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100 JAHRE SHK-INNUNG AALEN

Um Nachwuchs wird sich intensiv gekümmert

Keine lange Festrede, stattdessen Grußworte verschiedener Wegbegleiter und viel Zeit für Begegnungen und Gespräche – so feierte die SHK-Innung Aalen Ende Juli ihr 100-jähriges Bestehen. Obermeister Sven Geiger und die Vorstände der Innung begrüßten rund 80 Gäste auf der neuen Seebühne am Bucher Stausee.

Am 9. Februar 1919 wurde die Flaschner- und Installateur-Innung für die Oberämter Aalen, Ellwangen und Neresheim gegründet. Wilhelm Rieger, Flaschnermeister aus Aalen, wurde ihr erster Obermeister. Seither halte die Innungsfamilie zusammen, so Kreishandwerksmeisterin Katja Maier. Durchschnittlich rund 100 Auszubildende über alle vier Ausbildungsjahre seien in Kooperation mit dem Kreisberufsschulzentrum ein wichtiger Beitrag für den Arbeitsmarkt. Ihren Glückwunsch beendete sie mit „Gott segne das ehrbare Handwerk!“

„Der kluge Handwerker sorgt in guten Zeiten vor“, lautete der Appell des Kreiskämmerers Karl Kurz an die Innungsmitglieder, sich jetzt für künftige Herausforderungen gut aufzustellen. Das Handwerk soll im Ostalbkreis in Sachen Ausbildung seine „Pole Position“ erhalten. „Ausbildung ist anstrengend, aber auch gewinnbringend für die Betriebe“, sagte Kurz, der „erfolgreiche weitere 100 Jahre“ wünschte.

Lob für ihr Engagement in Sachen Ausbildung kam auch von Joachim Butz: „Die Innung Aalen kümmert sich intensiv um ihren Nachwuchs.“ Der Vorsitzende des Fachverbands SHK Baden-Württemberg überreichte Obermeister Sven Geiger eine Anerkennungs-Urkunde zum 100-Jährigen. Butz blickte kritisch auf die politischen Rahmenbedingungen für das Handwerk. Er appellierte an die SHK-Betriebe, sich als „Kompetenzträger in Sachen Energieeffizienz“ zu positionieren: „Wer, wenn nicht wir als die größte Gruppe des installierenden Gewerbes wird die politisch geforderte und geförderte Effizienzsteigerung in der Energie- und Gebäudetechnik realisieren können?“ Als Dank für ihr Engagement erhielten Sven Geiger als „Häuptling“ und seine Frau Melanie von den „Vorstandsindianern“ einen Olivenbaum, der wie die Innung lange Jahre gewachsen ist.