Schütz-Energy-Systems / WHG-Schulungen
Schütz Energy Systems bietet neue Inhouse-WHG-Seminare für Lagerbehälter an: Der Grundkurs vermittelt die Grundlagen für betrieblich Verantwortliche in Fachbetrieben für Heizölverbraucheranlagen nach AwSV.
Denn: Nach § 62 Abs. 1 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) dürfen nur entsprechend qualifizierte Fachbetriebe Aufstellung, Installation, Instandhaltungs-, Prüfungs- und Sanierungsarbeiten sowie Stilllegung von Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen durchführen. Dazu gehören auch Heizölverbraucheranlagen.
Fachbetriebe müssen Person benennen
Um diese Arbeiten rechtssicher durchführen zu können, muss der Fachbetrieb eine betrieblich verantwortliche Person benennen. Dafür kommen ein Ingenieur, ein Meister oder ein staatlich geprüfter Techniker infrage. Diese Person muss die notwendige Qualifikation besitzen, um die Einhaltung der Anforderungen des WHG sicherzustellen.
Schütz Energy Systems bietet das Inhouse-WHG-Seminar dafür als 1- bis 2-tägige Präsenzveranstaltung an. Der WHG-Grundkurs vermittelt die theoretischen Grundlagen für die Tätigkeiten als betrieblich verantwortliche Person in einem Fachbetrieb für Heizölverbraucheranlagen nach der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV). Ziel des Grundkurses ist die Erstqualifizierung.
Grundkurs deckt Recht und Technik ab
Die Schulungsinhalte decken Rechtsgrundlagen und technische Regeln ab. Hinzu kommen Heizölverbraucheranlagen, Ölleitungen, Grenzwertgeber und Leckanzeigegeräte. Als Abschluss folgt eine theoretische Prüfung. Bei Bestehen erhält der Teilnehmer eine Teilnahmebescheinigung der Güte- und Überwachungsgemeinschaft (ÜWG) oder einer Sachverständigenorganisation.
Zertifizierung erfordert weitere Schritte
Eine Schulungsteilnahme allein führt noch nicht zur Fachbetriebseigenschaft nach AwSV. Zusätzlich ist eine Überwachung und Zertifizierung des Betriebes erforderlich, beispielsweise durch die ÜWG. Die Schulung und die offizielle Zertifizierung des Fachbetriebs erfolgen durch den SHK-Landes-Fachverband, die DEKRA oder den TÜV.
Mindestens alle zwei Jahre muss eine anerkannte Weiterbildung oder Fortbildung besucht werden. Diese Vorgabe gilt zusätzlich zur Überwachung und Zertifizierung des Betriebes.
Schulungen stehen inhouse und regional bereit
Für die praktische Umsetzung stehen Schulungen wahlweise inhouse bei Schütz Energy Systems oder in Zusammenarbeit mit Großhandelspartnern in der jeweiligen Region zur Verfügung. Neben dem Grundkurs für die theoretischen Grundlagen gibt es zudem auch Schulungen für die praktische Umsetzung. Schütz Energy Systems will Fachbetrieben damit helfen, die geforderten Qualifikationen umzusetzen und die Einhaltung der WHG-Anforderungen sicherzustellen. Weitere Informationen finden Sie hier. Quelle: ar / Schütz Energy Systems