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Alle Artikel zum Thema Sanitär

Kein Grund mehr, durch die Decke zu gehen

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Rückstauschutz sowie normgerechte Be- und Entlüftung zählen zu den technisch anspruchsvollsten Anforderungen bei der Planung und Installation von Abwasserhebeanlagen. In der Praxis führen sie häufig zu komplexen und kostenintensiven Lösungen mit mehreren Deckendurchbrüchen und aufwendigen Leitungsführungen. Dass es auch anders geht, zeigt ein gänzlich neu gedachter Ansatz, der erstmals eine sichere Installation vollständig unterhalb der Rückstauebene und ohne zusätzliche Leitungsführung über Dach ermöglicht. Joachim Ziob erläutert im Interview mit SBZ-Redakteurin Beate Geßler die Hintergründe, die technischen Prinzipien und den Entwicklungsprozess der neuartigen Systemlösungen.

Neue Anforderungen an die Rückstau­schleife sollen sicherstellen, dass bei Rückstau im öffentlichen Kanal kein Abwasser durch die Leitung in das ­Gebäude zurückgedrückt werden kann.

Lösungsmöglichkeiten für erhöhte Schutzanforderungen gegen Rückstau

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Ab November 2026 gilt die überarbeitete DIN 1986‑100. Die Norm enthält nationale Bestimmungen für Entwässerungsanlagen von Gebäuden und Grundstücken in Verbindung mit DIN EN 752 und DIN EN 12056. Die aktuellen Änderungen zum Rückstauschutz führen zu einer präziseren, objektbezogenen Bewertung von Rückstausituationen. Marco Koch geht auf die erhöhten Anforderungen zum Schutz vor Rückstau ein und zeigt Lösungsmöglichkeiten für deren praktische Umsetzung.

Bei der gestaffelten Stagnations­beprobung ist das Probennahme­volumen klar festgelegt: Für S0, S1 und S2 wird jeweils genau ein Liter Trinkwasser entnommen. Nur so lassen sich die Messergebnisse für Blei, Kupfer und Nickel ­fach­gerecht bewerten.

Chemische Parameter im Trinkwasser – Teil 2: Die gestaffelte Stagnationsbeprobung

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Die Konzentration chemischer Parameter wie Blei und Nickel kann sich innerhalb der Trinkwasser­-Installation verändern. Wer wissen will, ob an einer einzelnen Entnahmestelle der Verbraucherschutz gewährleistet ist, braucht dafür das richtige Verfahren: die gestaffelte Stagnationsbeprobung. Teil 1 des Beitrags hat gezeigt, warum die Zufallsstichprobe hier nicht ausreicht. Wie gestaffelte S0-, S1- und S2-Proben in der Praxis funktionieren – von der richtigen Reihenfolge über die Stagnations­zeiten bis zur Interpretation der Ergebnisse – beschreibt Dr. Peter Arens im zweiten Teil. Zudem erklärt er, was zu tun ist, wenn Grenzwerte überschritten werden.

Dass fundiertes Fachwissen für die Sicherstellung der Trinkwasserhygiene essenziell ist, darüber waren sich Referenten und Teilnehmende einig.

Neue Entwicklungen treffen auf blinde Flecken

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Das Programm der dritten DVQST-Sachverständigentagung in Kassel spannte einen weiten Bogen und reichte von den aktuellen Entwicklungen im technischen Regelwerk über Herausforderungen in Arbeitsstätten und Bestandsanlagen bis hin zu neuen Erkenntnissen aus der Praxis und Erfahrungen anderer Länder. Die Kernaussage war aber in allen Vorträgen dieselbe: Die Anforderungen an Planung, Errichtung und Betrieb von Trinkwasser-Installationen werden komplexer – und das Fachwissen muss Schritt halten.

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Splitfix: Kompakte Fettabscheider zur Freiaufstellung im Gebäude

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Mit der Splitfix-Baureihe bietet Pentair Jung Pumpen kompakte Fettabscheider zur Freiaufstellung im Gebäude für Betriebe mit geringem bis mittlerem Fettanfall im Abwasser, etwa in Gastronomie und Lebensmittelverarbeitung. Die Splitfix Fettabscheider lassen sich mit Zubehör-Sets bedarfsgerecht erweitern und mit passenden Compli Hebeanlagen für den Rückstauschutz kombinieren. Ergänzend bietet Jung Pumpen Unterstützung bei Planung und Auslegung, Wartungsleistungen durch den werkseigenen Kundendienst sowie Sachkundeseminare für Fettabscheider nach DIN 4040-100. Eine Systemlösung aus einer Hand.

A Fachgerecht geplante und ­betriebene Trinkwasser-Installationen erhalten die Trinkwassergüte bis zur Entnahmestelle. Ob ­auffällige Messwerte gegen den jeweiligen Grenzwert der TrinkwV gespiegelt und einer Ursache zugeordnet werden ­können, entscheidet die fachgerechte Probennahme.

Chemische Parameter im Trinkwasser – Teil 1: Grundlagen, Ursachen und Grenzen der Z-Probe

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Die Konzentration chemischer Parameter wie Blei und Nickel kann sich innerhalb der Trinkwasser-Installation verändern – eine beliebige Wasserprobe reicht deshalb für eine fachgerechte Bewertung nicht aus. Entscheidend ist zunächst die richtige Fragestellung: Geht es um das gelieferte Trinkwasser, die Korrosivität im Versorgungsgebiet oder die Belastung an einer einzelnen Entnahmestelle? Dr. Peter Arens klärt in Teil 1 des zweiteiligen Beitrags die Grundlagen – wo die Verantwortung für die Trinkwassergüte liegt, was mögliche Ursachen erhöhter Metallkonzentrationen sind, wann und weshalb beprobt werden sollte und warum eine Zufallsstichprobe nicht zur Bewertung einer Trinkwasser-Installation herangezogen werden darf.

Schutz des Trinkwassers: Webinar zur neuen DIN EN 1717

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Trinkwasser ist kein Lebensmittel – es ist überlebensnotwendig! Als entscheidende Voraus­setzung für den Erhalt der öffentlichen Gesundheit kann es nicht ersetzt werden. Wird Trinkwasser durch Chemikalien oder Mikroorganismen verunreinigt, können akute Gesundheits­gefahren für Verbraucher, Nutzer und Beschäftigte entstehen.

„Das Untersuchungsergebnis war wenig überraschend.“ 
Dr. Ulrich Borchers, IWW Zentrum Wasser

PFAS in Trinkwasser-Installationen: „Ich sehe keinen Handlungsbedarf.“

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Tragen Armaturen, Dichtungen und andere Installationskomponenten zur PFAS-Belastung des Trinkwassers bei? Dr. Ulrich Borchers vom IWW Zentrum Wasser ist dieser Frage nachgegangen und hat dafür 55 Trinkwasserproben aus 17 Gebäudewasserversorgungsanlagen ausgewertet. Im Interview mit SBZ-Redakteurin Beate Geßler spricht er über den Hintergrund der Untersuchung, ihre Ergebnisse und was sie für die SHK-Praxis bedeuten.

PFAS in Trinkwasser-Installationen: Was eine aktuelle Untersuchung zeigt

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Der neue Grenzwert der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) für die 20 festgelegten PFAS-Einzelsubstanzen gilt seit dem 12. Januar 2026. Analytische Überwachung und Gegenmaßnahmen laufen bei den öffentlichen Wasserversorgern seither routinemäßig. Beprobt wurde bislang fast ausschließlich an den Ausgängen der Wasserwerke – mit der Annahme, dass sich PFAS-­Konzentrationen im Verteilungsnetz nicht weiter erhöhen. Aber ist das wirklich so? Dr. ­Ulrich Borchers nimmt insbesondere den Bereich der Gebäudewasserversorgungsanlagen unter die Lupe und geht der Frage nach: Trägt die Trinkwasser-Installation selbst zur PFAS-­Belastung bei – und was kommt tatsächlich an den Entnahmestellen an?

Mitten in einer denkmal­geschützten Altstadt mit gut erhaltenen ­Fachwerkhäusern wurde eine ­leerstehende ­Stadtsparkasse zu einem ­einladenden Hotel umgebaut.

Entwässerungslösung für Dusch­komfort im restaurierten Altbau

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Bei der Sanierung historischer Gebäude stoßen Fachhandwerker regelmäßig an dieselbe Grenze: Im Bestand reicht der Platz für eine normgerechte Duschentwässerung schlichtweg nicht aus. Heizungs-, Elektro- und Wasserleitungen lassen wenig Spielraum im Boden; herkömmliche Dusch­rinnen mit Rinnenkörper, Geruchsverschluss und Ablaufleitung sind zudem meist zu hoch. Der Beitrag zeigt am Beispiel des Umbaus einer ehemaligen Stadtsparkasse in der denkmalgeschützten Altstadt von Dinkelsbühl, wie sich diese Herausforderung meistern lässt.

Nur wenn die Duschrinne in der richtigen Höhe sitzt, kann sowohl das für die Entwässerungsleitung als auch das für die Duschfläche erforderliche Gefälle hergestellt werden.

Bodengleiche Duschen sicher entwässern

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Die korrekte Installation der Entwässerung von bodengleichen Duschen stellt trotz der Vielzahl unterschiedlicher Produkte mit ihren jeweiligen spezifischen Anforderungen in der Regel keine große Herausforderung für Fachhandwerker dar. Dennoch gibt es auch für erfahrene Installateure einige Punkte, die es zu beachten gilt. Denn Routine sorgt zwar für Sicherheit, kann aber auch zu Fehlern bei ungewohnten Produkten oder Anwendungen führen. Der Beitrag zeigt, wo typische Stolperfallen lauern und worauf es bei der Planung und Umsetzung ankommt.

Umgehungsleitungen kompensieren den Einfluss von Über- und Unterdruck in die Anschlussleitungen der Entwässerungsgegenstände.

Die entwässerungstechnische Autobahn – Teil 2: Hydraulik am Limit

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Während Teil 1 (SBZ 06.25) der zweiteiligen Serie die grundlegende Hydraulik, die Norm­anforderungen und die Bedeutung von Lüftungs- und Anschlussverhältnissen erläutert hat, richtet sich der Blick nun auf jene Abschnitte des entwässerungstechnischen Autobahnnetzes, in denen die Geschwindigkeitssprünge und Druckverhältnisse besonders kritisch werden. Es geht um Fallleitungen mittlerer Höhe zwischen 10 und 22 m und Hochhausfallleitungen über 22 m. Hier entstehen Druckbereiche, die sorgfältige konstruktive Maßnahmen erfordern. In Teil 2 beleuchtet Markus Purschke die dafür zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und zeigt, worauf es bei deren Umsetzung ankommt.

Die Sendung mit der Maus

Die Maus und ihr Fernseh­team zu Gast bei Villeroy & Boch

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Die „Sendung mit der Maus“ zeigt die Fer­ti­gung des wasser­spa­ren­den TwistFlush-WCs und die tech­ni­schen Fort­schritte am Standort Mettlach.

Um die Sportstätte des TSV München-Ost, eines der größten Sportvereine Münchens, technisch und hygienisch zukunftssicher aufzustellen, wurden die ­bestehenden Anlagen saniert und um eine neue Dreifachsporthalle erweitert.

Digitales Wassermanagement sichert Trinkwasserhygiene in Sportstätte

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Im Rahmen der umfassenden Sanierung und Erweiterung einer Sportanlage wurde gezielt in eine zukunftssichere Trinkwasser-Installation investiert. Es galt, den hygienisch einwandfreien Betrieb auch bei wechselnder Auslastung zuverlässig zu gewährleisten. Unterstützt wird dies durch elektronische Armaturen und ein digitales Wassermanagementsystem, das dazu beiträgt, ­Risiken – wie einer gesundheitsgefährdenden Legionellenkonzentration – wirksam vorzubeugen.

Eine normgerechte Planung und Ausführung von Fallleitungen ist entscheidend für die dauerhafte Funktionssicherheit des gesamten ­Entwässerungssystems.

Die entwässerungstechnische Autobahn – Teil 1: Grundlagen der Fallleitungsplanung

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Entwässerungssysteme in Gebäuden stellen Fachplaner und Ausführende vor ähnliche Herausforderungen wie der Autobahnverkehr: Es gilt, einen reibungslosen Fluss ohne Rückstau und Störungen zu gewährleisten. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch in den extremen Geschwindigkeitsdifferenzen, die in den verschiedenen Leitungsabschnitten auftreten. Damit es hier nicht zu Problemen kommt, müssen Fallleitungslängen, Umlenkungen, Lüftungs­konzepte und Anschlussverhältnisse korrekt berücksichtigt werden. Wie das gelingt, erläutert Markus Purschke in Teil 1 dieser zweiteiligen Serie.

Längere Trockenperioden, heißere Sommer: Der Klimawandel verändert den Umgang mit Trinkwasser grundlegend.

Nachhaltiger Umgang mit Wasser in der Gebäudetechnik

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Wasser wird knapper – nicht allein global, sondern auch in Deutschland. Der Klimawandel verändert die Niederschlagsmuster, die Trockenperioden nehmen zu. Ein sparsamer Umgang mit der Ressource Trinkwasser ist unumgänglich. Das ist gleichzeitig eine der zentralen ­Herausforderungen der Zukunft, denn es gilt, an vielen Stellschrauben zu drehen. Doch was kann die Gebäudetechnik dazu beitragen und an welchen Stellen kann dies geschehen? Ein Appell von Thomas Wollstein.

Die kostenlose Teilnahme am Sanitärtechnischen Symposium ist begehrt: Mehr als 200 Teilnehmer finden Platz im Audimax auf dem Technologie-Campus Steinfurt der Fachhochschule Münster.

Trinkwasser schützen – auf möglichst hohem Niveau

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Damit Trinkwasser in hygienisch einwandfreier Qualität auch an einer entfernten Entnahmestelle im Gebäude zur Verfügung steht, haben sich die Regeln für Planung, Installation, ­Wartung und Betrieb stetig weiterentwickelt. Die Fachhochschule Münster nutzte ihr 25. ­Sanitärtechnisches Symposium am Technologie-Campus Steinfurt, um die zahlreichen gesteigerten Qualitätsansprüche rund ums Trinkwasser während der vergangenen Jahrzehnte Revue passieren zu lassen. Warum die Jubiläumsveranstaltung am 5. März 2026 für Sanitärfachleute ein wichtiger Anlass war, sich einen der begehrten Plätze im Audimax zu sichern, und welche wichtigen Impulse für die Umsetzung in der Gebäudetechnik sie dabei mitnehmen konnten, berichtet Thomas Dietrich.

Neue Erkenntnisse zu Legionellen bei hohen Temperaturen

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Um das Wachstum von Legionellen in Trinkwasser-Installationen einzudämmen, fordern Normen ausreichend hohe Temperaturen für Warmwasser und genügend tiefe Temperaturen für Kaltwasser. Eine Studie aus einem spezialisierten Forschungslabor der Universität Zürich hat nun systematisch untersucht, wie sich Legionellen unter Wärmeeinwirkung verhalten. Prof. Dr. Hubert Hilbi, Arnd Gildemeister und Camille Schmid fassen die Studienergebnisse und ihre Auswirkungen auf die Praxis der Trinkwasserhygiene zusammen.

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Sanitäranlagen

SCHELLTRONIC E² – der innovative Aufputz-Urinal-Druckspüler für moderne Sanitäranlagen

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Der neue SCHELLTRONIC E² erweitert die digitale Armaturengeneration E² von SCHELL um eine innovative Lösung für Urinalanlagen in öffentlichen und gewerblichen Sanitärräumen. Der elektronische Aufputz-Urinal-Druckspüler verbindet modernes Design mit wassersparenden Funktionen und wurde speziell für den Einsatz in stark frequentierten Sanitärbereichen entwickelt. 

„Die TrinkwV ist ein wichtiger, aber nicht abschließender Maßstab“

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Die neue UBA-Empfehlung „Systemische Untersuchungen von Trinkwasserinstallationen auf ­Legionellen nach Trinkwasserverordnung – Probennahme, Untersuchungsgang und Angabe des Ergebnisses“ vom 13  Oktober 2025 ist zwar künftig die einzige verbindliche Vorgehensweise, wenn es um die Erfüllung von § 31 TrinkwV geht, doch über die TrinkwV hinaus gibt es weitere Rechtspflichten, je nach Art der Nutzung der Gebäude. Warum sie von Bedeutung sind, erläutert Rechts­anwalt Hartmut Hardt in einem Interview mit der SBZ-Redaktion. Sein juristischer Schwerpunkt ist das Betreiberrecht – ein Rechtsgebiet, das juristische Verantwortung mit technischer Praxis verbindet.

Probennahme: Neue technische und juristische Bezugspunkte

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Das Umweltbundesamt (UBA) hat mit einer neuen Empfehlung seine Vorgaben zur ­systemischen Untersuchung von Trinkwasser-Installationen auf Legionellen nach der Trink­wasserverordnung (TrinkwV) überarbeitet. Damit kommt es unter anderem zu wesentlichen Änderungen bei der Definition von Untersuchungsstellen. Bis diese Empfehlung mit einer überarbeiteten Version der TrinkwV irgendwann 2026 in Kraft tritt, sollte die Lage der ­bisherigen Probennahmestellen überprüft und ggf. neu festgelegt werden. Dr. Peter Arens erläutert, warum das für Betreiber, Fachplaner, Fachhandwerker und Labore relevant ist.

Anschluss eines ­Systemtrenners.

Die neue DIN EN 1717: Schutz der Lebensgrundlage Trinkwasser

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Die Erkenntnisse, wie das Trinkwasser in den Installationen vor Einflüssen z. B. von ange­schlossenen Apparaten oder Verbindungen zu Nichttrinkwasser-Installationen geschützt werden kann, ist für die Fachwelt in der DIN EN 1717 als europäisches Regelwerk und allgemein anerkannte Regel der Technik (a. a. R. d. T.) zusammengefasst. Nach nun 15 Jahren wurde die Version von 2011, die im Wesentlichen unverändert aus der Version von 2001 übernommen worden war, überarbeitet. Robert Kutzleb beleuchtet, welche Neuregelungen zum Schutz des Trinkwassers für Planer und ausführende Betriebe mit der Überarbeitung einhergehen.

Sanitärtechnik

Schell: 800 Mio. Eck­ven­ti­le welt­weit in­stal­liert

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Der Armaturenhersteller Schell hat 800 Mio. Eckventile weltweit installiert. Das Unternehmen produziert seit 1932 am Standort Olpe.

Sanitärversorgung in Indien

STELP-Projekt: Sanitär­anlagen für 40 Familien

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Eine saubere Sanitär­ver­sorgung ist in vielen Teilen der Welt noch immer keine Selbst­ver­ständ­lich­keit. STELP hilft vor Ort mit Maß­nah­men, die Leben ver­än­dern.

Speziell im Geschossbau werden Schächte immer dichter mit unterschiedlichsten Rohr- und Elektroleitungen gemischt belegt. Das stellt besonders hohe Anforderungen an den Brandschutz.

Herausforderungen bei Wand- und Deckendurchführungen abnahmesicher bewältigen

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Der bauliche Brandschutz ist ein wesentlicher Bestandteil von Brandschutzkonzepten. Er dient dazu, die Schutzziele der Bauordnung bzw. die entsprechenden Planungs-, Bemessungs- und Ausführungsanforderungen zu erfüllen. Dazu gehört insbesondere die Bildung brandschutztechnischer Einheiten durch die Anordnung von Trennwänden und Decken mit einer definierten Feuerwiderstandsklasse. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an Leitungsdurchführungen durch solche Trennwände und Decken – und die Risiken für das SHK-Fachhandwerk, in die Abnahmefalle zu tappen. Welche baulichen Situationen und Installationen daher besonders sorgfältig betrachtet und brandschutztechnisch ausgeführt werden müssen, erläutert ­Christof Werner.