Hersteller M-Tec bringt eine Propan-Wärmepumpe mit einer Heizleistung von bis zu 26 kW für die Aufstellung im Gebäudeinneren auf den Markt. Das System ist modular aufgebaut und bleibt in allen Konfigurationen unterhalb der sicherheitsrelevanten Grenze von 150 g Kältemittel Propan (R290). Grundlage ist ein Stapelkonzept, bei dem mehrere Wärmepumpenmodule miteinander kombiniert werden, wodurch die benötigte Kältemittelmenge pro Modul reduziert wird. Durch die Verbindung mehrerer Module kann eine Gesamtleistung von bis zu 26 kW erreicht werden, ohne dass zusätzliche sicherheitstechnische Maßnahmen, wie spezielle Lüftungskonzepte oder Gasdetektoren, erforderlich sind.
Das Konzept basiert auf einzelnen Wärmepumpeneinheiten mit jeweils 6,5 kW Heizleistung, von denen bis zu vier in einem vertikalen System kombiniert werden können. Diese Baukästen lassen sich zusätzlich bis zu dreifach kaskadieren, sodass eine Gesamtleistung von bis zu 78 kW realisierbar ist. Eine zentrale Steuerung übernimmt die Regelung der Kältekreisläufe, der angebundenen Wärmequellen sowie der Heizkreise. Für Spitzenlasten, Redundanz und schnelle Aufheizphasen ist ein elektrischer Heizstab mit 8,8 kW Leistung integriert. Das System ermöglicht sowohl aktives als auch passives Kühlen. Optional steht ein Warmwasserspeicher mit 200 l Volumen für höhere Zapfleistungen zur Verfügung.
Die Wärmepumpe ist für den Einsatz mit unterschiedlichen Wärmequellen ausgelegt und für Erdwärme, Grundwasser, PVT-Module und Luft optimiert. Ein integriertes Quellenmanagement erlaubt die Kombination mehrerer Wärmequellen, darunter Tiefenbohrungen, Erdwärmekörbe, Eisspeicher, Luftverdampfer und PVT-Kollektoren. Ein integrierter PVT-Mischer ermöglicht Quellentemperaturen im Bereich von –25 °C bis +80 °C. Darüber hinaus kann das System in das Energiemanagementsystem E-Smart von M-Tec sowie in externe Energiemanagementlösungen eingebunden werden. Die Integration von Photovoltaikanlagen, Batteriespeichern und Ladeinfrastruktur ist vorgesehen. Funktionen wie die Ansteuerung nach § 14a EnWG, die Nutzung variabler Stromtarife und die Eigenverbrauchsoptimierung sind systemseitig möglich.