Mit der Splitfix-Baureihe bietet Pentair Jung Pumpen kompakte Fettabscheider zur Freiaufstellung im Gebäude für Betriebe mit geringem bis mittlerem Fettanfall im Abwasser, etwa in Gastronomie und Lebensmittelverarbeitung. Die Splitfix Fettabscheider lassen sich mit Zubehör-Sets bedarfsgerecht erweitern und mit passenden Compli Hebeanlagen für den Rückstauschutz kombinieren. Ergänzend bietet Jung Pumpen Unterstützung bei Planung und Auslegung, Wartungsleistungen durch den werkseigenen Kundendienst sowie Sachkundeseminare für Fettabscheider nach DIN 4040-100. Eine Systemlösung aus einer Hand.
Die Konzentration chemischer Parameter wie Blei und Nickel kann sich innerhalb der Trinkwasser-Installation verändern – eine beliebige Wasserprobe reicht deshalb für eine fachgerechte Bewertung nicht aus. Entscheidend ist zunächst die richtige Fragestellung: Geht es um das gelieferte Trinkwasser, die Korrosivität im Versorgungsgebiet oder die Belastung an einer einzelnen Entnahmestelle? Dr. Peter Arens klärt in Teil 1 des zweiteiligen Beitrags die Grundlagen – wo die Verantwortung für die Trinkwassergüte liegt, was mögliche Ursachen erhöhter Metallkonzentrationen sind, wann und weshalb beprobt werden sollte und warum eine Zufallsstichprobe nicht zur Bewertung einer Trinkwasser-Installation herangezogen werden darf.
Trinkwasser ist kein Lebensmittel – es ist überlebensnotwendig! Als entscheidende Voraussetzung für den Erhalt der öffentlichen Gesundheit kann es nicht ersetzt werden. Wird Trinkwasser durch Chemikalien oder Mikroorganismen verunreinigt, können akute Gesundheitsgefahren für Verbraucher, Nutzer und Beschäftigte entstehen.
Tragen Armaturen, Dichtungen und andere Installationskomponenten zur PFAS-Belastung des Trinkwassers bei? Dr. Ulrich Borchers vom IWW Zentrum Wasser ist dieser Frage nachgegangen und hat dafür 55 Trinkwasserproben aus 17 Gebäudewasserversorgungsanlagen ausgewertet. Im Interview mit SBZ-Redakteurin Beate Geßler spricht er über den Hintergrund der Untersuchung, ihre Ergebnisse und was sie für die SHK-Praxis bedeuten.
Der neue Grenzwert der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) für die 20 festgelegten PFAS-Einzelsubstanzen gilt seit dem 12. Januar 2026. Analytische Überwachung und Gegenmaßnahmen laufen bei den öffentlichen Wasserversorgern seither routinemäßig. Beprobt wurde bislang fast ausschließlich an den Ausgängen der Wasserwerke – mit der Annahme, dass sich PFAS-Konzentrationen im Verteilungsnetz nicht weiter erhöhen. Aber ist das wirklich so? Dr. Ulrich Borchers nimmt insbesondere den Bereich der Gebäudewasserversorgungsanlagen unter die Lupe und geht der Frage nach: Trägt die Trinkwasser-Installation selbst zur PFAS-Belastung bei – und was kommt tatsächlich an den Entnahmestellen an?
Bei der Sanierung historischer Gebäude stoßen Fachhandwerker regelmäßig an dieselbe Grenze: Im Bestand reicht der Platz für eine normgerechte Duschentwässerung schlichtweg nicht aus. Heizungs-, Elektro- und Wasserleitungen lassen wenig Spielraum im Boden; herkömmliche Duschrinnen mit Rinnenkörper, Geruchsverschluss und Ablaufleitung sind zudem meist zu hoch. Der Beitrag zeigt am Beispiel des Umbaus einer ehemaligen Stadtsparkasse in der denkmalgeschützten Altstadt von Dinkelsbühl, wie sich diese Herausforderung meistern lässt.
Die korrekte Installation der Entwässerung von bodengleichen Duschen stellt trotz der Vielzahl unterschiedlicher Produkte mit ihren jeweiligen spezifischen Anforderungen in der Regel keine große Herausforderung für Fachhandwerker dar. Dennoch gibt es auch für erfahrene Installateure einige Punkte, die es zu beachten gilt. Denn Routine sorgt zwar für Sicherheit, kann aber auch zu Fehlern bei ungewohnten Produkten oder Anwendungen führen. Der Beitrag zeigt, wo typische Stolperfallen lauern und worauf es bei der Planung und Umsetzung ankommt.
Während Teil 1 (SBZ 06.25) der zweiteiligen Serie die grundlegende Hydraulik, die Normanforderungen und die Bedeutung von Lüftungs- und Anschlussverhältnissen erläutert hat, richtet sich der Blick nun auf jene Abschnitte des entwässerungstechnischen Autobahnnetzes, in denen die Geschwindigkeitssprünge und Druckverhältnisse besonders kritisch werden. Es geht um Fallleitungen mittlerer Höhe zwischen 10 und 22 m und Hochhausfallleitungen über 22 m. Hier entstehen Druckbereiche, die sorgfältige konstruktive Maßnahmen erfordern. In Teil 2 beleuchtet Markus Purschke die dafür zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und zeigt, worauf es bei deren Umsetzung ankommt.
Die „Sendung mit der Maus“ zeigt die Fertigung des wassersparenden TwistFlush-WCs und die technischen Fortschritte am Standort Mettlach.
Im Rahmen der umfassenden Sanierung und Erweiterung einer Sportanlage wurde gezielt in eine zukunftssichere Trinkwasser-Installation investiert. Es galt, den hygienisch einwandfreien Betrieb auch bei wechselnder Auslastung zuverlässig zu gewährleisten. Unterstützt wird dies durch elektronische Armaturen und ein digitales Wassermanagementsystem, das dazu beiträgt, Risiken – wie einer gesundheitsgefährdenden Legionellenkonzentration – wirksam vorzubeugen.
Entwässerungssysteme in Gebäuden stellen Fachplaner und Ausführende vor ähnliche Herausforderungen wie der Autobahnverkehr: Es gilt, einen reibungslosen Fluss ohne Rückstau und Störungen zu gewährleisten. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch in den extremen Geschwindigkeitsdifferenzen, die in den verschiedenen Leitungsabschnitten auftreten. Damit es hier nicht zu Problemen kommt, müssen Fallleitungslängen, Umlenkungen, Lüftungskonzepte und Anschlussverhältnisse korrekt berücksichtigt werden. Wie das gelingt, erläutert Markus Purschke in Teil 1 dieser zweiteiligen Serie.
Wasser wird knapper – nicht allein global, sondern auch in Deutschland. Der Klimawandel verändert die Niederschlagsmuster, die Trockenperioden nehmen zu. Ein sparsamer Umgang mit der Ressource Trinkwasser ist unumgänglich. Das ist gleichzeitig eine der zentralen Herausforderungen der Zukunft, denn es gilt, an vielen Stellschrauben zu drehen. Doch was kann die Gebäudetechnik dazu beitragen und an welchen Stellen kann dies geschehen? Ein Appell von Thomas Wollstein.
Damit Trinkwasser in hygienisch einwandfreier Qualität auch an einer entfernten Entnahmestelle im Gebäude zur Verfügung steht, haben sich die Regeln für Planung, Installation, Wartung und Betrieb stetig weiterentwickelt. Die Fachhochschule Münster nutzte ihr 25. Sanitärtechnisches Symposium am Technologie-Campus Steinfurt, um die zahlreichen gesteigerten Qualitätsansprüche rund ums Trinkwasser während der vergangenen Jahrzehnte Revue passieren zu lassen. Warum die Jubiläumsveranstaltung am 5. März 2026 für Sanitärfachleute ein wichtiger Anlass war, sich einen der begehrten Plätze im Audimax zu sichern, und welche wichtigen Impulse für die Umsetzung in der Gebäudetechnik sie dabei mitnehmen konnten, berichtet Thomas Dietrich.
Um das Wachstum von Legionellen in Trinkwasser-Installationen einzudämmen, fordern Normen ausreichend hohe Temperaturen für Warmwasser und genügend tiefe Temperaturen für Kaltwasser. Eine Studie aus einem spezialisierten Forschungslabor der Universität Zürich hat nun systematisch untersucht, wie sich Legionellen unter Wärmeeinwirkung verhalten. Prof. Dr. Hubert Hilbi, Arnd Gildemeister und Camille Schmid fassen die Studienergebnisse und ihre Auswirkungen auf die Praxis der Trinkwasserhygiene zusammen.
Der neue SCHELLTRONIC E² erweitert die digitale Armaturengeneration E² von SCHELL um eine innovative Lösung für Urinalanlagen in öffentlichen und gewerblichen Sanitärräumen. Der elektronische Aufputz-Urinal-Druckspüler verbindet modernes Design mit wassersparenden Funktionen und wurde speziell für den Einsatz in stark frequentierten Sanitärbereichen entwickelt.
Die neue UBA-Empfehlung „Systemische Untersuchungen von Trinkwasserinstallationen auf Legionellen nach Trinkwasserverordnung – Probennahme, Untersuchungsgang und Angabe des Ergebnisses“ vom 13 Oktober 2025 ist zwar künftig die einzige verbindliche Vorgehensweise, wenn es um die Erfüllung von § 31 TrinkwV geht, doch über die TrinkwV hinaus gibt es weitere Rechtspflichten, je nach Art der Nutzung der Gebäude. Warum sie von Bedeutung sind, erläutert Rechtsanwalt Hartmut Hardt in einem Interview mit der SBZ-Redaktion. Sein juristischer Schwerpunkt ist das Betreiberrecht – ein Rechtsgebiet, das juristische Verantwortung mit technischer Praxis verbindet.
Das Umweltbundesamt (UBA) hat mit einer neuen Empfehlung seine Vorgaben zur systemischen Untersuchung von Trinkwasser-Installationen auf Legionellen nach der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) überarbeitet. Damit kommt es unter anderem zu wesentlichen Änderungen bei der Definition von Untersuchungsstellen. Bis diese Empfehlung mit einer überarbeiteten Version der TrinkwV irgendwann 2026 in Kraft tritt, sollte die Lage der bisherigen Probennahmestellen überprüft und ggf. neu festgelegt werden. Dr. Peter Arens erläutert, warum das für Betreiber, Fachplaner, Fachhandwerker und Labore relevant ist.
Die Erkenntnisse, wie das Trinkwasser in den Installationen vor Einflüssen z. B. von angeschlossenen Apparaten oder Verbindungen zu Nichttrinkwasser-Installationen geschützt werden kann, ist für die Fachwelt in der DIN EN 1717 als europäisches Regelwerk und allgemein anerkannte Regel der Technik (a. a. R. d. T.) zusammengefasst. Nach nun 15 Jahren wurde die Version von 2011, die im Wesentlichen unverändert aus der Version von 2001 übernommen worden war, überarbeitet. Robert Kutzleb beleuchtet, welche Neuregelungen zum Schutz des Trinkwassers für Planer und ausführende Betriebe mit der Überarbeitung einhergehen.
Der Armaturenhersteller Schell hat 800 Mio. Eckventile weltweit installiert. Das Unternehmen produziert seit 1932 am Standort Olpe.
Eine saubere Sanitärversorgung ist in vielen Teilen der Welt noch immer keine Selbstverständlichkeit. STELP hilft vor Ort mit Maßnahmen, die Leben verändern.
Der bauliche Brandschutz ist ein wesentlicher Bestandteil von Brandschutzkonzepten. Er dient dazu, die Schutzziele der Bauordnung bzw. die entsprechenden Planungs-, Bemessungs- und Ausführungsanforderungen zu erfüllen. Dazu gehört insbesondere die Bildung brandschutztechnischer Einheiten durch die Anordnung von Trennwänden und Decken mit einer definierten Feuerwiderstandsklasse. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an Leitungsdurchführungen durch solche Trennwände und Decken – und die Risiken für das SHK-Fachhandwerk, in die Abnahmefalle zu tappen. Welche baulichen Situationen und Installationen daher besonders sorgfältig betrachtet und brandschutztechnisch ausgeführt werden müssen, erläutert Christof Werner.
Eine Studie von VDMA und Munich Strategy zeigt: Handelsmarken im Sanitärmarkt stoßen an Wachstumsgrenzen und die Markenlandschaft verändert sich.
Sorgfältige Planung, fachgerechter Einbau und ordnungsgemäßer Betrieb von Fettabscheidern stellen sicher, dass die Anlagen störungsfrei funktionieren und kein fetthaltiges Abwasser in die öffentliche Kanalisation gelangt. Bernd Ishorst hat in Teil 1 des Beitrags die wichtigsten Begriffe und Anforderungen für den Einsatz von Fettabscheidern gemäß den geltenden Regelwerken in der SBZ 12.25 zusammengefasst. Nun geht er in Teil 2 auf die verschiedenen Verfahren und Methoden zur korrekten Bemessung der Anlagen ein und stellt entsprechende Berechnungsbeispiele vor.
Starkregenereignisse werden häufiger und intensiver – mit direkten Folgen für die SHK-Praxis. Die neuen Kostra-DWD-2020-Werte führen vielerorts zu deutlich höheren Bemessungsregenspenden, während der Entwurf der novellierten DIN 1986-100 die Definition der Rückstauebene präzisiert. Damit verändern sich die Grundlagen der Gebäude- und Grundstücksentwässerung. Roland Priller erläutert, welche Auswirkungen das für die Planung und Ausführung hat, wo typische Stolperfallen lauern, was jetzt für Bestandsanlagen gilt und wer im Schadenfall haftet.
In Pfullendorf eröffnet der Geberit Campus als neues Zentrum für Weiterbildung und bereitet Fachkräfte gezielt auf künftige Branchenanforderungen vor.