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Die MHK Group will mit „Bad & Body“ die schnelle Badmodernisierung per Franchise ins Handwerk bringen. Wie das funktioniert und warum auch Quereinsteiger eine Chance haben.
Im Gespräch mit Sven Romberg – Leiter Geschäftsentwicklung Franchise Bad & Body bei der MHK Group – geht es um ein Konzept, das Endkunden bewusst in der Fachschiene halten soll, statt sie an Baumärkte oder Onlineanbieter zu verlieren.
Der Fokus liegt auf Maßnahmen „vor der Wand“: gestalterisch hochwertige Badmodernisierungen ohne große bauliche Eingriffe, mit besonderem Blick auf barrierefreie und pflegegerechte Lösungen.
Romberg erklärt, wie die sechswöchige Qualifikation in der MHK Europa Akademie in Dreieich abläuft, warum sich das System sowohl an SHK-Betriebe als auch an Quereinsteiger richtet und welche Rolle Interdomus dabei spielt. Aktuell gehen die ersten Franchisepartner an ihren Standorten an den Start.
Hintergrund: Franchisepartner-Qualifikation läuft
Konkret durchlaufen die ersten Partner derzeit eine sechswöchige Schulungsreihe in Dreieich – aufgeteilt in einen vierwöchigen technischen und einen zweiwöchigen administrativen Block. Im Praxisteil geht es um Demontage und Montage von Duschwannen, Wannentüren, Sanitärkeramik sowie modernen Wand- und Bodensystemen. Im administrativen Teil stehen IT-Prozesse, Vertrieb, Marketing und die strukturierte Markteinführung auf dem Programm. Die Partner profitieren zudem von zentraler Marketingunterstützung, Einkaufsvorteilen und operativer Begleitung beim Standortaufbau. Nach dem erfolgreichen Pilotstandort in Werl markiert die laufende Qualifikationsrunde den nächsten Meilenstein für die Expansion.