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Alle Artikel zum Thema Rohrdurchführung

Speziell im Geschossbau werden Schächte immer dichter mit unterschiedlichsten Rohr- und Elektroleitungen gemischt belegt. Das stellt besonders hohe Anforderungen an den Brandschutz.

Herausforderungen bei Wand- und Deckendurchführungen abnahmesicher bewältigen

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Der bauliche Brandschutz ist ein wesentlicher Bestandteil von Brandschutzkonzepten. Er dient dazu, die Schutzziele der Bauordnung bzw. die entsprechenden Planungs-, Bemessungs- und Ausführungsanforderungen zu erfüllen. Dazu gehört insbesondere die Bildung brandschutztechnischer Einheiten durch die Anordnung von Trennwänden und Decken mit einer definierten Feuerwiderstandsklasse. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an Leitungsdurchführungen durch solche Trennwände und Decken – und die Risiken für das SHK-Fachhandwerk, in die Abnahmefalle zu tappen. Welche baulichen Situationen und Installationen daher besonders sorgfältig betrachtet und brandschutztechnisch ausgeführt werden müssen, erläutert ­Christof Werner.

Neue Möglichkeiten für Brandschutz im Holzbau bis GK 5

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Der Holzbau, speziell die Holztafelbauweise, wäre ein probater Ansatz, den wirtschaftlichen seriellen Geschosswohnungsbau voranzubringen. Auch weil dank Musterbauordnung (MBO) und dem kurz vor Fertigstellung befindlichen Entwurf der überarbeiteten Muster-Holzbau­richtlinie (MHolzBauRL) Gebäude bis Gebäudeklasse 5 (GK 5) ohne aufwendig nachzuweisende Abweichungen im Rahmen individueller Brandschutzkonzepte möglich sein werden. Welche Änderungen zu erwarten sind und warum sie Leitungsdurchführungen in der Holztafelbau­weise künftig vereinfachen, erläutern Manfred Lippe und Christof Werner.

Wie sich Rohrdurchführungen wirtschaftlich abschotten lassen

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Bei der Planung und Montage von Rohrleitungen hat sich der vorbeugende Brandschutz zu einem erheblichen Kostenfaktor entwickelt. Einer der Gründe dafür ist, dass in den Projekten eine Vielzahl an Werkstoffen zum Einsatz kommt. Folglich gibt es auch den Brandschutz betreffend nicht nur die eine Universal­lösung, die sämtliche Anforderungen erfüllt. Vielmehr gilt es, jeden Anwendungsfall einzeln zu betrachten und die Brandschutzmaßnahmen gezielt darauf auszurichten. Gerhard Lorbeer zeigt Möglichkeiten auf, wie Rohrdurchführungen insbesondere bei Materialwechsel in Entwässerungssystemen normgerecht und gleichzeitig wirtschaftlich abgeschottet werden können.

Die Doymafix HP/O ist die erste professionelle oberirdische Durchführung für Luft-Wasser-Wärmepumpen am Markt.
SHK-Hersteller

Doyma stellt oberirdische Durchführung für Luft-Wasser-Wärmepumpen vor

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Doyma stellt mit Doymafix HP/O eine Weltneuheit vor: die erste professionelle oberirdische Durchführung für Luft-Wasser-Wärmepumpen für Bestand und Neubau.

Wirkt Hitze von unten ein, dehnt sich die Brandschutzmanschette aus und drückt den Anschlussstutzen des Gullys ab. Die Dachöffnung wird verschlossen. Bei Bauteilen ohne Brandschutzelement können sich Brandgase und Feuer ungehindert ausbreiten.
Brandabwehr im Flachdach

Kleine Durchdringungen nicht unterschätzen!

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Brandabwehr im Flachdach ▪ Kabeldurchführungen, Dachlüfter oder Gullys – auch kleine Durchdringungen können dem Feuer den Weg auf das Flachdach ebnen. Maßnahmen für den vorbeugenden Brandschutz zu ergreifen, ist daher eine der Forderungen der DIN 18234. Aus wirtschaftlichen oder statischen Gründen kommen als Alternative zu nicht brennbaren Bauteilen aus Guss vermehrt Systeme aus Kunststoffen zum Einsatz. Und diese benötigen im Durchdringungsbereich besonderen Schutz, damit im Brandfall Feuer und Brandgase nicht von unten nach oben weitergeleitet werden. → Rainer Pieper

Bild 1: Geschossdecken mit tragenden Elementen aus Holz in Form gesägter oder behauener (Decken-)Balken waren bis etwa 1940 bei Mehrfamilienhäusern üblich. Bei Modernisierungsmaßnahmen sind fast zwangsläufig Rochdurchführungen erforderlich, die aber heutigen Anforderungen an den Brandschutz genügen müssen.
Brandschutztechnisch wirksame Einbindung

Rohrdurchführungen in Holzbalkendecken

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Brandschutztechnisch wirksame Einbindung ▪ Insbesondere bei den zu Sonderdecken zählenden Holzbalkendecken handelt es sich im Fall von Rohrdurchführungen um ein sehr spezielles Thema. Hier wird oftmals vom Inhaber des Anwendbarkeitsnachweises der Rohrabschottung für den Einbau in eine Holzbalkendecke die Bestätigung einer nicht ­wesentlichen Abweichung gefordert. Dies lässt sich jedoch umgehen, wenn bei der Ausführung auf die brandschutztechnisch wirksame Einbindung der Gesamtlösung in die Holzbalkendecke geachtet wird. → Karl-Heinz Brandenburg und Gerhard Lorbeer

Wasserdichte Wanddurchführung für gusseiserne Abflussrohre mit Festflansch für WU-Beton.
Wasserdicht durch Wand und Decke

Damit’s drinnen trocken bleibt!

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Wasserdichte Rohrdurchführungen sind ein wichtiger Bestandteil eines fachgerechten und dichten Bauwerkes. Daher erfordern sie eine sorgfältige Planung und Ausführung. Unsachgemäß ausgeführte Rohrdurchführungen haben häufig Schadensfälle zur Folge, die nur mit hohem finanziellem Aufwand zu beheben sind. Bernd Ishorst

Sanitär

Wasserdicht durch Wand und Decke

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Die fachgerechte Planung und Ausführung von Rohrdurchführungen ist ein wichtiger Bestandteil zur Erlangung eines fehlerfreien Bauwerkes. Unsachgemäß ausgeführte Durchführungen führen häufig zu Schadensfällen, die nur mit hohem finanziellen Aufwand zu beheben sind. In der DIN 1986-100 “Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke“ werden deshalb im Abschnitt 7.3 folgende Anforderungen an wasserdichte Rohrdurchführungen bei Abwasserleitungen gestellt.