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Nachfrage weiter erhöhen

SBZ: Welche Perspektiven sieht Grohe im deutschen Markt für Dusch-WCs?

Andrea Bußmann: Sehr positive. Wir haben vergangenes Jahr auf der ISH ein großes Interesse für unsere Sensia-Modelle bei uns am Messestand festgestellt und die Nachfragen der Kunden und der Medien nehmen zu. Sie sind definitiv ein Wachstumsmarkt. Dusch-WCs werden zwar nicht von heute auf morgen die herkömmlichen WCs ablösen, aber wir rechnen damit, dass sie irgendwann auch in Deutschland Standard werden.

SBZ: Was stimmt Sie dabei so zuversichtlich?

Bußmann: In Japan liegt der Anteil der installierten Dusch-WCs bei über 60 Prozent. Das heißt, das Produkt hat großes Potenzial. In Europa wächst das Interesse insbesondere vor dem Hintergrund der inzwischen sehr hohen Ansprüche an Hygiene, Komfort und Individualität. All das bietet ein Dusch-WC. Es überzeugt einfach mit seinen einzigartigen Funktionen. Jeder, der einmal ein Dusch-WC getestet hat, ist davon begeistert. Immer mehr digital gesteuerte Produkte bestimmen unseren Alltag. Ein WC mit Fernsteuerung wäre vor einigen Jahren noch undenkbar gewesen, aber mit dem Megatrend der Digitalisierung ist es längst nichts Ungewöhnliches mehr, auch seine Sanitärprodukte digital zu steuern.

SBZ: Aber trotzdem: Das Thema ist noch lange nicht vollflächig beim Endkunden angekommen. Da liegt noch viel Arbeit vor Ihnen und Ihren Marktbegleitern.

Bußmann: Das stimmt. Dusch-WCs sind eine Innovation, die ein Umdenken beim Nutzer erfordert. Und manch einer fragt sich vielleicht, warum er das bisherige WC ersetzen sollte. Aber neue Technologien haben bereits in vielen Bereichen des täglichen Lebens eine Veränderung bekannter und tradierter Verhaltensmuster bewirkt. Unsere Aufgabe ist es jetzt, den Menschen zu zeigen, was sie durch die Nutzung eines Dusch-WCs gewinnen: Dusch-WCs erzeugen ein deutlich gesteigertes Wohlbefinden, bieten intuitiv verständliche Technik mit vielen persönlichen Vorteilen, steigern das frische Gefühl von Sauberkeit und ermöglichen insgesamt eine komfortable Körperhygiene.

SBZ: Welchen Part nimmt das SHK-Handwerk in der Marktbearbeitung für Sie ein?

Bußmann: Wir arbeiten eng mit dem Handwerk zusammen. Die Installateure sind es, die unsere Botschaften direkt zum Kunden tragen und die bestenfalls von eigenen, sehr positiven Erfahrungen mit Dusch-WCs berichten können. Zum Teil sind sie die ersten, die bei potenziellen Kunden das Thema Dusch-WC ansprechen. Daher ist das Handwerk für uns ein wertvoller Partner, den wir bestmöglich unterstützen.

SBZ: Wie unterstützen Sie konkret bei Verkauf und Installation Ihrer Dusch-WCs?

Bußmann: Wir bieten zum Beispiel mehrmals im Jahr kostenfreie Seminare zum Thema Dusch-WCs an. Dabei können die Teilnehmer alles über die verschiedenen Funktionen und die Installation lernen. Der professionelle Trainer vermittelt die Verkaufsargumente und zeigt Praxisbeispiele für die Planung. Es gibt ein Installationsvideo auf der Fachpartner-Website, eine Vielzahl an Marketingmaterialien wie Broschüren, Grafiken mit allen Vorteilen auf einen Blick, Filmmaterial und ähnliches. Des Weiteren bieten wir Dusch-WCs als Kreismodelle zu Demonstrationszwecken für die Ausstellungen an. Zudem haben Dusch-WCs einen hohen Stellenwert in unserer Medien-Kommunikation, sodass wir immer mehr Menschen auf das Thema aufmerksam machen und dadurch hoffentlich weitere Nachfrage generieren.

SBZ: Frau Bußmann, vielen Dank für das Gespräch!

Info

Design aus Deutschland, Technik aus Japan

Das Dusch-WC Sensia Arena von Grohe basiert auf mehr als 40 Jahren Technologie und Erfahrung der japanischen Muttergesellschaft Lixil im Bereich Dusch-WCs. Es wurde in Deutschland vom Design-Team um Paul Flowers entworfen, seine Technologie stammt aus den japanischen Forschungs- und Entwicklungszentren. Die wichtigsten Komponenten des Dusch-WCs werden in den Werken der Muttergesellschaft produziert.