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NACHWUCHS-GEWINNUNG

Fachkräfte über Instagram rekrutieren

So entstehen Graswurzel-Bewegungen: Die Online-Kampagne #lustaufhandwerk zeigt ehrlich, alltagsnah und charmant, wie viel Spaß und Erfüllung ein Handwerksberuf beinhaltet. Das ist beste Werbung fürs Handwerk, kostenlos und direkt. Und das Beste: #lustaufhandwerk erreicht Kunden und potenziellen Nachwuchs zugleich. Der Ursprung liegt im SHK-Handwerk.


Stimmt das? Instagram ist nur etwas für junge Leute, wird ausschließlich zum Teilen von Essens- oder Urlaubsbildern verwendet und kostet nur Zeit, ohne wirklichen Mehrwert zu bieten? Oder ist Instagram vielleicht genau die Plattform, auf der das Handwerk seine Talente von morgen erreichen kann? An Letzteres glauben immerhin mehr als 1500 Handwerker, die bereits an der viralen Aktion #lustaufhandwerk auf Instagram mitmachen.

Täglich zeigen sie mit Fotos, weshalb sie Lust auf ihren Beruf haben. Die Bilder sind mitten aus dem Berufsleben. Keine gestellten Agenturfotos. Keine austauschbaren Platzhalterbilder. In kurzen Videogeschichten, den Insta-Storys, filmen sich die Handwerker außerdem selbst und demonstrieren damit, wie sie ihre täglichen Herausforderungen meistern, wie sie etwas Tolles schaffen und warum sie so viel Spaß am Handwerk haben.

Der gemeinsame Hashtag #lustaufhandwerk hält die ganze Kampagne zusammen – und vernetzt die Akteure und Fans der Aktion untereinander. Der virale Effekt durch gegenseitige Weiterempfehlungen erhöht die Sichtbarkeit und die Reichweite für jeden, der dabei mitmacht. Auf Instagram werden diese Hashtags als thematische Schlagworte verwendet, um Beiträge zu einem Thema untereinander zu verlinken. Nutzer erkennen die Hashtags an der vorangestellten Raute (#) – und sobald sie draufklicken, sehen sie weitere aktuelle Beiträge und kurze Geschichten zu diesem Schlagwort. Gerade junge Instagram-Nutzer – und damit die potenziellen Handwerker von morgen – verwenden diese Mechanik zielsicher, um sich beispielsweise über Themen wie #Ausbildung zu informieren.

 

Den Stolz auf die eigene Arbeit sichtbar machen

„Mit dem #lustaufhandwerk wollen wir die Aufmerksamkeit junger Talente auf die spannende Vielfalt des Handwerks lenken“, sagt der Marketing-Experte Thorsten Moortz, der die Idee gemeinsam mit rund 40 Handwerkern bei einem Online-Stammtisch (des Unternehmens www.memomeister.de) ins Rollen gebracht hat. „Jeder, der von der Aktion profitieren will, kann kostenlos mitmachen: einfach auf Instagram Bilder hochladen, die Lust auf Handwerk machen, und mit dem Hashtag versehen!“ Die Kampagne spricht vor allem die Mitarbeiter von Handwerksbetrieben an: Sie sollen zeigen, dass sie stolz auf ihre Arbeit und ihren Arbeitgeber sind.

Doch damit nicht genug. Die Kampagne will wachsen. Mit einfachen Mitteln: „Wir wollen die Fotos prämieren, die ehrlich sind und richtig Bock auf unseren Beruf machen! Dafür sammeln wir Geld“, beschreibt Kristian Cacic, SHK-Handwerksunternehmer aus Berlin und einer der Initiatoren der Kampagne, wie eine begleitende Sammelaktion weitere Anreize schaffen soll. Die Unterstützer werden auf der Webseite zur Aktion präsentiert und sie dürfen ihr Engagement für die gute Sache natürlich auch in ihrer eigenen Außendarstellung gewinnbringend nutzen. 

Eine weitere Meinung zur Kampagne: „#lustaufhandwerk ist von Menschen fürs Handwerk gemacht. Ohne Profit. Ohne Hintergedanken. Einfach von superunkomplizierten Menschen. Wir lieben es und sind dabei“, sagen Thomas Nicole und Sebastian Tovote von der T&R Gebäude Service GmbH aus Lemgo.

Mehr dazu, wie SHK-Betriebe für die Mitarbeitergewinnung von der Aktion profitieren können, findet man auf der Internetseite: www.lustaufhandwerk.org.

 

TIPP

Mitarbeiter aktivieren

Erzählen Sie Ihren Mitarbeitern von der Kampagne – und von der Möglichkeit, dabei etwas zu gewinnen. Teilnehmen kann jeder, der Bilder von seiner Arbeit macht und diese unter dem Hashtag #lustaufhandwerk auf Instagram lädt. Sie können dabei natürlich auch zu Ihrer Firma verlinken: einfach Instagram-Account anlegen und dann in jedem Beitrag das „@“-Zeichen vor Ihren Instagram-Nutzernamen setzen.

 

INFO

Einverständnis einholen

Dürfen Bilder von Kunden-Projekten einfach so veröffentlicht werden? Aufnahmen von der Arbeit, die so „nah dran“ sind, dass sie sich nicht einem Kunden zuordnen lassen, sind in der Regel kein Problem. Trotzdem raten wir Ihnen, sich vorher zumindest eine mündliche Einverständniserklärung des Auftraggebers einzuholen.

 

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