. Der Fachverband sieht moderne berufliche Bildungsstätten als Schlüssel für eine zukunftsfähige Ausbildung an und fordert, dass Schulen und Ausbildungszentren mit aktueller Technik (etwa Wärmepumpen und Klima­geräten) ausgestattet werden. Zudem soll die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Ausbildung gestärkt werden, um Fachkräfte besser zu gewinnen und berufliche Laufbahnen sichtbarer zu machen.

Schließlich adressieren die Forderungen auch Verbesserungen im Vergabewesen und beim Bürokratieabbau, um administrative Hürden abzubauen und die betrieblichen Abläufe zu erleichtern. Diese zusammengefassten 20 Forderungen sollen im Wahlkampfgespräch als Grundlage dienen, um mit politischen Entscheidungsträgern über die strukturellen Rahmenbedingungen im Land zu diskutieren.

Alle Forderungen und der Flyer zum Download unter:

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