Bosch Home Comfort informiert über eine Sicherheitsmaßnahme für bestimmte Gas-Durchlauferhitzer der Produktfamilie Therm 4300. Betroffen sind Geräte, die seit 2019 hergestellt wurden. Das Unternehmen weist auf eine mögliche Kohlenmonoxidvergiftung hin, die im schlimmsten Fall auftreten kann.
Die Marktbeobachtung hat ergeben, dass bei diesen Geräten ein erhöhtes Kohlenmonoxid-Risiko im Abgas besteht, wenn der Brenner stark verschmutzt ist – bspw. durch unzureichende oder nicht rechtzeitige Wartung. Kombiniert mit schlechten Zugbedingungen im Kamin oder Abgassystem kann kohlenmonoxidreiches Abgas unbemerkt in den Aufstellraum gelangen. Dies stellt ein Sicherheitsrisiko dar.
Betroffene Geräte erkennen und Maßnahmen ergreifen:
Bosch
Verbraucher sollten anhand des Typenschilds und der Seriennummer (10-stellig) auf der hinteren Innenseite des Geräts prüfen, ob ihr Durchlauferhitzer betroffen ist. Eine Überprüfung ist auf der Webseite des Herstellers möglich.
Für Fragen steht eine kostenlose Servicehotline (0800 4683533, Mo-Fr 7.00 bis 18.00 Uhr) sowie die E-Mail-Adresse Therm4304.Bosch@de.bosch.com zur Verfügung.
Betroffene erhalten von Bosch Home Comfort einen kostenlosen Kohlenmonoxid-Melder zur Installation in Gerätenähe.
Wichtige Hinweise zur Überbrückung
Bis zur korrekten Installation des Kohlenmonoxid-Melders empfiehlt der Hersteller den Nutzern von betroffenen Gas-Durchlauferhitzern, die Warmwasserbereitung auf max. 15 Min. zu begrenzen. Zudem ist während und nach dem Betrieb für eine ausreichende Frischluftzufuhr zu sorgen. Sollte ein Gerät in den letzten 12 Monaten nicht gewartet worden sein, ist umgehend ein Wartungstermin mit einem Installateur zu vereinbaren. ■
Quelle: Bosch Home Comfort / fl