In dieser Folge sprechen Dennis Jäger und Martin Sommer darüber, wie du mit einem einfachen System aus „gut, schlecht & besser“ aus jeder Baustelle und jedem Projekt lernst – statt die gleichen Fehler immer wieder zu machen. Grundlage ist die Retrospektive aus der IT: kurze, gut strukturierte Meetings, in denen das ganze Team ehrlich auf die letzten Wochen zurückschaut.
Du erfährst unter anderem:
- Was ein Sprint im Handwerk ist (z. B. „In 2–3 Wochen werden diese Baustellen erledigt“) – und warum am Ende immer eine feste Rückschau stehen sollte
- Wie eine Retrospektive aufgebaut ist: alle sitzen im Kreis, jeder muss etwas sagen, keiner kann sich „wegducken“
- Welche drei Fragen den Unterschied machen: Was war gut? Was war nicht gut? Was wollen wir besser machen?
- Warum du maximal 3 Verbesserungen definieren darfst – alles andere bleibt Theorie und wird nie umgesetzt
- Wie du mit SMART-Zielen arbeitest: spezifisch, messbar, erreichbar, realistisch und terminiert – z. B. „statt 7 Fahrten zum Großhandel nur noch 2 pro Baustelle“
- Wie ihr an einem Beispiel Wärmepumpenbaustelle durchgeht, was falsch lief (Fundament, Großhandelsfahrten, vertauschter Vor-/Rücklauf, fehlende Dokumentation) und welche konkreten Maßnahmen daraus entstehen
- Wie du dafür sorgst, dass laute Stimmen nicht alles dominieren und auch ruhigere Mitarbeiter ihren Beitrag liefern
- Warum bei so einer Runde Projektleiter, Bautrupp und Innendienst gemeinsam am Tisch sitzen sollten – aber trotzdem nicht mehr als etwa 6 Personen, damit es kein Kaffeekränzchen wird
Hausaufgabe zur Folge: Im WhatsApp-Kanal bekommst du eine Komplettübersicht, wie ein IT-Prozess mit Sprints und Retrospektiven aufgebaut ist – so, dass du ihn direkt auf deine Baustellen und Projekte im Handwerk übertragen kannst.