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Raumklima

Hitze in Wohnräumen: Jede zweite Wohnung über 30 °C

Die genannten Daten basieren auf der anonymisierten Auswertung von über 5 Mio. smarten Thermostaten des Unternehmens tado° während der Hitzewelle am vergangenen Wochenende.

tado°

Die genannten Daten basieren auf der anonymisierten Auswertung von über 5 Mio. smarten Thermostaten des Unternehmens tado° während der Hitzewelle am vergangenen Wochenende.

Die jüngste Hitzewelle führte dazu, dass über die Hälfte der europäischen und deutschen Wohnungen Temperaturen von mehr als 30 °C erreichte. Eine Datenanalyse vernetzter Thermostate liefert detaillierte Einblicke in die Überhitzung von Innenräumen und deren regionale Verteilung.

Die Hitzewelle des vergangenen Wochenendes sorgte nicht nur im Freien für hohe Temperaturen, sondern traf auch die Innenräume europäischer Haushalte. Eine aktuelle Auswertung von mehr als 5 Mio. vernetzten Thermostaten des Unternehmens tado° in ganz Europa belegt, dass die Raumtemperaturen flächendeckend hohe Werte erreichten. Die Analyse wurde am 30. Juni 2026 veröffentlicht und bezieht sich auf die Hitzewelle am vorangegangenen Wochenende.

Europaweite Daten: Mehr als die Hälfte über 30 °C

Die Untersuchung ergab, dass 96,7 % der Haushalte Innentemperaturen von über 25 °C verzeichneten. Bei 55,2 % der Wohnräume erhitzten sich die Temperaturen im Verlauf des Wochenendes sogar auf über 30 °C. Im europäischen Vergleich waren Haushalte in Mitteleuropa und im Mittelmeerraum besonders stark von Hitze in den eigenen vier Wänden betroffen.

Die genannten Daten basieren auf der anonymisierten Auswertung von über 5 Mio. smarten Thermostaten des Unternehmens tado° während der Hitzewelle am vergangenen Wochenende.

tado°

Die genannten Daten basieren auf der anonymisierten Auswertung von über 5 Mio. smarten Thermostaten des Unternehmens tado° während der Hitzewelle am vergangenen Wochenende.

Die Länder mit dem höchsten Anteil an Wohnungen über 30 °C waren:

  • Belgien: 66 %
  • Luxemburg und Italien: jeweils 62 %
  • Deutschland: 61 %

Regionale Unterschiede in Deutschland:

Ein detaillierter Blick auf die deutschen Bundesländer zeigt, dass die Hitzebelastung in den Wohnräumen regional stark variierte. Während im bundesweiten Durchschnitt 61 % der Haushalte die 30-°C-Marke überschritten, lagen die Werte in Teilen West- und Mitteldeutschlands deutlich höher.

Die Bundesländer mit dem höchsten Anteil an Wohnungen über 30 °C waren:

  • Saarland: 73 %
  • Hessen: 70 %
  • Rheinland-Pfalz: 69 %
  • Nordrhein-Westfalen und Sachsen: jeweils 68 %
Die genannten Daten basieren auf der anonymisierten Auswertung von über 5 Mio. smarten Thermostaten des Unternehmens tado° während der Hitzewelle am vergangenen Wochenende.

tado°

Die genannten Daten basieren auf der anonymisierten Auswertung von über 5 Mio. smarten Thermostaten des Unternehmens tado° während der Hitzewelle am vergangenen Wochenende.

Innenraumklima im Fokus der SHK-Branche

Da Wetterextreme immer häufiger auftreten, wird die Erfassung und das Verständnis der Temperaturen in Innenräumen zunehmend wichtiger. Die europaweiten Daten zeigen, dass Raumtemperaturen von über 30 °C keine Einzelfälle sind, sondern ein weitverbreitetes Phänomen.

Starke Hitze in Wohnräumen beeinträchtigt den allgemeinen Komfort, die Schlafqualität und die Produktivität der Bewohner. Sie hat zudem direkte Auswirkungen darauf, wie viel Energie Haushalte aufwenden müssen, um ihre Wohnräume erträglich zu halten. Vor diesem Hintergrund gewinnen Technologien zur intelligenten Klimatisierung an Bedeutung, da sie die Kühlung automatisiert an den tatsächlichen Bedarf anpassen können, um nur dann zu kühlen, wenn es notwendig ist.

Die Analyse von Millionen anonymisierter Datenpunkte vernetzter Geräte liefert Erkenntnisse darüber, wie sich Hitzewellen auf den Alltag auswirken. Dieses Wissen kann Haushalten helfen, in Zukunft effizienter und ressourcenschonender auf klimatische Herausforderungen zu reagieren. Die SHK-Branche ist hier gefordert, entsprechende Lösungen anzubieten. ■
Quelle: tado° / fl