Während Teil 1 (SBZ 06.25) der zweiteiligen Serie die grundlegende Hydraulik, die Normanforderungen und die Bedeutung von Lüftungs- und Anschlussverhältnissen erläutert hat, richtet sich der Blick nun auf jene Abschnitte des entwässerungstechnischen Autobahnnetzes, in denen die Geschwindigkeitssprünge und Druckverhältnisse besonders kritisch werden. Es geht um Fallleitungen mittlerer Höhe zwischen 10 und 22 m und Hochhausfallleitungen über 22 m. Hier entstehen Druckbereiche, die sorgfältige konstruktive Maßnahmen erfordern. In Teil 2 beleuchtet Markus Purschke die dafür zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und zeigt, worauf es bei deren Umsetzung ankommt.
Kessel bietet zwei neue Systemlösungen für Rückstauschutz und Be-/Entlüftung von Hebeanlagen, die den Installationsaufwand reduzieren und Deckendurchbrüche vermeiden.
Entwässerungssysteme in Gebäuden stellen Fachplaner und Ausführende vor ähnliche Herausforderungen wie der Autobahnverkehr: Es gilt, einen reibungslosen Fluss ohne Rückstau und Störungen zu gewährleisten. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch in den extremen Geschwindigkeitsdifferenzen, die in den verschiedenen Leitungsabschnitten auftreten. Damit es hier nicht zu Problemen kommt, müssen Fallleitungslängen, Umlenkungen, Lüftungskonzepte und Anschlussverhältnisse korrekt berücksichtigt werden. Wie das gelingt, erläutert Markus Purschke in Teil 1 dieser zweiteiligen Serie.
Starkregenereignisse werden häufiger und intensiver – mit direkten Folgen für die SHK-Praxis. Die neuen Kostra-DWD-2020-Werte führen vielerorts zu deutlich höheren Bemessungsregenspenden, während der Entwurf der novellierten DIN 1986-100 die Definition der Rückstauebene präzisiert. Damit verändern sich die Grundlagen der Gebäude- und Grundstücksentwässerung. Roland Priller erläutert, welche Auswirkungen das für die Planung und Ausführung hat, wo typische Stolperfallen lauern, was jetzt für Bestandsanlagen gilt und wer im Schadenfall haftet.
In Pfullendorf eröffnet der Geberit Campus als neues Zentrum für Weiterbildung und bereitet Fachkräfte gezielt auf künftige Branchenanforderungen vor.
Der BTGA führt im Januar ein Webinar zum Entwurf der novellierten Norm DIN 1986-100 „Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke“ durch.
Leitungsführungen und Rohrquerschnitte von Entwässerungsanlagen können mit Planungssoftware im Vorfeld exakt berechnet und optimiert werden. Damit lassen sich auch Probleme und Kollisionen aus ungünstigen Trassenführungen vermeiden. Der Markt bietet für die Auslegung und Optimierung von Abwasser- und Regenwasserrohrnetzen nach DIN EN 12056, DIN EN 752 und DIN 1986-100 zahlreiche Planungsprogramme. Wie sie sich unterscheiden, zeigt Marian Behaneck in einem Produktvergleich.
Noch bis Ende März präsentiert Geberit der SHK-Branche deutschlandweit Produkt-Neuheiten und lädt zum Ausprobieren ein.
Am Freitag, den 29. November 2024 hat Saint-Gobain seinen Geschäftsbereich PAM Building offiziell an die Investmentfonds Aldebaran und Bpifrance veräußert.
Im Mai 2024 wurde die DIN 1986-3 „Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke – Teil 3: Regeln für Betrieb und Wartung“ als Weißdruck veröffentlicht. Die Norm beschreibt, wie, von wem und in welchen Zeitspannen regelmäßige Inspektionen und Wartungen zur Gewährleistung einer dauerhaft einwandfreien Funktion von Entwässerungsanlagen erfolgen sollen. Bernd Ishorst gibt einen kompakten Überblick zu den wesentlichen Änderungen, die im Weißdruck sowohl gegenüber dem Entwurf vom Oktober 2023 als auch gegenüber der Vorgängerversion vom November 2004 enthalten sind.
Die DIN EN 1253 „Abläufe für Gebäude“ regelt seit Mitte 2023 auch Entwässerungsgegenstände mit Geruchsverschluss bzw. einer Sperrwasserhöhe von weniger als 50 mm.
Mit dem Sportpark Neckarpark in Stuttgart ging das derzeit modernste Sportbad Deutschlands in Betrieb. Die Entwässerungstechnik stammt von ACO Haustechnik.
Zur Gewährleistung einer dauerhaft einwandfreien Funktion von Entwässerungsanlagen müssen regelmäßige Inspektionen und Wartungen durchgeführt werden. Wie, von wem und in welchen Zeitspannen diese erfolgen sollen, beschreibt die DIN 1986-3. Die Norm aus dem Jahr 2004 wurde mittlerweile überarbeitet und aktualisiert, der entsprechende Entwurf ist im Oktober 2023 erschienen. Die darin enthaltenen Inhalte und Änderungen erläutert Bernd Ishorst.
Mit SuperTube-Formstücken schlägt Geberit ein neues Kapitel bei der Abwasserinstallation in mehrgeschossigen Gebäuden oder bei verzogener Fallleitung auf.
Das Komplettsystem Raupiano Plus zur Gebäudeentwässerung feiert Geburtstag. Das leistet es in den Bereichen Schall- und Brandschutz, sowie Montage.
Die Düker Group, Karlstadt, hat Strate, Sarstedt, Spezialist für Lösungen rund um den Abwasserkreislauf, von der Talis Gruppe übernommen.
Wie man mit überfluteten Trinkwasser-Installationen richtig umgeht und was dabei unbedingt beachtet werden muss, zeigt die neue Video-Anleitung von Kemper
Im Rahmen des Aktionstages der ARD am 23.07.2021 mit dem Motto „Wir halten zusammen“, geht die gesamte Spende in Höhe von 50.000 € der Kessel AG, an das Bündnis der „Aktion Deutschland Hilft“.
Großaktion in Ahrweiler: Kroll schickte 26 Fahrzeuge in den Einsatz, um etwa 200 Keller, im vom Hochwasser betroffenem Gebiet, leer zu pumpen.
Neu auf der Sita Website ist das smarte Berechnungsprogramm auch per Smartphone oder Tablet zu nutzen. Wer will, kann seine Flachdach-Entwässerung damit gleich unterwegs auf der Baustelle kalkulieren.
Der Wettbewerb von Jung Pumpen belohnt die drei kreativsten Sportler und Sportlerinnen mit einer Flutbox. Die Aufgabe ist, mit einer Karten-App den zurückgelegten Weg aufzuzeichnen und dabei möglichst realistisch die Konturen eines Jung Pumpen-Produktes nachzulaufen oder zu radeln.
Um Überflutungsschäden zu vermeiden, muss das auf Balkonen, Loggien und Terrassen anfallende Niederschlagswasser planmäßig und kontrolliert abgeleitet werden.
Mit „Treffpunkt Entwässerung“ startet die Kessel AG ihren eigenen Video-Podcast und erweitert damit ihr Weiterbildungsangebot um ein neues Format.
Der Einbau einer automatisch arbeitenden Abwasserhebeanlage mit Rückstauschleife nach DIN EN 12 056-4 ist der beste Rückstauschutz. Mehr dazu im Beitrag.
Mit 4 verschiedenen Methoden lassen sich Entwässerungsleitungen aushärten. Ihre Vorteile, Nachteile und weitere Einblicke liefert der Beitrag.