Florian Dittert
Mit einer neu ausgerichteten Führungsstruktur ab dem 1. Juni 2026 setzt Maincor auf nachhaltiges Wachstum und will seine Marktposition stärken.
Die Neuausrichtung soll die Umsetzungsstärke erhöhen und die Position als innovationsgetriebener Mittelständler festigen.
Neue Führungsebene
Ein wesentlicher Bestandteil der Neuausrichtung ist die Erweiterung des Führungsteams. Marcus Wittmann übernimmt die Geschäftsführung des Geschäftsbereichs Industrie sowie die Leitung des Fertigungsstandorts in Knetzgau, einschließlich Forschung und Entwicklung. Wittmann sieht enormes Potenzial im Industriebereich und will durch die Verbindung von leistungsfähiger Fertigung, anwendungsnaher Entwicklung und internationaler Ausrichtung neue Marktchancen weltweit erschließen.
Tobias Kuhn, der zuvor als Geschäftsführer den Industriebereich verantwortete, wechselt in die Geschäftsführung des Bereichs Gebäudetechnik. Er bringt seine strategische Erfahrung und langjährige Unternehmensverbundenheit ein, um diesen Geschäftsbereich gezielt weiterzuentwickeln. Kuhn sieht große Chancen in den Themen Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und intelligenten Systemlösungen und strebt eine konsequente Ausrichtung auf nachhaltiges Wachstum an.
Die übergeordneten Funktionen und die strategische Gesamtkoordination bleiben weiterhin in der Verantwortung von Geschäftsführer Dieter Pfister. Damit soll die Balance aus operativer Stärke, finanzieller Stabilität und strategischer Weiterentwicklung gewährleistet werden.
Strategische Ausrichtung und Investitionen
Der Rohrsysteme-Hersteller bekennt sich mit der neuen Führungsaufstellung zu seinem Standort und zum Anspruch, Tradition und Zukunft zu verbinden. Das Unternehmen versteht sich als verlässlicher Partner für Kunden, attraktiver Arbeitgeber und innovationsstarker Akteur im internationalen Wettbewerb.
Das Unternehmen verbucht einen Jahresumsatz von über 80 Mio. Euro. Um die Zukunftsfähigkeit weiter zu sichern, investiert der Hersteller im Rahmen des Programms „Fabrik 2030“ über 6 Mio. Euro. Diese Mittel fließen gezielt in die Bereiche Automatisierung, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und ressourcenschonende Prozesse. ■
Quelle: Maincor / fl