Bei einem Wohnquartier setzt der Bauträger auf ein dezentrales Versorgungskonzept mit Wohnungsstationen. Diese übernehmen in den einzelnen Wohneinheiten sowohl die Wärmeverteilung als auch die Warmwasserbereitung. In Verbindung mit einem Fernwärmeanschluss entsteht eine kompakte Systemlösung, die den technischen Aufwand reduziert und hygienische Anforderungen an die Trinkwassererwärmung berücksichtigt.
Hersteller Uponor empfiehlt, Gasthermen, die in die Jahre gekommen sind, gegen eine zentrale Wärmeerzeugung zu tauschen und diese mit einer Wohnungsstation Combi Port M-Retro für die dezentrale Trinkwassererwärmung zu koppeln. Mit den passenden Adaptersets ist eine vereinfachte Montage an die...
Speziell für die Anwendung von Wärmenetzen mit unterschiedlichen Primärtemperaturen wurde die dezentrale Wohnungsstation LogoMatic G2 4RS entwickelt. Als 4-Leiter-System konzipiert, kann sie um einen Fußbodenverteiler und das LogoMatic G2 4RS MC Connection Module zur Heizungswohnraumversorgung...
Wärmepumpe und Wohnungsstationen ▪ Bereits ab 2024 soll jede neu eingebaute Heizung auf Basis von 65 % erneuerbarer Energie betrieben werden. Bei Mehrfamilienhäusern muss die Wärmeversorgung des Objekts mit Blick auf Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und mögliche Förderung sehr genau geplant werden. Hier können hybride Wärmepumpen in Kombination mit Gas-Brennwertkesseln in der Sanierung und monovalente Wärmepumpen im Neubau zum Einsatz kommen. Der Einsatz von (dezentralen) Wohnungsstationen ist dabei in Verbindung mit leistungsfähigen Wärmepumpen eine oft lohnende Option.
Nahwärmenetz und Wohnungsstationen ▪ Im letzten Jahr wurde das Nordsee-Camp Norddeich um 46 Chalets ausgebaut. Für die Wärmeversorgung wurden das Nahwärmenetz erweitert und in den Ferienhäusern Wohnungsstationen installiert. Im Zuge dessen erhielt das zentrale Sanitärgebäude auch zwei Frischwasserstationen für die Trinkwassererwärmung.
Dezentrale Wärmeübergabe mit Flächenheizung kombiniert ▪ Für die dezentrale Wärmebereitstellung und Trinkwassererwärmung in einzelnen Wohnungen von Mehrfamilienhäusern eignen sich individuell konfektionierte Wohnungsstationen. Eine Kombination mit Flächenheiz- und Kühlsystemen bietet sich dazu an. Das Beispiel stellt den Neubau eines Mehrfamilienhauses vor, in dem ein so vernetztes System der Roth Werke installiert wurde.
Bei der elektronisch geregelten Wohnungsstation EWS wurde die dezentrale Trinkwassererwärmung über eine zentrale Wärmeerzeugung mit einer integrierten Leckageüberwachung kombiniert. Schon bei geringsten Undichtigkeiten im gesamten Bereich der Wohnungsstation wird ein Alarm ausgelöst. Außerdem wird...
Die mechanisch geregelte Wohnungsstation Flow 7000 eignet sich besonders für den Thermentausch im Bestand. Ihre Abmessungen gleichen denen älterer Etagenheizungen und ermöglichen einen passgenauen Einbau und die Anbindung an bestehende Anschlüsse. Der vorkonfektionierte Montagerahmen schließt...