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Raumluftqualität

50 Lüftungsgeräte von Airflow in Schulgebäude verbaut

Die Rachel Carson Sekundarschule in Dormagen wurde von Grund auf saniert und erhielt einen Erweiterungsbau. Erst nach Fertigstellung des Rohbaus entschied man sich – angetrieben durch die Coronapandemie – zum Einbau moderner Lüftungsgeräte, die für eine gesunde und ruhige Lernatmosphäre sorgen sollen.

Der Campus der Rachel Carson Sekundarschule besteht nun aus sechs Gebäudeteilen inklusive der Mensa und Sporthalle. Die rund 800 Schülerinnen und Schüler können jeweils in vier parallelen Klassen pro Jahrgangsstufe unterrichtet werden. Rund 50 Unterrichtsräume stehen jetzt zur Verfügung, darunter 24 Klassenräume sowie Fach-, Inklusions- und Differenzierungsräume und Lernbüros.

Die Rachel Carson Sekundarschule in Dormagen wurde von Grund auf saniert und erhielt einen Erweiterungsbau. Dort sorgen moderne Lüftungsgeräte von Airflow für eine gesunde und ruhige Lernatmosphäre.

Airflow

Die Rachel Carson Sekundarschule in Dormagen wurde von Grund auf saniert und erhielt einen Erweiterungsbau. Dort sorgen moderne Lüftungsgeräte von Airflow für eine gesunde und ruhige Lernatmosphäre.

Lernen in gesunder Raumatmosphäre

Daten und Fakten

Liegenschaft/Standort: Bahnhofstraße 67, 41539 Dormagen
Gebäudetyp: Schule
Jahr des Lüftungseinbaus: 2021
Lüftungstechnik-Hersteller: Airflow Lufttechnik
Eingesetzte Produkte:
● 29 x Duplex Vent S 1000
● 18 x Duplex Vent 300
● 2 x Duplex Multi 1500 Eco-N
● 1 x Duplex Multi 6500 Eco-N

Um in allen Räumen der Sekundarschule für eine gleichbleibend hohe Raumluftqualität zu sorgen, wurden insgesamt 50 energiesparende Lüftungsgeräte verbaut, davon 47 dezentrale sowie drei zentrale. Dabei fiel die Wahl auf Airflow-Lüftungsgeräte, die auf die besonderen Anforderungen in Schulen, Büros und Kindertagesstätten ausgelegt sind.

Gerade das Thema Raumluft ist für Schulen mit Blick auf Gesundheit und Wohlbefinden immens wichtig. So belegen zahlreiche Studien, dass ein zu hoher CO2-Gehalt bei Schülern und Lehrern unter anderem zu Konzentrationsschwächen, verminderter Leistungsfähigkeit Müdigkeit und Kopfschmerzen führen kann.

Udo Rausch, der die Rachel Carson Sekundarschule als Außendienstmitarbeiter während der Ausführungsphase betreute, weiß um das Problem: „In einem Klassenraum kommen auf kleinem Raum viele Menschen zusammen. Bereits kurz nach Unterrichtsbeginn ist die Luft verbraucht, der CO2-Wert steigt auf kritische Werte an. Stoßlüften reicht dabei oft nicht aus, um die Luftqualität zu verbessern und wird zudem oft vergessen.“ Neben dem Kohlendioxid führen die Lüftungsgeräte auch Schadstoffe sowie mit Bakterien und Viren kontaminierte Luft sicher ab. Unangenehme Begleiterscheinungen von geöffneten Fenstern wie Straßenlärm, kalte Zugluft, ineffizientes Heizen im Winter und Pollen im Frühling gehören damit ebenfalls der Vergangenheit an.

Daher gilt nicht nur, aber ganz besonders bei Schulgebäuden: Moderne Lüftungslösungen sind ein wichtiger Bestandteil beim Bauen und Sanieren. Denn sie sorgen bei immer dichter werdenden Gebäudehüllen für eine gleichbleibend hohe Raumluftqualität, ohne dass Lehrer und Schüler ständig stoßlüften müssen. Bei falschem Lüftungsverhalten entstehen Gefahren wie zu hohe Luftfeuchte, Kondensat und Schimmelbildung.

Lüftungsgeräte wurden erst nachträglich eingebaut

Da der Rohbau bereits weitgehend fertiggestellt war, konnten bestimmte Anforderungen hinsichtlich Statik, Brandschutz und Platzangebot im Vorfeld nicht mehr berücksichtigt werden. Eine Herausforderung bestand z.B. darin, dass die Zwischendecken keinen Platz für die Installation eines Luftkanalnetzes boten. Nach fundierter Beratung entschieden sich Bauherren und Planer daher für den Einsatz dezentraler Lüftungsgeräte aus der Duplex-Vent-Serie in den Klassenräumen: Die Geräte lassen sich raumweise, individuell und zielgerichtet steuern und beanspruchen keinen zusätzlichen Platz für lange Kanalführungen. Durch den Wegfall aufwändiger Luftkanäle ist der Installationsaufwand gering.

Die dezentralen Lüftungsgeräte aus der Duplex-Vent-Serie lassen sich raumweise, individuell und zielgerichtet steuern. Durch den Wegfall aufwändiger Luftkanäle war der Installationsaufwand in den Klassenräumen gering.

Airflow

Die dezentralen Lüftungsgeräte aus der Duplex-Vent-Serie lassen sich raumweise, individuell und zielgerichtet steuern. Durch den Wegfall aufwändiger Luftkanäle war der Installationsaufwand in den Klassenräumen gering.

Je nach Raumgröße kamen zwei Gerätetypen zum Einsatz: Pro Klassenraum wurde ein Duplex Vent S 1000 eingebaut, in kleineren Differenzierungs- und Verwaltungsräumen jeweils ein Duplex Vent 300. Planer Daniel Rieger: „Die zwei Gerätetypen mit unterschiedlichen Volumenströmen stellen sicher, dass die Räume genau die Luftzufuhr erhalten, die sie benötigen.“

Zentrale Anlagen wurden für zusammenliegende Bereiche in den inneren Gebäudekernen realisiert. Die innenliegenden Sanitär-, Lager- und Technikräume werden mit zwei Duplex 1500 Multi Eco-N-Geräten zuverlässig be- und entlüftet. Für die Sporthalle wurde das besonders leistungsstarke Modell Duplex 6500 Multi Eco-N installiert, das die Pausenhalle, anliegende Umkleide- und Duschräume sowie einzelne Technikräume zentral versorgt.

Weniger Schall für mehr Konzentration beim Lernen

Lüftungsgeräte von Airflow haben auch bei max. Leistung einen niedrigen Schallpegel. In Klassenräumen ist es sehr wichtig, dass die Lüftungsgeräte leise laufen, um Schüler und Lehrer nicht vom Unterricht abzulenken. Duplex-Vent-Geräte erzeugen bei Nennleistung einen Schallpegel von <=35 dB(A). Bei einer Auslastung von 80 % liegt er bei <= 30 dB(A). Mit einer aktive Geräuschunterdrückung mittels ANC (= Active Noise Cancellation)-Technologie, womit besonders niederfrequenter Schall gedämpft wird, erreichen auch leistungsstarke Geräten mit hohem Volumenstrom diesen Schallpegel . Die aktive Schallkontrolle, bei der Schall mit integrierter Richtmikrofone mit Gegenschall gedämpft wird, funktioniert vor allem im niederfrequenten Bereich. Lernende wie Lehrende können daher konzentriert und ungestört arbeiten.

Die dezentralen Lüftungsgeräte aus der Duplex-Vent-Serie lassen sich raumweise, individuell und zielgerichtet steuern. Durch den Wegfall aufwändiger Luftkanäle war der Installationsaufwand in den Klassenräumen gering.

Airflow

Die dezentralen Lüftungsgeräte aus der Duplex-Vent-Serie lassen sich raumweise, individuell und zielgerichtet steuern. Durch den Wegfall aufwändiger Luftkanäle war der Installationsaufwand in den Klassenräumen gering.

So wurden die Lüftungsanlagen eingebaut

Von der Planung bis zur Einregelung der Anlage vergingen nur wenige Monate. Die Montage wurde durch ein ortsansässiges Installationsunternehmen ausgeführt. Airflow-Außendienstler Udo Rausch, der den Installateuren während der Ausführungsphase zur Seite stand, erläutert: „Der Einbau der Duplex-Vent-Geräte geht in der Regel leicht von der Hand. Aufgrund ihrer flexiblen Bauweise eignen sie sich zur Wand- oder Deckeninstallation, die Anschlüsse können sowohl horizontal, vertikal als auch über die Seite angebracht werden. Wichtig ist nur eine Platzierung nahe der Außenwand, um die Strecke der Lüftungskanäle kurz und den Transmissionsverlust niedrig zu halten.“ Die drei zentralen Anlagen wurden bodenliegend auf den Gebäudedächern installiert.

Die zentralen Lüftungsgeräte der Serie Duplex Multi Eco-N sind auf dem Dach montiert. Sie versorgen die innenliegenden Sanitär-, Lager- und Technikräume sowie die Sporthalle.

Airflow

Die zentralen Lüftungsgeräte der Serie Duplex Multi Eco-N sind auf dem Dach montiert. Sie versorgen die innenliegenden Sanitär-, Lager- und Technikräume sowie die Sporthalle.

Mithilfe von zwei Kernbohrungen nach draußen werden bei den dezentralen Geräten in den Klassenzimmern Außen- und Fortluft durch die Außenmauer geführt. Motorgesteuerte Verschlussklappen verhindern die direkte Luftdurchströmung. So gelangt die kühlere Frischluft nur gelenkt in das Gerät und weiter in den Raum. Gleichzeitig bleibt die warme Luft im Raum. Dank einem Wärmebereitstellungsgrad von bis zu 90 % sind die Geräte zudem energieeffizient. Die großen Multi Eco-N-Geräte erzielen einen Wirkungsgrad von bis zu 93 %.

Die Steuerung der Geräte erfolgt i.d.R. raumweise, durch die Gebäudeautomation kann aber raumübergreifend nachgesteuert werden. Für die ersten zwei Jahre nach Inbetriebnahme ist ein sorgfältiges Monitoring geplant, um Temperatur und Lufttrends weiter optimieren zu können. ■
Quelle: Airflow / fl

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