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Jubiläum

tecalor feiert 25. Geburtstag und will Digi­tal-Cham­pion werden

tecalor

tecalor feiert 25-jähriges Beste­hen. Warum sich der Her­steller als Digi­tal-Cham­pion für das SHK-Handwerk sieht.

tecalor wurde im Oktober 2001 gegründet und feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Von knapp 2 Mio. Euro Umsatz im ersten vollständigen Geschäftsjahr 2002 wird für dieses Jahr ein Umsatz von voraussichtlich 70 Mio. Euro erwartet. Heute werden pro Stunde etwa zweieinhalb Wärmepumpen oder Lüftungsanlagen von tecalor installiert. Anlässlich des Jubiläums richtet das Unternehmen den Blick nach vorn und will seine Stärke als agile Marke nutzen, um sich zum Digital-Champion für das SHK-Handwerk zu entwickeln.

„Als Unternehmen zeichnet uns seit jeher aus, dass wir uns schnell auf neue Anforderungen unserer Kunden und des Marktes einstellen können“, sagt Julian Höner, Geschäftsführer der tecalor GmbH. „Genau diese Agilität brauchen wir für die nächste Entwicklungsstufe: Wir sind überzeugt, dass der SHK-Betrieb vor Ort auch in Zukunft die entscheidende Rolle im Heizungsmarkt spielen wird. Unsere Aufgabe ist es, ihm die Technik, die digitalen Werkzeuge und die Prozesse zu geben, mit denen er wirtschaftlich erfolgreich sein kann.“

Gewachsen mit den Anforderungen des Marktes

tecalor wurde 2001 mit dem Ziel gegründet, Haushersteller direkt mit Systemtechnik zu beliefern. Ein Produkt prägt dieses Geschäft bis heute: das Integralgerät THZ. Es vereint Wärmepumpe, Lüftung und Warmwasserspeicher kompakt in einem System. Der hohe Vormontagegrad und wiederkehrende Installationsabläufe machen die Lösung für den seriellen Hausbau interessant.

Mit den Anforderungen der Kunden entwickelte tecalor sein Angebot weiter. 2017 ergänzte die dezentrale Lüftung das Portfolio – und 2018 folgte der erste Online-Shop. 2025 brachte das Unternehmen unter dem Titel „Next Level“ eine neue Wärmepumpengeneration auf den Markt.

Höner betont die Nähe zum Kunden als Vorteil: „Wir können schnell erkennen, wo Prozesse unnötig kompliziert sind oder sich Anforderungen verändern – und entsprechend kurzfristig darauf reagieren. Diese Fähigkeit übertragen wir nun auf die Digitalisierung der Prozesse im SHK-Bereich.“

Der Fachhandwerker bleibt – sein Werkzeugkasten verändert sich

tecalor erwartet, dass Eigenheimbesitzer künftig mehr digitale Angebote von ihrem SHK-Betrieb verlangen. Ein vom Unternehmen in Auftrag gegebener trend-Index zeigt, dass 74 % der Befragten es wichtig oder sehr wichtig finden, dass der Handwerker den Betrieb der Wärmepumpe digital überwacht. Eine weitere Herausforderung ist, dass regional verankerte Fachbetriebe zunehmend auf große, bundesweit agierende Installationsunternehmen treffen. tecalor setzt in diesem Wettbewerb auf das klassische SHK-Handwerk und sucht Partner, die ihren Betrieb unternehmerisch weiterentwickeln wollen.

„Die strategische Leitidee dafür lautet ‚Handwerk bleibt Handwerk – nur smarter'“, erklärt Höner. „Der beste digitale Prozess installiert keine Wärmepumpe. Dafür braucht es qualifizierte Fachkräfte vor Ort.“ Viele Arbeiten davor und danach lassen sich jedoch digitalisieren. Kundengewinnung, Beratung, Planung, Angebot, Bestellung, Inbetriebnahme, Anlagenverwaltung und Service sind Kernprozesse, die sich – auch nur in Teilen – digitalisieren lassen.

„Wir wollen nicht Aufgaben des Fachhandwerkers übernehmen, sondern ihn in die Lage versetzen, sie schneller und möglichst eigenständig zu erledigen“, erklärt Höner. „Je weniger Zeit ein Betrieb mit vermeidbarer Bürokratie, Suchen oder Abstimmungen verbringt, desto mehr Projekte kann er mit der gleichen Mannschaft umsetzen.“ Unterstützung durch tecalor bleibt verfügbar, wenn sie benötigt wird, bestätigt er, sie soll aber nicht bei jedem Arbeitsschritt Voraussetzung sein.

Bereits heute werden über 90 % der tecalor-Produkte über die Online-Shops bestellt. Planungstools unterstützen bei der Auslegung. Die tecalor Pro App bündelt Anlagen- und Kundendaten, begleitet Fachhandwerker durch Inbetriebnahmen und ermöglicht den Zugriff auf installierte Systeme aus der Ferne.

Mit Heat Guard Connect mögliche Probleme frühzeitig erkennen

Mit Heat Guard Connect geht tecalor einen Schritt weiter. Anlagendaten sollen genutzt werden, um Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen und Wartung planbarer zu machen. Sinkt beispielsweise der Wasserdruck einer Anlage kontinuierlich, kann das System errechnen, wann der zulässige Mindestdruck voraussichtlich erreicht wird, und eine Meldung senden. Der Fachbetrieb kann somit reagieren, bevor aus der Entwicklung eine Störung beim Kunden wird.

Nicht der nächste Komplettanbieter

Für die kommenden Jahre setzt tecalor weiterhin auf Partnerschaften im Markt. Das Unternehmen will eigene Stärken mit denen geeigneter Partner verbinden – vom Fachhandwerk bis zu spezialisierten Technologieanbietern. „Wir wollen nicht der nächste Komplettanbieter werden“, sagt Höner. „Wir konzentrieren uns auf das, was wir besonders gut können, und arbeiten dort mit starken Partnern zusammen, wo andere besser sind. So entsteht ein System, das für alle Beteiligten wirtschaftlicher wird.“

→ Weitere Informationen zum tecalor-Jubiläum unter: www.tecalor.de/25-jahre

Die Richtung für die nächsten 25 Jahre ist gesetzt: agil bleiben, Prozesse konsequent vereinfachen und gemeinsam mit unternehmerisch denkenden Fachpartnern die Wirtschaftlichkeit des lokalen SHK-Handwerks vorantreiben. ■
Quelle: tecalor / ml

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