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Mitmachen statt Trübsal blasen!

© Foto: Andreas Körner

Die im März turnusmäßig bei 1000 ausgewählten Betrieben durchgeführte repräsentative ZVSHK-Frühjahrsumfrage brachte bei den SHK-Handwerksbetrieben eine leichte Stimmungstrübung an den Tag. Dabei ist die Großwetterlage, anders als noch im Herbst des letzten Jahres, in den alten Bundesländern (+12,4 %) deutlich positiver als in den neuen Ländern (–4,0 %). Überaus positiv und als sehr wichtig wird trotz anstehender Neuregelung des Schornsteinfegerwesens der Bereich Service und Wartung eingeschätzt. An dem in der SBZ 8 aufgezeigten Stand in Sachen Neuregelung hat sich nur wenig geändert. Aufgrund der drohenden Wettbewerbsnachteile für SHK-Betriebe hat unsere Berufsorganisation massiv interveniert und konkrete Änderungsvorschläge unterbreitet. Wenn Sie diese Zeilen lesen, dürfte der Bundestag sich bereits in erster Lesung mit dem neuen Gesetz beschäftigt und die Bearbeitung in den zuständigen Arbeitsausschuss zurückverwiesen haben. Es kann also noch dauern, bis feststeht, wie stark und unter welchen Voraussetzungen uns die Schornsteinfeger hier Konkurrenz machen dürfen.

Wo Schatten ist, ist auch Licht. In Anbetracht des sich abzeichnenden neuen Wettbewerbs im Wartungsbereich kommt es gerade recht, wenn sich durch die allgemeine Klimaver­änderung neue Geschäftsfelder in anderen Bereichen auftun. So bilden die extremen Trockenperioden der letzten Jahre sowie der Trend zur grünen Gartenoase den Nährboden für den Verkauf professioneller Bewässerungssysteme für private Hausgärten. Der Markt für die Hausgartenbewässerung wächst jährlich im zweistelligen Bereich, die Bewässerungstechnik ist von relativ hohen Preisspannen gekennzeichnet und ermöglicht eine ordentliche Preisstellung. Bei einer Gartengröße von 400 m² (Rasenfläche, Ziergarten und Hecken) belaufen sich die Gesamtkosten für eine Bewässerungsanlage auf 4000 bis 5000 Euro, bzw. durchschnittlich 12 Euro je m² Gartenfläche. Was Sie bei Ihrem Einstieg als Beregnungsprofi beachten sollten, haben wir in unserem Beitrag ab ­Seite 34 zusammengefasst.

Last but not least möchte ich an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, Sie zur Teilnahme am 3. Bad-Kreativ-Wett­bewerb zu motivieren. Gewinnen Sie aus der Auseinandersetzung mit den Zielgruppen und Aufgaben Inspirationen für ihr Tagesgeschäft. Acht prämierten Badplanern sowie dem besten Newcomer winken in der ersten Dezemberwoche eine einwöchige Exkursion rund um Ayurveda, Wellness und Private Spa nach Thailand. Der integrierte Workshop bringt den Teilnehmern einen echten Informationsvorsprung in Sachen Badplanung.

Doch jeder, der mitmacht, hat bereits gewonnen. Denn alle, die eine vollständige Planung abgeben, laden wir mit Partner herzlich zum großen SBZ-Badplanertreffen am 5. und 6. September nach Stuttgart ein. Die Vorstellung und Prämierung der besten 20 Entwürfe bieten Gelegenheit, außergewöhnliche Planungen und Ideen mit Kollegen zu diskutieren. Zudem organisieren wir eine geführte Besichtigung der Weißenhofsiedlung und des Daimler-Benz-Museums. Weitere Infos zur Ausschreibung finden Sie auf Seite 58 und in detaillierter Form auf http://www.sbz-online. Fordern Sie gleich Ihre Teilnahmeunterlagen an, Einsendeschluss ist der 25. Juli.

Auf Ihren Wettbewerbsbeitrag und ein Zusammentreffen beim Badplanertreffen in Stuttgart freut sich
Ihr

Dirk Schlattmann
Handwerksmeister und
SBZ-Chefredakteur

PS: Diese SBZ enthält einen Eintrittsgutschein für die Mitte Juni in München stattfindende Intersolar – nutzen Sie bitte diesen kostenlosen SBZ-Service.