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FLÜSSIGGAS

Installation in 5 Schritten

Viele Kunden entscheiden sich für einen erdgedeckten Flüssiggasbehälter, der problemlos im Garten seinen Platz finden kann. „Das Ausheben der Grube übernimmt in der Regel ein Bauunternehmer“, sagt Progas-Fachberater Alfried Fessel. Auf Wunsch des Kunden koordiniert Progas dabei die Arbeiten. Vor seiner Einlagerung in die Grube wird der Behälter mittels einer Stromspannungsprüfung auf seinen Korrosionsschutz geprüft. Dadurch fallen eventuell entstandene Transportschäden auf. Im Zuge der gesetzlich vorgeschriebenen, so genannten inneren Prüfung kontrolliert der TÜV den Korrosionsschutz des Behälters aus Epoxydharz alle zehn Jahre.

Behälter einlagern

Beim Einlagern ist Präzision gefragt. Die Fachleute sorgen mit Geduld, geschultem Auge und präziser Messtechnik für einen sicheren Stand. Anschließend wird die Grube mit feinkörnigem Sand aufgefüllt. Letztlich ist nur noch der Domschacht an der Oberfläche zu sehen, der die Betankung und den direkten Zugriff auf Anschlüsse, Ventile und

Beim Einlagern des Behälters ist Präzision gefragt. - Progas - © Progas
Beim Einlagern des Behälters ist Präzision gefragt. - Progas
Kontrollanzeigen ermöglicht. „In Regionen mit hohem Grundwasserspiegel sorgt ein Sicherungssystem aus Spannseilen und einem Halt gebenden Kontergewicht für die notwendige Auftriebssicherung“, erklärt Fessel. Sie sorgt dafür, dass bei Hochwasser der Behälter nicht verrutscht oder gar an die Oberfläche treibt.

Zweistufige Druckregelung

Der Druck im Behälter ist von der Umgebungstemperatur abhängig. Eine zweistufige Druckregelung sorgt dafür, den Druck des gasförmigen Flüssiggases im Behälter auf den erforderlichen Anschlussdruck von 50 mbar zu reduzieren. Wahlweise können beide Druckregelstufen in einem Gerät vereinigt sein, oder die Druckregelung erfolgt durch zwei getrennte Geräte – jeweils einschließlich der entsprechenden Sicherheitseinrichtungen. Bei größeren Entfernungen zwischen Behälter und Heizgerät oder bei einer höheren Heizleistung empfiehlt es sich zunächst einen Regler mit 0,7 bar am Behälter zu installieren. Erst kurz vor oder nach der Hauseinführung sorgt ein zweiter Niederdruckregler für den Betriebsdruck von 50 mbar. „So kann die Verlegung von großen Rohrdimensionen umgangen werden, was Kosten bei der Installation einspart“, erläutert Fessel.

Leitungen anschließen

Die Versorgungsleitung besteht aus einem isolierten Kupferrohr mit mindestens 15 mm Durchmesser oder einem Kunststoffrohr (Polyethylen) mit einem Außendurchmesser von 32 mm. Die Hauseinführung ist auszugssicher und thermisch erhöht belastbar. Diese Vorkehrung verhindert im Brandfall oder bei Schäden an der Leitung unkontrollierten Gasausstoß. In der Regel bieten Flüssiggasversorger die Lieferung der benötigten Bauteile samt Vorfertigung an. Im Idealfall muss der Installateur lediglich die Rohrleitungslänge anpassen und alle Bauteile miteinander verbinden. Das ermöglicht ihm eine schnelle Installation der Versorgungsleitung, die bis zum Hauptabsperrventil verläuft. In ihrem weiteren Verlauf bezeichnet sie der Fachjargon als „Verbrauchsrohrleitung“.

Gaszähler anbringen

Im Hausinneren wird der Gaszähler angebracht und mit der Versorgungsleitung verbunden. - Progas - © Progas
Im Hausinneren wird der Gaszähler angebracht und mit der Versorgungsleitung verbunden. - Progas
Im Hausinneren wird im nächsten Schritt der Gaszähler angebracht und mit der Versorgungsleitung verbunden. Danach prüfen Kundendienstmonteur oder Installateur sowohl am Gaszähler als auch direkt an dem Druckregelgerät den vorgeschriebenen Druck und die Dichtheit der Verbindungsstücke und der Rohrleitung. Diese Kontrolle garantiert ein geschlossenes und somit sicheres Versorgungssystem. Ein Hauptabsperrventil sorgt für einen schnellen Verschluss der Gaszufuhr, falls die Flüssiggasanlage geprüft oder geändert werden soll.

Kunden einweisen

Eine fertig installierte Flüssiggasanlage ist laut Fessel in der Regel leicht zu bedienen. „Die wenigen Handgriffe und Informationen, die der Kunde kennen muss, werden von uns ausführlich erläutert.“ Sind alle Fragen zur Handhabung geklärt, bestätigen Progas-Fachberater, der SHK-Handwerker und der Kunde die erfolgreiche Installation jeweils mit ihren Unterschriften. Das Startsignal für die erstmalige Befüllung der neuen Flüssiggasanlage wird erteilt.
www.progas.de