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Einsatzbereit

Der ZVSHK hat zusammen mit seinen Landesverbänden Verhaltensregeln erarbeitet, Situationen erörtert und Vorkehrungen definiert, damit die SHK-Fachbetriebe auch unter den widrigen Verhältnissen der Corona­krise einen guten Job machen können.

Hohe Zugriffszahlen auf die Webseiten der SHK-Berufsorganisation mit Fragen und Antworten rund um Corona machen den Bedarf deutlich, den die Fachunternehmer haben. Ob Allgemeines, Kundenkontakt, Finanzierung, Arbeitsrecht oder betrieblicher Notfallplan: Mehr als zehn Themenschwerpunkte werden beleuchtet. Die Antworten stehen organisierten Innungsbetrieben auch zusammengefasst als PDF-Leitfaden zur Verfügung, der über Dutzende von Seiten auf Details eingeht und aktuell gehalten wird. Der Download ist möglich, wenn man sich unter www.zvshk.de als Mitgliedsbetrieb mit seinen Log-in-Daten anmeldet (als Suchwort den Quicklink QL06123657 eingeben).

Hoher Standard durch Hygieneregeln

Mittlerweile haben viele Fachunternehmer ihre Erfahrungen eingebracht, wie sie die behördlichen Auflagen rund um Mundschutz, Desinfektion und Abstand im betrieblichen Alltag bestmöglich umsetzen können.

Etliche Handwerksunternehmer erwarten sogar eine definierte Qualitätssicherung, die sich bei der Kundschaft durchaus als Wettbewerbsvorteil auszahlen kann. Die Botschaft: Mitgliedsbetriebe der SHK-Verbandsorganisation bekennen sich zu einem maximalen Schutz der Kunden und Mitarbeiter vor einer Covid-19-Infektion.

Als interne Weiterbildung lassen sich nötige Verhaltensregeln auf das gesamte Team übertragen, damit von der Geschäftsführung bis zum Auszubildenden je nach Bedarf wichtige Hygieneanforderungen eingehalten werden.

Starke Nachfrage: Viele Nutzer informieren sich über die Handwerkersuche. Deshalb sollte das Firmenprofil auf aktuellem Stand sein.

Bild: ZVSHK

Starke Nachfrage: Viele Nutzer informieren sich über die Handwerkersuche. Deshalb sollte das Firmenprofil auf aktuellem Stand sein.

Beim Kunden Vertrauen schaffen

Setzt jedes Teammitglied die definierten Schutzmaßnahmen routiniert um, kann der SHK-Betrieb dies als verlässliches Qualitätsmerkmal in seiner Werbung deutlich machen. Jeder SHK-Landesverband bietet seinen Mitgliedsbetrieben zwei Motivvarianten (mit und ohne Maske und Handschuhe) für verschiedene Verwendungen an. Der Slogan lautet: „Sie bleiben zu Hause. Wir kommen vorbei!“

Die teils hochaufgelösten Daten lassen sich unterschiedlich nutzen: für die Website des Fachbetriebes, für Social-Media-Kanäle oder zum Druck eines Plakates bzw. einer Folie fürs Servicefahrzeug.

Als weitere Werbemaßnahme bietet sich beispielsweise ein Flyer an, um Kunden deutlich zu machen, dass der SHK-Betrieb in Zeiten von Corona auf umfangreiche Hygieneregeln Wert legt und damit weiterhin einen guten Job machen kann.

Doch längst ist klargeworden, dass sich vor allem private Auftraggeber davor scheuen, auf absehbare Zeit fremden Menschen den Zutritt ins Gebäude und erst recht in die eigene Wohnung zu gewähren. Ihnen erscheinen die Risiken einer Ansteckung zu groß. Auch in diesen Fällen kann der Fachbetrieb durch eine individuelle Lösung dem Kunden entgegenkommen – beispielsweise durch den Aufschub der vereinbarten Arbeiten – und damit Verständnis zeigen.

Wettbewerbsvorteile nutzen

Noch zehren die Betriebe vom hohen Auftragsbestand zum Jahresbeginn. Umso wichtiger ist es, einem sinkenden Level an Aufträgen entgegenzuwirken. Mit zur Akquise gehört, dass der organisierte SHK-Mitgliedsbetrieb einen Wettbewerbsvorteil konsequent nutzt. Denn hohe Bedeutung hat die Handwerkersuche der SHK-Organisation unter www.wasserwaermeluft.de, die durch verschiedene Suchroutinen im Web ausschließlich auf Mitgliedsbetriebe und deren Leistungsangebote hinweist. Wichtig ist daher, die dort nötigen Angaben aktuell zu halten, um auch von Neukunden gefunden zu werden.

SHK-Fachbetriebe haben wichtige Aufgaben

Der Modernisierungsstau im Heizungsbereich und bei energetischen Sanierungen kann sich keinen Aufschub leisten, wenn ambitionierte Klimaziele erreicht werden sollen.

Bei den Badmodernisierungen ist es der demografische Wandel, der Steigerungsraten für Barrierefreiheit in Bad und WC dringend erforderlich macht, damit das Leben in den eigenen vier Wänden möglichst lange erhalten bleibt.

Kunden fürchten Ansteckung: Wenn Arbeiten in Privaträumen nötig sind, ­lassen sich Risiken durch klare ­Hygieneregeln minimieren.

Bild: ZVSHK

Kunden fürchten Ansteckung: Wenn Arbeiten in Privaträumen nötig sind, ­lassen sich Risiken durch klare ­Hygieneregeln minimieren.

Info

Digital zum Handwerker

Seit dem Lockdown im März verzeichnete die SHK-Berufsorganisation bis zur vorletzten Maiwoche eine deutliche Steigerung bei den Zugriffen auf die ohnehin gut besuchte Handwerkersuche, in der die organisierten Mitgliedsbetriebe mit ihren Leistungen verzeichnet sind. Waren es im vergleichbaren Zeitraum von elf Wochen im Jahr 2019 mehr als 308 000 Zugriffe, steigerte sich das Interesse in diesem Jahr während der Corona-Pandemie auf gut 376 000 Klicks, mit denen potenzielle Kunden über www.wasserwaermeluft.de oder www.shk-barrierefrei.de oder eine andere Suchroutine einen SHK-Mitgliedsbetrieb ausfindig machen wollten.

Umso wichtiger erscheint es deshalb, dass jeder SHK-Fachbetrieb seinen Leistungskatalog auf aktuellem Stand hält. Dafür muss der Fachunternehmer unter www.zvshk.de mit seinen Log-in-Daten in den internen Bereich und über den Button „persönlicher Bereich“ die Firmeninformationen anpassen. Dazu klickt man auf „eigene Daten bearbeiten“ und findet seine Grunddaten, die sich noch ergänzen lassen. Unter dem Menüpunkt „Zugehörigkeit“ kommen dann weitere Kompetenzmerkmale hinzu, wie beispielsweise barrierefreies Bad, Schwimmbadtechnik, Wohnungslüftung oder AwSV-Sachverständiger, die allesamt von Bedeutung sein können. Sollte ein für den Fachbetrieb wichtiger Punkt nicht aufgelistet sein, kann man sich darüber mit dem zuständigen Landesverband austauschen.

In der Datenbank ist es ebenso möglich, den jeweiligen Lehrberuf und die Anzahl freier Ausbildungsplätze anzugeben. Geplant ist, dass die hier aktuell gehaltenen Angaben auch mit der Nachwuchswerbung „Zeit zu starten“ und der Suche nach Praktikums- bzw. Ausbildungsplätzen verknüpft werden.