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Endverbraucher-Ansprache

Besser, aber nicht optimal

Die Anzahl der in den Suchmaschinen indizierten Seiten ist demnach deutlich gestiegen. Ebenfalls zugenommen hat das App-Angebot, das zu den wichtigen Kriterien für die Auffindbarkeit von Internetauftritten zählt. Abstriche hingegen gibt es bei der gemeinsamen Vermarktung des dreistufigen Vertriebsweges. Hier verschenken die Marktpartner weiterhin erhebliche Potenziale. Wie es hieß, bieten von den Webauftritten der 113 Arge-Mitglieder lediglich 45,1 % eine Ausstellungssuche nach Postleitzahlen. Besser sieht es bei den Ausstellungsverzeichnissen aus, die zu 81,4 % vorhanden sind; davon 51,3 % gut sichtbar.

Wo hapert es?

In vielen Fällen vernachlässigt werden externe Verlinkungen und Responsive Design. Dar­unter versteht man ein Website-Layout, das sich in der Darstellung jeweils der Breite des verwendeten Gerätes anpasst, egal, ob Ultrabook, Tablet oder Smartphone. Auch Programmierung und Skript weisen gelegentlich Mängel auf, mitunter sogar im Zuge gut gemeinter Relaunches. Ein Absturz im Ranking, weil kein „301 Redirect“ realisiert wurde, ist kein Einzelfall. Dieser häufige Fehler bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) bedingt, dass alte Dateibezeichnungen nicht auf neue Namen weitergeleitet werden. Trotz allem: Mit einer Note von „2–3“ fällt die diesjährige IPS-Bewertung insgesamt erfreulich aus.

Top-Ten nur Industrie

In den Top Ten landeten auch bei dieser ­Untersuchung wieder nur Industriefirmen. Angeführt von Vaillant belegen die Arge-Mitglieder Hansgrohe, Grünbeck, Stiebel Eltron, Villeroy & Boch, Rotex, Hüppe, Duravit, Kessel und Keramag die Plätze zwei bis zehn. Die Auswertung der durchleuchteten Homepages der Marktpartner aus Handel (37) und Handwerk (16) ergab, dass beide Gruppen Endverbraucher online umfassender als in der Vergangenheit informieren. In der Abbildung des Vertriebsweges lässt sich aber erneut viel Luft nach oben erkennen. Die Darstellung bzw. Vermarktung der Branche auf der eigenen Website ist nur für einige wenige Betriebe selbstverständlich. Hier gibt es erheblichen Optimierungsbedarf.

Einigkeit herrscht darüber, dass es das ­Patentrezept für eine gute Homepage nicht gibt. Für nahezu jede Aufgabenstellung werden verschiedene Lösungsmöglichkeiten angeboten – mit ganz unterschiedlichen Vor- und Nachteilen. Wie überall gibt es jedoch goldene Regeln. Dazu zählen eine gewissenhafte Vorarbeit sowie ein breites Wissen um aktuelle Trends, Konzepte und Strategien, die Internetseiten voranbringen.