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SHK-Hersteller

Zewotherm verdoppelt Ferti­gungs­kapazität für Noppenplatten

Von links: Zewotherm-Geschäftsführer Andreas Ziegler und Betriebsleiter Martin Seidel sind stolz auf die neue Noppenplatten-Fertigungsanlage am Firmensitz in Remagen. Die Anlage ist eine der größten Maschineninvestitionen in der Firmengeschichte.

Zewotherm

Von links: Zewotherm-Geschäftsführer Andreas Ziegler und Betriebsleiter Martin Seidel sind stolz auf die neue Noppenplatten-Fertigungsanlage am Firmensitz in Remagen. Die Anlage ist eine der größten Maschineninvestitionen in der Firmengeschichte.

Zewotherm hat eine neue Anlage für Noppen­platten in Betrieb ge­nom­men. Sie fertigt bis zu 1000 Platten pro Tag und damit doppelt so viele wie die alte Anlage.

Zewotherm bezeichnet die vollautomatisierte, 12 t schwere neue Noppenanlage als eine der größten Maschineninvestitionen seiner Firmengeschichte. Der Systemhersteller begründet die Investition mit der gestiegenen Nachfrage nach Flächenheizsystemen, insbesondere in Kombination mit Wärmepumpen.

Im rheinland-pfälzischen Remagen, rund 20 km südlich von Bonn, betreibt Zewotherm auf mehr als 3000 m2 Hallenfläche eine eigene Flächenheizungsproduktion. Am selben Standort stellt der Hersteller in einer eigenen Manufaktur auch die Wärmepumpen der Baureihe Zewo Lambda her. Die gestiegene Nachfrage zeigt sich nach Unternehmensangaben auch im Absatz dieser Geräte.

Heizrohre in Position

Noppenplatten gehören seit Jahrzehnten zu den etablierten Verlegesystemen für Fußbodenheizungen. Zewotherm führt sie seit der Unternehmensgründung im Jahr 2002 im Sortiment. Bei dieser Verlegetechnik werden die Heizrohre zwischen die Noppen eingedrückt. Dadurch bleiben die Rohre in der vorgesehenen Position, und die Verlegeabstände lassen sich einfach einhalten. Zusätzliche Befestigungen sind meist nicht erforderlich.

Mehr Kapazität für die Belieferung der Fachschiene

Mit der verdoppelten Fertigungskapazität will der Hersteller die Voraussetzungen schaffen, um die Fachschiene langfristig zuverlässig zu beliefern. Neben der Stückzahl soll auch die Produktqualität profitieren. Zewotherm verweist dazu auf den automatisierten Produktionsprozess und eine in die Anlage integrierte automatische Qualitätskontrolle.

Andreas Ziegler, Geschäftsführer von Zewotherm, erklärt: „Mit der neuen Produktionsmaschine modernisieren wir einen zentralen Fertigungsbereich und erhöhen gleichzeitig unsere Leistungsfähigkeit. Die Investition verbindet eine höhere Produktionskapazität mit automatisierten Abläufen und einer kontinuierlichen Qualitätskontrolle.“ ■
Quelle: Zewotherm / ml