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Kludi

Werk in Eisenberg wird geschlossen

Der Armaturenhersteller Kludi schließt seine Produktionsstätte in Eisenberg, Thüringen, zum Ende des ersten Quartals 2012. Die Geschäftsführung des Familienunternehmens mit Sitz in Menden (Nordrhein-Westfalen) informierte darüber die Mitarbeiter und den Betriebsrat.


Kludi hatte die Eisenberger Armaturenfabrik 1990 übernommen. Von den über 200 Arbeitsplätzen im Jahr 2000 sind nun nur noch 59 übrig. Geschäftsführer Gerald Ecke: „Die Produktionseinheit ist zu klein – Logistik- und Verwaltungskosten und ein erheblicher Investitionsdruck lassen keine wirtschaftliche Produktion mehr zu.“ Ecke würdigte den Einsatz seiner Mitarbeiter: Zum Standorterhalt hatten in der Vergangenheit auch immer wieder die Beschäftigten mit hoher Flexibilität und Zurückhaltung bei der Lohnentwicklung beigetragen. Er bedauert, dass dies das letztendliche Aus für das Werk in Eisenberg nicht habe verhindern können. Für eine wettbewerbsfähige Produktion in Eisenberg hätte Kludi jetzt erheblich investieren müssen, ohne damit die Standortnachteile des zum Teileproduzenten geschrumpften Werkes letztlich ausgleichen zu können.

Im ersten Schritt hat die Firmenleitung das Gespräch mit den Mitarbeitern gesucht, jetzt soll ein Interessensausgleich gefunden und ein Sozialplan für die Beschäftigten erarbeitet werden. Ziel sei es, sozial verträgliche Lösungen für die vielen langjährigen Mitarbeiter zu finden. Dazu gehört auch ein Angebot an einen Teil der Mitarbeiter, an andere Produktionsstandorte umzusiedeln.

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